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Das Verfahren Schavan
Der Doktor vor Gericht
Nonchalance – gängige Praxis in der Vergabe von Doktortiteln
Vor Guttenberg konnte Hinz und Kunz noch davon ausgehen, dass ein
Doktortitel eine Auszeichnung für eine besondere wissenschaftliche
Arbeit darstellte und diese nicht ohne Grund vergeben wurde.
Jetzt muss Hinz & Kunz feststellen, dass dem nicht so ist. Das
Gegenteil ist eigentlich der Fall. Universitáten und Professoren
berufen sich darauf, dass den Studenten die Regel für die
Erstellung einer Doktorarbeit mitgeteilt wurde und verlassen sich
darauf, dass sich auch jeder Student an diese Regel hält.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“, hat Lenin schon gesagt.
Es ist schwer zu glauben (aber wohl wahr), wir haben ein Heer von
Doktoren in Deutschland, die diesen Tiltel wohl nicht verdienen.
Wenn es den Studenten bekannt ist, dass dieser Titel so nonchalnat
vergeben wird, kann man ihnen auch keinen Vorwurf daraus machen, wenn
sie sich dann entsprechend verhalten und diese Situation ausnutzen, das
ist menschlich . Die Verantwortung liegt im System, bei den
Universitäten und Profes
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