Home
http://www.faz.net/-gmq-11e24
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Was ist ein ETF?

06.12.2008 ·  ETF heißen ausgeschrieben "Exchange Traded Funds", also börsennotierte Fonds. Das heißt: Man kann sie im besten Fall minütlich an der Börse kaufen. Diese Fonds bauen einen Index wie den Dax exakt nach.

Artikel Lesermeinungen (0)

ETF heißen ausgeschrieben "Exchange Traded Funds", also börsennotierte Fonds. Das heißt: Man kann sie im besten Fall minütlich an der Börse kaufen. Diese Fonds bauen einen Index wie den Dax exakt nach. Der Preis des ETF entspricht in der Regel einem Hundertstel des Punktestandes des Index. Steigt der Dax um ein Prozent, sollte der Dax-Fonds auch um ein Prozent klettern. Ein Anleger kauft also die größten deutschen Aktien in einem Produkt.

Anleger nennen diese Fonds auch passive Fonds, weil es keinen Fondsmanager gibt, der aktiv über die Auswahl der Titel entscheidet. Aktiv geführte Fonds sind mittlerweile auch oft über die Börse zu kaufen, gelten aber nicht als ETF, weil sie keine Indexfonds sind. Indexfonds sind preisgünstiger, weil niemand die Gewinnchancen von Wertpapieren analysieren muss, und das spart viel Geld. Mit den Fonds können Anleger nicht nur in Aktienindizes investieren, sondern auch in Anleihen- und Rohstoffindizes. ETF sind in einem Sondervermögen angelegt, das heißt: Ihr Geld ist den Anlegern sicher, auch wenn die Fondsgesellschaft pleitegeht. Sie sind an einigen Börsen in Deutschland handelbar. Marktführer ist die Frankfurter Börse. Das Angebot zeigt www.boerse-frankfurt.de

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen