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Ölpreis heizt Inflation an

24.05.2008 ·  Europas Wirtschaft verliert an Schwung. Das signalisieren die Einkaufsmanagerindizes, die im Mai rückläufig sind. Auch der ZEW-Index, an dem sich die Aussichten der deutschen Konjunktur ablesen lassen, ist unerwartet gesunken.

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Europas Wirtschaft verliert an Schwung. Das signalisieren die Einkaufsmanagerindizes, die im Mai rückläufig sind. Auch der ZEW-Index, an dem sich die Aussichten der deutschen Konjunktur ablesen lassen, ist unerwartet gesunken. Die Euro-Zone belastet die höchste Teuerungsrate seit Beginn der Währungsunion.

Angeheizt werden die Inflationsängste durch den anhaltenden Höhenflug des Rohölpreises, der am Donnerstag die Marke von 135 Dollar je Fass hinter sich ließ. Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), betonte, für die Zentralbanken bestehe die Aufgabe darin, sich weiterhin auf die Preisstabilität zu konzentrieren.

Inflationssorgen ließen Spekulationen um eine Zinserhöhung in der Euro-Zone aufflackern. Staatsanleihen gerieten unter Druck. Dabei zogen die Renditen europäischer Papiere zeitweise stärker an als die amerikanischer Festverzinslicher. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte im Wochenverlauf um neun Basispunkte auf 4,26 Prozent zu.

In den Vereinigten Staaten zeigte sich zum Wochenschluss ein Silberstreif am Horizont des Immobilienmarktes: Der Rückgang der Eigenheimverkäufe hat sich im April etwas verlangsamt. Das drückte die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatsanleihen auf 3,85 Prozent - auf Wochensicht ein Anstieg um sieben Basispunkte. hptr.

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