13.05.2006 · Frankfurt. BMW-Chef Helmut Panke gibt seinen Widerstand gegen einen individuellen Ausweis der Vorstandsgehälter auf. Der BMW-Vorstand verzichtet darauf, mit Hilfe der Aktionäre eine Ausnahme von der gesetzlichen Transparenzregel zu erwirken.
Frankfurt. BMW-Chef Helmut Panke gibt seinen Widerstand gegen einen individuellen Ausweis der Vorstandsgehälter auf. Der BMW-Vorstand verzichtet darauf, mit Hilfe der Aktionäre eine Ausnahme von der gesetzlichen Transparenzregel zu erwirken. Der Gesetzgeber sieht diese Möglichkeit vor, wenn 75 Prozent der Anteilseigner dem zustimmen. Dies hätte Panke mit Hilfe des BMW-Großaktionärs, der Familie Quandt, erreichen können. Der BMW-Vorstand legt der Hauptversammlung am kommenden Dienstag keinen Beschlußvorschlag vor, teilte ein Konzernsprecher mit. Im vergangenen Jahr haben die sechs BMW-Vorstände zusammen 12,2 Millionen Euro verdient. Der Großteil davon - 84 Prozent - entspricht dem variablen, erfolgsabhängigen Anteil. "Verdient die BMW Group nichts, regnet es auch beim Top-Management rein", sagte BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal. (Siehe Interview Seite 37) mec.