25.10.2008 · Sind Aktien nur etwas für Zocker? Auch wenn das derzeit niemand hören möchte: nein. Wer langfristig fürs Alter vorsorgt, braucht weiterhin Aktien in seinem Depot. Denn nur sie bieten die nötige Rendite von durchschnittlich sieben bis acht Prozent.
Sind Aktien nur etwas für Zocker? Auch wenn das derzeit niemand hören möchte: nein. Wer langfristig fürs Alter vorsorgt, braucht weiterhin Aktien in seinem Depot. Denn nur sie bieten die nötige Rendite von durchschnittlich sieben bis acht Prozent. Das heißt nicht, dass man in Zeiten wie diesen voll auf die Aktie setzen soll. Aber man sollte sich auch nicht vollständig für längere Zeit vom Markt verabschieden, wie das viele Privatanleger nach dem Platzen der Technologieblase zur Jahrtausendwende getan haben. Sie haben die anschließende Hausse bis Mitte 2007 verpasst. Wer langfristig investiert ist, steckt Kursverluste wie derzeit weg und freut sich am Ende über mehr Gewinn als mit sicheren Staatsanleihen. Das gilt freilich nur, wenn er die Grundregeln beachtet: Käufe und Verkäufe stückeln und über die Zeit strecken, um in solchen Extremsituationen wie derzeit nicht handeln zu müssen. Breit auf verschiedene Regionen und Branchen streuen, um die Risiken zu begrenzen. Und mit zunehmendem Alter den Aktienanteil im Depot reduzieren. Der Anleger bekommt dafür ein durchschnittlich transparentes Produkt. Bei großen Unternehmen weiß er vergleichsweise gut, was dort passiert. Bei kleineren weniger.
Sicherheit: 1
Transparenz: 3-4
Geeignet für: langfriste Anleger