John Marie Coetzee

J. M. Coetzee

Der Mann, der seine Geliebte mit einer Violine verwechselte

Der südafrikanische Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee begeht heute seinen siebzigsten Geburtstag. In seinem neuen Roman nimmt er sich das eigene Nachleben vor: ein autobiographisches Virtuosenstück. Von Richard Kämmerlings

Arno Geiger: Alles über Sally

Erst Dauer gibt dem Abenteuer Ehe einen seriösen Anstrich

Mit „Es geht uns gut“ gewann er 2005 den Deutschen Buchpreis, jetzt ist sein neuer Roman erschienen: „Alles über Sally“. Der Österreicher Arno Geiger erzählt die Geschichte einer Ehe in Zeiten der Lebensabschnittspartnerschaften. Von Felicitas von Lovenberg

Michael Gamper: Elektropoetologie. Fiktionen der Elektrizität 1740–1870

Der Blitzgescheite

„Witz ist geistige Electricität“: Michael Gamper macht sich auf die Suche nach gemeinsamen Ursprüngen von Wissenschaft und Poesie. Von Alexander Košenina

Jaume Cabré: Senyoria

Der Richter ist sein eigener Henker

Es ist etwas faul im Staate Spanien: Der katalanische Autor Jaume Cabré spiegelt im Barcelona des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts die Phase des Übergangs nach der Franco-Diktatur. Von Annika Müller

Dieter Kühn: Ich war Hitlers Schutzengel

Staatstrauer, und Göring übernahm

Entfesselung des Möglichkeitssinns gehört zu Dieter Kühns Poetik, seit er 1970 seinen ersten Roman veröffentlichte. Jetzt stellt er sich vor, Hitler wäre ermordet worden. Von Wolfgang Schneider

Honoré de Balzac: Modeste Mignon

Aufschneiderei mit dramatischem Paukenschlag

Einer seiner schönsten Romane liegt endlich in einer neuen Übersetzung vor: Mit „Modeste Mignon“ wagte Honoré de Balzac 1844 den doppelten Befreiungsschlag. Von Niklas Bender

Ulrike Draesner: Vorliebe

Amor als Fahrradbote aus dem All

Was sucht Amor im All und wie kommt der Dinosaurier auf die Pobacke? Für ihren neuen Roman „Vorliebe“ hat sich Ulrike Draesner nicht weniger vorgenommen als eine moderne Form von Goethes Wahlverwandtschaften. Von Nicole Henneberg

Iris Hanika: Das Eigentliche

In Richtung Ausgang

Mit ihrem Debüt „Treffen sich zwei“ gelangte sie bis auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Jetzt erscheint Iris Hanikas zweiter Roman, „Das Eigentliche“. Es geht um die Möglichkeiten des Lebens, Liebens und Schreibens nach Auschwitz. Von Andreas Platthaus

Elsemarie Maletzke: Mit Jane Austen durch England

Den Kopf voller Hammelknochen und Rhabarber

In der Weltliteratur sind die Werke von Jane Austen bis heute die populärsten, und das nicht erst, seit sie von der Film- und Tourismusindustrie entdeckt wurden: Neue Taschenbücher erkunden Austenland auf Seitenpfaden. Von Tobias Döring

Janet Malcolm: Tschechow lesen. Eine literarische Reise.

Zerreiß mir nicht das Herz

Elf Variationen über Anton Tschechow: Zum hundertfünfzigsten Geburtstag erforscht eine Reihe neuer Bücher die Rätsel, Motive und Verstrickungen im Leben und im Werk des großen russischen Autors. Von Sabine Berking

Martin Suter: Der Koch

Heiße Ware

Bis die Krise gar ist: Kochen wird zur Kunst, wenn es gelingt, Bekanntes in Neues zu verwandeln. Der Schweizer Autor Martin Suter hat darüber einen ganzen Roman verfasst. Von Sandra Kegel

Helene Hegemann

Helene Hegemann: Axolotl Roadkill

Mir zerfallen die Worte im Mund wie schlechte Pillen

Spezial Die 1992 geborene Filmemacherin und Autorin Helene Hegemann ist die Sensation der ebenfalls noch sehr jungen Literatursaison. Ihr Debüt ist ein wütender Adoleszenzroman, den die Erkenntnis schmerzt, dass alles Entscheidende schon gesagt ist. Von Mara Delius

Thomas Bernhard, Siegfried Unseld: Der Briefwechsel

In die Poesie gehört die Ökonomie, in die Phantasie die Realität

Ein ewiger Kampf ums Geld, um Aufmerksamkeit und das Dokument der Freundschaft zweier außergewöhnlicher Charaktere: Der Briefwechsel von Thomas Bernhard und Siegfried Unseld liegt nun in einer mustergültigen Edition vor. Von Hubert Spiegel

Abraham Sutzkever: Werke

Zeuge des jüdischen Leidens, Hüter des jiddischen Wortes

Der Dichter Abraham Sutzkever ist am 20. Januar 2010 mit siebenundneunzig Jahren gestorben: Jetzt liegen sein Getto-Tagebuch und seine Gedichte auf Deutsch vor - erschütternde Zeugnisse, die auch eine im Holocaust fast ausgelöschte Sprache bewahren. Von Judith Leister

1 - 14 von 26 Beiträgen
1 | 2 VorZum Ende blättern
Mehr als 35.000 Rezensionen
Buchtitel Buchautor Im Beitrag