Ökonomische Freiheit

Über die zweite Mauer

Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie vollzog sich reibungsloser als der vom Plan zum Markt, die wirtschaftliche Mauer erwies sich als wesentlich solider als die politische. Sicher sind bei der Wiedervereinigung Fehler gemacht worden. Aber die Hauptursache der Misere bleibt: die sozialistische Planwirtschaft. Von Heike Göbel

 
Vor zwanzig Jahren: Mein 9. NovemberLeserumfrage: Wo waren Sie, als die Mauer fiel?Merkel: Deutsche Einheit „noch nicht vollendet“Sonderseite: 20 Jahre Mauerfall
Sarkozy in Berlin: Mit Spitzhacke und Freiheitsdrang

20 Jahre Mauerfall

„Mauerspecht“ Sarkozy - nur eine PR-Legende?

Als Mauerspecht in Berlin will Nicolas Sarkozy den 9. November 1989 begangen haben. Auf Facebook präsentiert der französische Staatspräsident auch ein Foto, das ihn damals an der Berliner Mauer zeigt - doch Zeitzeugen hegen Zweifel an der Authentizität. Von Michaela Wiegel, Paris

Berlin vor zwanzig Jahren

Blicke nach Deutschland

Euphorie, Stolz, Respekt und Trauer

Für China und Russland, im Jahr 1989 die beiden wichtigsten kommunistischen Staaten der Welt, war der Mauerfall der Meteor einer Zeitenwende. Was dachten die chinesischen und russischen Intellektuellen damals? Und wie sehen sie ihn heute? Von Kerstin Holm, Moskau, und Mark Siemons, Peking

Die Kabuler Schattenwelt hat zur Mittagspause Hochkonjunktur

Afghanistan

Kabuls leichte Mädchen

Das Land am Hindukusch tut sich schwer mit den Schattenseiten der freien Gesellschaft. Das Sexgeschäft ist streng verboten, aber es floriert. Denn der wichtigste Grund, der die Frauen dazu treibt, ihren Körper zu verkaufen, ist wohl der Krieg. Von Friederike Böge, Kabul

Kubald ist Lok: Im jahr 2003 gründete er den Klub mit Freunden neu. Seitdem ging es stetig aufwärts

Steffen Kubald

Im Einsatz für Lok – und gegen rechts

In der DDR war Steffen Kubald ein „Rowdy“. Heute ist er Präsident von Lokomotive Leipzig. Dort kämpft er gegen Hooligans und die NPD, die sein Aufbauwerk und die Entwicklung des Fußballklubs bedrohen. Von Michael Horeni, Leipzig

 
Risikospiele in der Fußball-Oberliga: Kleine StellvertreterkriegeFußballautor Hanns Leske im Gespräch: „Das Volk hatte von Manipulationen die Schnauze voll“







Video in voller Größe

Kolumbien

Chávez ruft zu Kriegsvorbereitungen auf

Venezuelas Präsident Chávez hat die Streitkräfte aufgefordert, „für den Krieg bereit“ zu sein und die Bevölkerung auf die „Verteidigung des Vaterlandes“ vorzubereiten. Damit vertiefte er das angespannte Verhältnis zu Kolumbien.

Seine Arbeit begann mit Hoffnungen, jetzt kriegt er Kritik von allen Seiten: Insolvenzverwalter Görg

Insolvenzverfahren

Der Arcandor-Komplex in drei Akten

Montag: Arcandor, Dienstag: Karstadt, Mittwoch: Quelle. Die Gläubiger bewältigen nächste Woche in der Essener Grugahalle den größten Pleitefall in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Sie versuchen es zumindest. Von Brigitte Koch und Rüdiger Köhn

SED-Generalsekretär Egon Krenz in Ost-Berlin, im November 1989

Mauerfall

Wo ist Egon Krenz?

Wenn wir den Mauerfall feiern und die Helden des 9. November 1989 ehren, denkt keiner an Egon Krenz, den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR. Was war aber seine Rolle im Drama jener Nacht? Von Frank Schirrmacher

“Wir waren sehr gut - trotzdem ist es ein bitterer Tag geworden“: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Bruno Labbadia

„Ich habe kein Verständnis für den Kram, den er gepfiffen hat“

Nach dem Hamburger 2:2 in Hannover musste sich Bruno Labbadia wie ein Verlierer fühlen. Dabei hatte der HSV-Trainer vieles richtig gemacht. Sein Frust entlud sich in einer Schiedsrichterschelte, die allerdings nur in Teilen berechtigt war. Von Frank Heike, Hannover

Will.I.Am (rechts) und apl.de.ap von den „Black Eyed Peas” auf der Bühne...

Black Eyed Peas

„Los, ab auf die Tanzfläche!“

Die Hiphop-Gruppe Black Eyed Peas haben als Wahlhelfer einen Song für Barack Obama produziert. Ein Gespräch mit „Will.I.Am“ und „apl.de.ap“ darüber, ob sie von ihrem Präsidenten enttäuscht sind, was der Musikindustrie fehlt und wie politisch ein Party-Album sein kann.

Fondssparpläne

Sparen bis in alle Ewigkeit

Regelmäßiges Sparen mit Fonds ist ein Volkssport. Doch die wahre Rendite kennt kaum einer. Aus gutem Grund. Es ist oft viel weniger, als alle denken. Auf zehn Jahre etwa sieht es mau aus. Von Nadine Oberhuber

Keine Angst, dieser Kampf ist nur gestellt: Ein Krokodildompteur aus Costa Rica bei der Arbeit.

Terminal

www.krokodile

Neulich ist in Australien wieder ein Urlauber von Krokodilen angegriffen worden. Sein Boot schlug leck, er rettete sich auf einen Baum und harrte dort zwölf Stunden lang aus. Er hat also alles richtig gemacht. Von Jakob Strobel y Serra

Komplizierte Operationen, wie hier eine Bypass-OP in Frankfurt, werden meist an Uniklinken entwickelt - doch dafür könnte bald das Geld fehlen

Serie: Zustand kritisch (2)

Vom Untergang der Unikliniken

Ihre Pflicht ist Spitzenmedizin und ihre Aufgabe die Ausbildung von Ärzten. Doch die Hochschulkliniken scheitern am System der „Industrialisierung“. Die Zeche zahlen vor allem die Patienten, die Ärzte schwinden. Von Jürgen Peters

Nur noch der RX8 fährt mit seinem Kreiskolbenmotor

Mazda

Nur der Himmel kennt die Grenzen

Zwischen Ikonen und Alltag: Ford hat Mazda wieder in japanische Hände gelegt, und die Marke sucht ihren Horizont. Dabei geht es um Design, Umwelttechnik und um die Reise in die Zukunft. Von Wolfgang Peters

Hält sicher: Tom Tom fürs iPhone

Car Kit für das iPhone

Mehr als nur eine Halterung

100 Euro für eine Fahrzeughalterung des Handys? Da kann man schon ins Grübeln kommen. Trotzdem ist das neue "Car Kit" von Hersteller Tom Tom das derzeit meistdiskutierte Zubehör für Apples iPhone. Es hat einen Problemlöser eingebaut. Von Michael Spehr

Werksärztliche Untersuchungen sind zulässig

Kolumne „Mein Urteil“

Gesundheitscheck für Bewerber

Manche Unternehmen lassen Bewerber werksärztlich untersuchen. Arbeitsrechtlich ist dagegen nichts einzuwenden. Im Gegenteil folgt aus dem neuen Gendiagnostikverbot, dass andere Untersuchungen als die Erbgutuntersuchung gerade zulässig bleiben - vom Drogentest bis zum Sehtest. Von Volker Rieble

Rekord für André Derain: „Barques au port de Collioure“, um 1905, 60 mal 73 Zentimeter groß, erzielte bei Sotheby’s 12,5 Millionen Dollar (Taxe 6/8 Millionen).

Impressionismus und Moderne

Appetit auf Klasse

Die New Yorker Auktionen mit Impressionismus und Moderne beweisen, dass für Spitzenwerke - immer noch und wieder - Geld genug da ist. Von Lisa Zeitz

Johannes Hill demonstriert das Dämmen

Wärmedämmung

Weniger Energie, mehr Komfort

In Millionen deutscher Altbauten wird ohne Unterlass Energie verschwendet. Deshalb setzen immer mehr Eigentümer auf eine energetische Sanierung mit Passivhauskomponenten. Das senkt den Heizbedarf, steigert den Wohnkomfort - kostet aber erst einmal viel Geld. Von Marcus Stölb

“Hessens berühmteste Wetterstation“: die Hofheimer Bürgermeisterin Gisela Stang und Wetterfrosch Jörg Kachelmann (rechts) von Meteomedia

Kachelmanns Hofheimer Station

Beim Wetter reden alle vom Steuergeld

Die Hofheimer Wetterstation taucht im Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds auf - weil sie von Stadt und Kreis mit einigen zehntausend Euro finanziert worden ist. Zur Eröffnung wurde Meteorologe Jörg Kachelmann grundsätzlich: Der Deutsche Wetterdienst bekomme 300 Millionen Euro an Steuergeldern - jährlich. Von Bernhard Biener, Hofheim

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09.11.2009 | 15:08
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Ist die Pkw-Maut gerecht?

Ergebnis
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Herausgegeben von Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner

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