Die Allgäu-Stadt Kempten dürfte zu den Gewinnerstädten in Deutschland zählen

Wohnimmobilien

Die Mieten steigen wieder

In 81 von 118 Städten steigen die Wohnungsmieten zum ersten Mal wieder seit langem spürbar, heißt es im Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen. Zu den gefragten Standorten zählen viele Großstädte und manche ländliche Gegenden. Von Jens Friedemann

Lesermeinungen zum Beitrag

25. Februar 2008 10:17

Weder, noch

Andreas Noreikat (derherold)

Weder werden "durch Arbeitslosigkeit" die Preise fallen, noch werden "durch Bankenkrise" sog. Zusammenbrüche in Deutschland auftreten.

Was der "Rat" verkündet, sind zunächst ganz einfache Hinweise, auf die man auch kommt, wenn man sich Konjunkturdaten, demographische Faktoren und Zahlen über fertiggestellte Wohnungen ansieht:
Die Bevölkerung wird älter, verfügt über gute Einkommen, zuweilen über Stadtrand-EFH aber nicht über (städtische) bequeme Wohnungen. Die Zahl der "verschwundenen" Wohnungen, sei es durch Abriß oder Zusammenlegung, findet kein Äquivalent in der Bautätigkeit.

Schön, daß die "Immobilienweisen" nicht nur regionale, ja lokale Verhältnisse genau betrachten, sondern auch (im höchsten Maße sinnvoll !) auf Potentiale abstellen, die für zahlreiche Kommunen - insbesondere in Ostdeutschland - in einer vergleichsweise moderneren Infrastruktur und in erheblich(!) günstigeren Mieten/Kaufpreisen liegen.

Den einzigen Vorwurf, den ich mache ist, daß man dies nicht schon früher "verkündet" hat und der Wohnimmobilienbereich lange (wissenschaftlich) stiefmütterlich behandelt wurde.

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23. Februar 2008 15:42

Marktschreier des Immobilienmarktes: "Mieten steigen" - Kaufen Sie jetzt!

Marko Hrbat (Hrbat)

Wer hat denn den "Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft" gegründet?
Der Staat?
Die Verbraucherzentralen?
Greenpeace? Robin Wood? Mietervereine?

Nein. Man staune:
>>Auf Initiative der Immobilien Zeitung haben sich drei führende, unabhängige Forschungsinstitute zum "Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft" zusammengeschlossen. [...]
Die Zersplitterung in unterschiedliche Branchensegmente führte bisher dazu, dass die Immobilienwirtschaft in der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen wird. [...]
Zur Mitarbeit an der Arbeitsgruppe konnten drei der wichtigsten deutschen Markt- und Standortforschungsinstitute versammelt werden<<

>>Mit diesen Daten, die erstmals für die Immobilienwirtschaft erfasst wurden und die eine breite Resonanz in der Presse und Öffentlichkeit erfahren haben, sollte auch ein Beitrag zur dringend nötigen Imageverbesserung der Immobilienwirtschaft geleistet werden.<<

Marktforschungsinstitut?
Aha, die machen ein paar Umfragen. Und anhand der wenigen Zahlen wird dann hochgerechnet...

Sollen die Institute die Wahrheit schreiben?
- dass wegen der steigenden Arbeitslosigkeit (Nokia, Siemens, benQ) die Preise fallen werden?
- dass wegen der Bankenkrise (SachenLB, IKB, WestLB, BayLB ) die Preise einstürzen werden

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