Wohnimmobilien

Mieter werden Eigentümer

Der Verkauf von Wohnungen an ihre Mieter hat Tradition. Aber nun gehen die Wohnungsgesellschaften neue Wege und binden die Privatisierungen in ein langfristiges Konzept ein. Davon profitieren auch die Käufer, zum Beispiel in Form von Mietgutschriften. Der Kampf um die Mieter hat begonnen. Von Jens Friedemann

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Mai 2008 12:22

selbst 1000 EUR /m² sind zu teuer!

Marko Hrbat (Hrbat)

1) Nicht die Jahremiete (Jahresbruttomiete), sondern die JahresNETTOmiete ist ausschlaggebend für den Wert einer Mietswohnung. 2) Nicht das 20fach, sondern das 12-14 fache einer Jahresmiete sit akzeptabel. Bsp: Wohnung (89m²) bringt ca. 10 EUR Bruttomiete monatlich ein. Die Nettomiete ist ca. 20-25% niedriger, also ca. 7,50 EUR. Der Wert der Wohnung beträgt max. 80m²x10EUR/m²x75/100x12x12= 86.400 EUR, was etwa 1.100 EUR/m² bedeutet. Die Vermieter würden die Wohnung aber für 80m²x10EUR/m²x12x20= 115.200 EUR bzw. wenn man einen m²-Preis von 1700 anlegt, sogar für 136.000 EUR. Bedenkt man aber, dass die WOBA Dresden (Bestand 2,6 Mio m²) für nur 1,7 Mrd EUR verkauft wurde, dann betrug dort der m²-Preis knapp 600 EUR. Die Heuschrecken kaufen also für ca. 500-600 EUR und verkaufen nach ein paar kosmetischen Eingriffen für den dreifachen Wert! Im Übrigen sind die Wohungen (meist 1950er Baujahre) auch längst abgewohnt, weil der lebensdauer nicht auf 100 Jahre, sondern nur auf ca. 75-80 Jahre ausgelegt war. Bleiben noch also ca. 20 jahre Restnutzungsdauer... Einige besonders schlaue VERMIETER verkaufen nur das Gebäude (als nachträgliche Erbpacht!) ohne Miteigentumsanteil am Grundstück....

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03. Mai 2008 00:47

Preise für solche Wohnungen oft überteuert

Dariusz Badura (DariuszB)

Nach meiner Auffassung werden Wohnungen von solchen Wohnungsgesellschaften meist zu 150% ihres Fair Value angeboten. Ich weiß nicht inwieweit man mit diesen Wohnungsgesellschaften über den Preis verhandeln kann. Bei den meisten Angeboten, die ich mir angeschaut habe, wäre es wesentlich günstiger die vielen Tausend Euro, die man hinblättern müsste, vernüftig anzulegen und zu Miete zu wohnen.

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