Wohnungsmarkt

Die Abrissbirne wird den Westen erreichen

Die Deutschen werden weniger. Bis 2050 wird die Bevölkerung von 80 auf 70 Millionen sinken. Das reduziert den Bedarf an Wohnraum - und verschiebt vor allem regional die Nachfrage. Auch im Westen ist der Abriss von Wohnsiedlungen nur eine Frage der Zeit. Von Jens Friedemann

Lesermeinungen zum Beitrag

02. April 2008 19:43

(Immobioien-)Geschichte wird gemacht, es geht voran...

Andreas Noreikat (derherold)

Es ist - wie meist - "alles" richtig.
Die Demographie lügt nicht ... ;-) und deshalb wird man sich auch mit geringerer Bevölkerungszahl, veränderten Wohnstrukturen und steigendem Alter der Mieter befassen müssen.

Was fehlt - und das sieht man an den "dringenden Appellen" nach mehr (Wohnungs-)Neubau - ist das positive, gestalterische Element, daß endlich unsere (Innen-)Städte umbaut und den vorhanden Bedarf kanalisiert.

Es sind gerade die "Aschenputtel" unter den (west-)deutschen Großstädten, die ihren Wohnungsbestand erneuern/(konzeptionell)modernisieren müssen, gerade um nicht den Kampf um das (in Zukunft stärker) "knappe Gut" gutsituierter/gutverdienender Mieter zu verlieren - die "mitwachsenden" Wohnungsgrundrisse halte ich für einen alten Traum, der nichtsdestotrotz eine Kopf- und Todgeburt ist.

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