Wohnungsmarkt

„Die Eigentümer werden diskriminiert“

Der Wohnungsbau in Deutschland stürzt ab. Die Branche fühlt sich ohnehin von der Politik diskriminiert, vor allem in steuerlicher Hinsicht. Ein Bericht vom Kongress des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Von Christiane Harriehausen

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Mai 2008 08:12

Diskriminierung von Wohnungseigentum ist doch nichts Neues.

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Es ist doch nun wirklich nichts Neues, dass die Bildung von Wohnungs- und Hauseigentum seit Jahren diskriminiert wird. Das nahm durch den Wegfall der Eigenheimzulage unter Rot/Grün seinen Anfang und sieht heute nicht besser aus. Der Grund liegt darin, dass seit Jahren vor allen Dingen Klientel-Politik für sozial Schwache gemacht wird und der Mittelstand, der sich eine solche Investition (mit staatlicher Hilfe) leisten könnte, wie immer ausgegrenzt wird. Und derjenige, der auf Impulse durch die Riester-Förderung für Wohneigentum hofft, wird sicher enttäuscht werden. Wer sich dieses bürokratische Riester-Monstrum für Wohneigentum genauer anschaut, ist gut beraten, die Finger davon zu lassen.

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