Natürlich kann Vermietung in Ostdeutschland rentierlich sein.
Es ist - wie auf jedem Immobilienmarkt - zu fragen, wann was wo und zu welchem Preis gekauft wurde.
Leerstehende Wohnungen betreffen in Leipzig und Dresden vor allem a) nicht oder nur gering sanierten Wohnraum und b) "wenig vorteilhafte" Wohnlagen.
Die Zeiten des "Ost-Euphorie" sind doch bereit seit 10 Jahren vorbei. Wir haben heute dort Märkte, auf dem die "richtig Klugen" reüssieren: Die Hinweise auf bestehende Attraktivtät hinsichtlich Infrastrukutr und Immobilienpreise sind völlig korrekt.
Aktienkurs ?
Wohnimmobilien haben (noch ?) keinen Glamour. Insbesondere die US-Krise dürfte dem (fälschlich so titulierten) "langweiligen" Wohnsektor einiges an Kursphantasie gekostet haben.
daß Immobilien sich von Jahr zu Jahr neu bewerten lassen. Daß dabei Vermögen vornehmlich wachsen, ist leicht zu verstehen.
Die Angaben zu Eigenkapital und Bewertung jener Unternehmen werden - völlig zu Recht - daher mit einer gewissen Skepsis gesehen.
Zeiten der Cholera für Immobilien stärken diese Tendenz.
Eine Fehlinvestition, wie mehrere hunderttausend „Anleger“ schon erfahren mussten.
Über eine Milliarde € Mietrückstände in den Neuen Bundesländern. Die Mietnomaden geben sich die Klinke in die Hand. Nach einer Räumungsklage darf der Eigentümer nicht selten die Wohnung komplett renovieren. Die Städte reißen wegen enormen Leerstand immer mehr Wohnhäuser ab. Leipzig und Chemnitz schieben trotzdem noch einen Leerstand von jeweils ca. 30.000 Wohnimmobilien vor sich her, die teilweise erst vor ein paar Jahren noch umfangreich mit Steuermitteln saniert und modernisiert wurden. Eine ganze Generation hat diesen Städten bereits den Rücken gekehrt und ist ausgewandert.
Zurückgeblieben sind die Rentner und die frustrierten Jungs. Und die paar Leute, die als Beamte oder im öffentlichen Dienst arbeiten und gutes Geld verdienen, haben sich schon längst eigene Immobilen angeschafft. Wohnimmobilien in Ost-Deutschland zur Vermietung – eine Fehlinvestition.
