Meine Frau und ich erleben in der Pension den 13.Winter in Niederösterreich. Manche waren sehr frostig, manche mild wie der letzte und der jetzige.- Unser Haus, fertiggestellt 1992, ist ein freistehendes Landhaus im alpenländischen Stil mit ca.400 Quadratmeter Wohnfläche. Es ist weit davon entfernt, ein "Passivhaus" zusein. Alle Fenster haben nur 2-fache Verglasung.Und die Wärmedämmung dieses Hauses genügt sicher nur niederösterreichischen Bestimmungen von 1992.- Gleichwohl ist dieses Haus im statistischem Mittel wesentlich preiswerter zu beheizen als ein sog."Passivhaus":Wir haben einen sog..GRUNDOFEN!- Der hat im Keller ein eigenes Fundament und beheizt das ganze Haus. Wir beheizen ihn mit gepreßtem Spanholz-Ö.ist ein waldreiches Land!- Wir verheizen in der Heizperiode, d.h. von Oktober bis April jeweils einschließlich= 7 Monate- davon 3 Tonnen.Die kosten uns einschließlich Fracht und Trinkgeld für den Fahrer rd. 700 EUR.Unsere Heizkosten pro Monat sind also 100,-EUR.Auf 400 Quadratmeter Wohnfläche umgelegt macht das 0,25 EUR aus. - Ich räume ein, daß wir noch zusätzlich 3 Nachtstromöfen betreiben. Nur ein kleiner wird ständig betrieben, weil er einen abseitigen Raum heizt, den der Grundofen nicht erreichen kann. SCHLECH
Ein Partyknopf dient dazu, die normale Programmierung der Nachtabsenkung außer Kraft zu setzen, damit man nicht schon um 23 Uhr zum Glühwein greifen muss, um sich aufzuwärmen.
Zitat: Die Heizkosten für einen Quadratmeter Wohnfläche belaufen sich im Monat auf 1 Euro und damit ein Zehntel der in einem herkömmlichen Haus anfallenden Aufwendungen.
Das würde bedeuten das bei einem "herkömmlichen Haus" von 160m² Wohnfläche, 1600,00€ an Heizkosten pro Monat anfallen ????
Bei der Aussage, dass die die Mehrkosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Haus bei ca. 10-20% liegen, stellt sich natürlich die Frage, was die Autorin unter einem herkömmlichen Haus versteht. Geht es um die Mindestanforderungen nach der EnEV, liegen die Mehrkosten eines Passivhauses weit höher und sind im Bereich von 30% einzuordnen.
Zwischen diesen beiden Modellen, gibt es mit KFW40 und KFW60, aber auch noch sinnvolle Zwischenstufen.
Besonders der Sprung von KFW40 Standard zum Passivhaus macht aus finanzieller Sicht meist wenig Sinn, da sich die Mehrkosten des Passivhauses aufgrund des ohnehin schon geringen Verbrauchs beim KFW40 Haus kaum noch amortisieren.
Handwerker zu finden die Passivhäuser bauen können, ist auch in Deutschland kein Problem - schwieriger wird es bei der Suche der Planer und Architekten die auch (und darauf sollte man auf jeden Fall achten) die entsprechenden Erfahrungswerte mitbringen.
Schön, dass man in den Bildern zeigt, dass meist "nur der Partyknopf gebraucht" wird.
Aber wofür ist er denn da?
Das verrät hier nämlich niemand.