Nachdem im Südosten der Türkei bei Hausgeflügel ein Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurde, mussten zwei Kinder in eine Klinik eingewiesen werden. Es besteht der Verdacht, dass sie sich angesteckt haben.
Eine Tote in Ägypten, befallene Geflügelbestände in Russland, Ungarn und Großbritannien: die Vogelgrippe ist zurück. Nach Ansicht des Bundslandwirtschaftsministeriums ist Deutschland ausreichend auf neuen Ausbruch der Tierseuche vorbereitet.
Das unter Umständen auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ist nach Angaben der EU-Kommission auf einer Putenfarm im Osten Englands nachgewiesen worden. Dies teilte die Kommission am Samstag in Brüssel mit.
Wenn in der nächsten Zeit eine Vogelgrippe-Pandemie drohen würde, wäre man auf der ganzen Welt darauf schlecht vorbereitet. Denn die benötigten Impfstoffe fehlen. Eine Lösung könnte sein, Cholesterinsenker zur Prophylaxe und Therapie gegen das H5N1-Virus einzusetzen.
Die Gefahr einer neuen Vogelgrippewelle wächst. Durch den Vogelzug können infizierte Tiere die Seuche wieder ausbreiten. Im Interview mit der F.A.Z. spricht Thomas Mettenleiter, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit, über die Gefahren.
Die Ausbreitung des Vogelgrippevirus H5N1 stellt die Wissenschaftler vor immer neue Rätsel. Dies zeigen aktuelle Berichte aus China und Nigeria. In China wurde sogar ein H5N1-Opfer als Sars-Toter registriert.
Die Weltgesundheitsbehörde hat den ersten Fall einer direkten Übertragung des Virus H5N1 von einem Wildvogel auf einen Menschen bestätigt. Bislang ging man nur von einer Ansteckung über Zuchtgeflügel aus.
Das warme Wetter schützt vor der Vogelgrippe; das Virus ist empfindlich gegen Wärme und UV-Licht. Der Infektiologe Rene Gottschalk hält einen Ausbruch der Seuche in Hessen derzeit für wenig wahrscheinlich.
Ein Impfstoff gegen das potentiell gefährliche H5N1-Influenzavirus wird so schnell nicht verfügbar sein. Chinesische Wissenschaftler haben nun eine passive Immuntherapie entwickelt, die zumindest in Experimenten mit Mäusen Wirkung zeigte.
Kurz vor Ostern stellt sich die Frage: Kann man sich beim Anmalen von Ostereiern mit dem Vogelgrippe-Virus infizieren? Der FAZ.NET-Ratgeber gibt Tips, wie man sich beim Eierausblasen vor dem H5N1-Virus schützt.
Für Lorenz Eskildsen ist es der wohl schlimmste Tag seiner Karriere als Geflügelzüchter: Weil auf seinem Hof die Vogelgrippe ausbrach, müssen tausende Nutzvögel getötet werden - und er muß dabei helfen.
Spezial Der Besuch einer Hühnerschlachterei ist nichts für schwache Nerven. Hühner sterben dort im Akkord und werden restlos verwertet. Wegen der Vogelgrippe herrscht derzeit allerdings eine Flaute in der Branche.
Obwohl es in Deutschland noch keinen Fall von H5N1-Infektionen beim Menschen gibt, setzen Pharmakonzerne auf die zusätzliche Produktion von Medikamenten. Das Präparat Tamiflu schneidet im Vergleich am besten ab.
Wenn es um Biokraftstoffe geht, interessiert Anleger oft weniger das ökologische Potential als das zur Steigerung der Rohstoffpreise. Doch zumindest bei Soja scheint das Zukunftsmusik zu sein. Einstweilen schaden hohe Produktion und die Vogelgrippe.
Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer und der bayerische Umweltminister Schnappauf liefern sich einen verbalen Schlagabtausch über den Umgang mit der Vogelgrippe. Ein Lehrstück über die Machtfrage in der CSU.
Wie ist das H5N1-Virus in die Ostsee geraten? Während die Forscher zeitaufwendig nach einer Erklärung suchen, haben die Verschwörungstheoretiker das Wort. Und vermuten zum Beispiel ein Leck im Friedrich-Loeffler-Institut.
Die Gefahr, daß aus der Vogelgrippe eine Pandemie wird, gilt noch als gering. Sollte es aber dazu kommen, sind heftige Kursreaktionen vorprogrammiert. Den perfekten Depotschutz gibt es dann laut einer Studie der Bank Sarasin nicht.
Die Börse hat bislang gelassen auf das Vordringen der Vogelgrippe nach Westeuropa reagiert. In der jetzigen Gestalt gilt das Virus H5N1 nicht als Gefahr. Banken und Fondsgesellschaften haben aber schon Pläne für den Notfall in der Schublade.