China drohen Verwüstung, Dürren und Sandstürme

Klimaschutz

Peking in Abwehrstellung

Bald wird China mehr Kohlendioxid ausstoßen als die Vereinigten Staaten. Doch gegen Appelle zum Klimaschutz setzt es sich zur Wehr. Dabei bedroht der Klimawandel das Land erheblich. Petra Kolonko berichtet aus Peking.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. März 2007 13:24

Ein Entwicklungsland...

Andreas Wessels (PhunkyData)

ist ein Land das Entwicklungshilfe erhält.
Wie China zum Beispiel.

Da zahlt der deutsche Micheldepp auch noch Entwicklungshilfe an China aus seinem Staatssäckel. Warum auch immer.

Über Absuritäten muss man sich ja heute nicht mehr wundern.
Wie man sich auch nicht über diese Ultraoptimisten wundern muss die auch hier bei den Kommentaren von Weltuntergangspropaganda faseln.

Eins steht jedenfalls fest.

Bei beiden angesprochenen Punkten wirds langsam zeit mal aufzuwachen und den Schleier der schönen und alles von selbst regelnden Kapitalismuswelt beiseite zu ziehen und sich der Realität zuzuwenden.

Was glauben einigen denn was passieren wird wenn China sich die eigenen Lebensbasis ruiniert hat?
Das sich alle Chinesen darnieder legen und freiwillig ins Gras beissen?
Ich hab Angst vor den Chinesen.

Nicht weil sie billiger produzieren als andere oder die Umwelt versauen sondern weil sie irgendwann bei ihrer Bevlkerungsdichte gezwungen sein werden als Heuschrecke des schnellen geldes das Feld wechseln zu müssen.
Tut mir leid, aber so böse wie das klingen mag, mit dem Gedanken darf man sich schonmal anfreunden.

Das einzige was dann vielleicht noch helfen wird sind horrende Zahlungen damit die Ruhe gewahrt wird.

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15. März 2007 11:30

Man tut doch alles nur fuer die lieben Kinder!

Axel Ritsma (china-alex)

Hier in China dreht sich alles um die lieben Kinderlein. Man umsorgt die Kleinen und versucht ihnen eine gute Ausbildung zu gewaehrleisten. Wirklich? Was soll das ganze Theater, wenn man den Kindern keine lebensfaehige Umwelt hinterlaesst. DAS ist etwas woran man hier zuerst mal denken sollte. Die Kinder sollen ja alle spaeter einmal gute Jobs bekommen. Als was denn? Als "Muell-Recycler", "Wasser-Aufbereiter", "Luftreiniger", "Biologe ohne Natur"? Man kann sich noch soviele Gedanken machen, so ist doch alles nutzlos, wenn man sich an verantwortlicher Stelle nur ums Wachstum kuemmert, anstatt um eine lebendfaehige Umwelt. Man sollte sich hier bereits Gedanken darueber machen, wie man Reis in einer Wueste oder Gemuese auf Felsen anpflanzen kann, anstatt immer mehr Produkte aus dem Ausland billig und mit minderer Qualitaet zu kopieren und damit die Welt zu ueberschwemmen. Ich sehe die Billig-Kopien taeglich. Ich wohne hier bereits seit ein paar Jahren. Wenn man dann noch sieht, wie hier Muell willd abgekippt wird, beim Oelwechsel das Oel im Gully verschwindet oder LKW's als fahrende "Nebelgranate" unterwegs sind, dann packt einen die Wut. Zum Glueck erlebe ICH das Ende dieses Planeten nicht mehr. Viel Spass noch beim Geld scheffeln.

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15. März 2007 11:09

Nennt man sowas "Entwicklungsland"?

Axel Ritsma (china-alex)

Ich wohne bereits seit 4 Jahren in Sued-China und bekomme die Naturkatastrophen in den Nachrichten mit, auch die von denen im Ausland kaum berichtet wird.
Was ist denn ein "Entwicklungsland"? Kann man ein Land als solches bezeichnen, in dem man ohne Ruecksicht auf Umwelt oder Menschenleben einzig nach Geld strebt? Kann man ein Land als "Entwicklungsland" bezeichnen, welches mit seiner "Mini-Lohn-Politik" die Wirtschaft von Industrienationen ruiniert? Wenn es hier um auch nur kleinste Betraege geht, hat die Natur und der Mensch IMMER das nachsehen.
Etwas derart Menschen verachtendes habe ich noch nie life gesehen. In manchen Fabriken (eine in der Nachbarschaft) werden die Arbeiter mancher Abt. jedes Jahr ausgewechselt, weil sie dann gesundheitlich verschlissen sind. Arbeitsschutz in den giftigen Abt. kostet Geld aber Menschen gibt es hier ja im Ueberfluss.
Selbst jetzt kommen noch Firmen aus Europa und investieren hier, um sich DIE Konkurrenz gross zu ziehen, die ihn sehr bald den Ruin verursacht.
"Kyoto" ist fuer viele Politiker nur ein Ausflugsziel. Und Vertraege sind in China meist nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben sind (eigene Erfahrung).
Fazit: Ruecksichtslos lebt sich's einfacher, aber nicht mehr lange.

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15. März 2007 00:27

Selber Schuld

Uwe Fisch (luilaber)

Ach wie schrecklich, China versaut die Umwelt! Und wie neu diese Erkenntnis. Wo die doch sooo günstige Produkte produzieren. Das dabei kein Geld für Filteranlagen übrig bleibt ist doch klar. Die Schuld tragen wir, denn wir kaufen den Schrott. Die Fernsehberichte über ach so erfolgreiche deutsche Unternehmer und Firmen in China zeigen doch schon seit Jahren wo der Zug hingeht. Billigste Menschen und keine Auflagen, da läßt sich gut verdienen. Leider werden es die Verursacher nur am Rande erleben, was sie anrichten, aber deren Urenkel usw. dürfen dann versuchen zu Überleben. Wer glaubt, dass die Chinesen auf internationale Proteste reagieren träumt. Nur wenn die Regierungen weltweit die Produkte bannen. deren umweltgerechte Herstellung nicht überprüft werden kann, merken sie wo es lang geht. Denn der Aufschwung basiert auf Export. In Nordamerika ist man allmählich aufgewacht und macht das Volk aufmerksam auf durch Umweltverseuchung verursachte Klimaveränderungen. Der hohe Ölpreis tut ein übriges. Da muß ich nur lachen wenn mal wieder die Geschwindigkeitsdiskussion in Deutschland auf die Tagesordnung kommt. Scheinheiligkeit pur. Aber die Japaner/Koreaner usw. wirds freuen.

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15. März 2007 00:02

kann die faz auch nur noch weltuntergang wiedekauen?

d. orth (rodeo)

hören sie doch auf mit ihrer einseitigen propaganda und lassen sie auch mal andere meinungen zu wort kommen als immer diese weltuntergangspropheten. es langt doch, dass herr schirrmacher seine einseitigen ansichten verbreiten kann.

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14. März 2007 19:40

egal

Marcel Meier (MarcelMeier)

Soll China doch seine Umwelt verseuchen, mit ihren Währungsreserven können sie doch ohne Probleme die Folgen ( verseuchter Boden, verseuchtes Wasser ) beseitigen.
Der Markt wird es schon richten!!!

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