Die Treffsicherheit der Familienförderung muß erhöht werden

Förderpolitik

Von der linken in die rechte Tasche: Milliarden für die Familien

Der Versuch des Staates, finanzielle Nöte von Familien zu lindern, hat zu einem Wirrwarr von Leistungen geführt. Viele finanzieren die Familien aber letztlich selbst. Das gehört aufgeräumt, fordern Ökonomen.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Juni 2006 12:47

@ danierie

Rainer Mächler (wozu)

Vielen Dank für ihren Hinweis. Ich fasse noch einmal zusammen:
Erst wird aus der linken Tasche der Familien Geld entnommen.
Dann wird die Verwaltung des Geldes bezahlt.
Dann wird redlich debattiert, in welche Familienform man die Restmilliarden "pumpen" soll.
Man kommt zu dem Schluß, besser nicht pumpen, weil Familien Fernseher kaufen.
Ich habe verstanden.
Ein Glück, daß wir nur wenige Kinder haben, wenn die dem Staat so teuer kommen.

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21. Juni 2006 16:40

was jetzt?

Rainer Mächler (wozu)

Ist das Kindergeld nun familienpolitische Leistung oder nun der Versuch das vefassungswidrig versteuerte Existenzminimum des Kindes rückzuvergüten?
Was halten sie von dieser Rechnung?
Welche Rendite erwirtschaften sie, wenn sie 18 Jahre lang Kinderkrankenkosten übernehmen - dann 5 Jahre lang die Bezüge direkt vom Lohn plus den Lohnnebenkosten zurückfordern. Wobei klar sein sollte, daß Lohnnebenkosten kein freiwilliger Beitrag sind, sondern direkt abgeführter Lohn. Wäre eine spannende Rechnung für den Herrn Looman am Samstag in der FAZ.
Was will ich damit sagen? Familien rentieren sich für den Staat. Jedes Kind rechnet sich im Schnitt mit ca 80 000 € für die Gesellschaft. Drucken sie doch mal die Generationenbilanzen von Prof Raffelhüschen.

Es gibt Fische die jagen nur im Schmutzwasser, da wo sich keiner mehr auskennt. Regierung, du hast das Informationsmonopol, vielleicht auch das reale Interpretationsmonopol, weil Einzelmeinungen verhallen.

Aber ich glaube dir nicht. Schade, ich würde gerne, ist aber nicht.

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21. Juni 2006 15:46

Verteilung kostet Geld...

Robert Prätzler (RobertPraetzler)

...oder anders gesagt, in der rechten Tasche kommen in der Regel nicht 100% dessen an, was aus der linken genommen wurde. Vielmehr frisst der erforderliche Verwaltungsapparat seinen Teil auf. Das ist auch eines der großen Probleme bei Bagatellsteuern...

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21. Juni 2006 11:57

Milliarden hin und her

Markus Teuber (arathorn)

In Deutschland herrscht der Verwaltungs- und Verteilungsirrsinn.Vernunft hat hier keinen Platz mehr.

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21. Juni 2006 00:17

Wo versickert das Geld?

Hermann Trouvain (liwiz)

240 Milliarden? Das bedeutet mehr als 12.000 Euro pro Mitbürger im Alter von 0 bis 20 Jahren. Die zusätzliche Leistungen der Eltern für Kindergarten, Miete usw. kommen noch dazu.
Damit kann man leicht den Lebensunterhalt eines Kindes, eine private Krankenversicherung, den Besuch eines privaten Kindergartens bzw. einer privaten Schule finanzieren.
Wo versickert das Geld?

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