Muslime glauben " dass derjenige, der Entscheidungsfreiheit sich selbst (also nicht Allah) zuschreibt, ein Ungläubiger ist" (Hadith), somit die Angehörigen aller anderen Glaubensrichtungen. Interessant ist auch die Konvertierung von Jesus zum Islam am Weltenende und seine ultimative Aufgabe (von Glasenapp: Die 5 Weltreligionen Seite 395)
Dies erklärt die zerstörerische Kraft gegenüber Andersgläubigen, birgt aber im Kern auch die Gefahr der Selbstzerstörung des Islam. Denn Kulturen entwickelten sich immer nur weiter durch fremde Einflüsse, andere Gedanken und Vorstellungen, die gelebt werden durften. Monokulturen jedoch laufen auf Dauer Gefahr zu degenieren, weil sie im eigenen Saft schmoren. Fortschritt ist kaum möglich.
Auch sind Muslime in Indonesien anders als die in Saudi-Arabien, welches noch die Kommission für Tugend und Vermeidung des Lasters (Religionspolizei) kennt. Und es gibt immer mehr Herrscher dort, die die vorgenannte Gefahr sehen und um die weiteren Gefahren der Zukunft wissen. So etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die relativ weltoffen sind. Weiterhin fordern überall islamische Frauen mehr Rechte/Bildung ein: die eigentliche Revolution!
Mit Vertreibungen schadet sich der Islam letztlich nur selbst.