Vor dreißig Jahren: Gabriele Dillmann und Jürgen Vietor verlassen das Flugzeug

30 Jahre nach „Landshut“

Zu wütend, um Angst zu haben

Vor dreißig Jahren wurde die „Landshut“ nach Mogadischu entführt. Es war nicht die erste Geiselnahme in der Luft, doch übertraf sie seinerzeit alles an Brutalität. Der Kopilot und die Chefstewardess erinnern an ein „nationales Trauma“.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. August 2007 17:42

Entführung der "Landshut"

Heinz Haag (HHAAG)

Wer sich mit dem Terror der RAF, ihren Attentaten, Entführungen, Morden und Banküberfällen näher befaßt, wird zweierlei feststellen: Auf der einen Seite eine nicht sonderlich interessierte und an den Opfern anteilnehmende breite Öffentlichkeit, andererseits eine bis heute aktive Sympathisantenszene der RAF. Die Diskussion um die Begnadigung des mehrfachen Mörders Christian Klar zeigt dieses Phänomen überdeutlich. Nach wie vor werden die RAF-Terroristen als ganz besondere Täter behandelt und können in Talk-Shows ihre verquasten Thesen verbreiten.
Die brutale Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" muß für die Passagiere und die Besatzung ein unvorstellbares Schreckenserlebnis gewesen sein, das sie ihr Leben lang weiterverfolgen wird. Die an der Entführung beteiligte Frau Andrawes kam in der Tat viel zu milde davon.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
04. August 2007 11:55

Nationales Trauma?

Henriette Kaschulke (Wissibesser)

Von einem nationalen Trauma zu sprechen ist unsinn. So etwas gibt es nicht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche