Todesnacht von Stammheim

Süße Trauben aus Südafrika

Vor genau 30 Jahren beging die RAF-Spitze um Baader, Ensslin und Raspe in Stammheim kollektiven Selbstmord, nachdem es den restlichen Mitgliedern nicht gelungen war sie freizupressen. Die damaligen Vollzugsbeamten Bubeck und Schalk erinnern sich zurück. Von Rüdiger Soldt.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Oktober 2007 15:33

Klar 1977 im Hungerstreik ?

David Landgrebe (datomann)

Also ich mag mich ja irren, aber Christian Klar war meiner Erinnerung nach 1977 nicht in Haft sondern Tatbeteiligter der Entfuerhung und Ermordnung von Schleyer. Sollte das stimmen, ist der ganze Bericht mit seinem sich "erinnernden" Zeitzeugen, der Klar von der Beendigung des Hungerstreiks ueberzeugte, komplett unglaubwuerdig.

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18. Oktober 2007 11:53

@ gisbert heimes

Thomas Schmitt (redfish)

Lesen Sie mal das Buch "Stammheim" von Kurt Österle. Darin plaudert Bubeck ausführlich aus dem Nähkästchen. Sehr interessant.

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18. Oktober 2007 09:04

Bubeck kann aus dem Haftalltag viele Anekdoten erzählen.

gisbert heimes (gisbert4)

Na, dann sind wir ja drüber weg.

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18. Oktober 2007 09:00

Guter Bericht

Thomas Schmitt (redfish)

Ihr Bericht dürfte es wohl treffen. Was in Stammheim abgelaufen ist, einschließlich der Todesnacht, ist heute gesichert, und nur noch Linksextremisten behaupten, es hätte sich um "staatlichen Mord" gehandelt.

Regelrecht kotzübel wird mir, wenn ich die derzeitigen Berichte über die RAF in dem linkextremen Schmierblatt "junge Welt" lesen muss, vor allem in der heutigen Ausgabe. Da kommen ehemalige RAF-Terroristen zu Wort, die die RAF-Morde auch heute noch rechtfertigen. Da spricht Redakteur Rüdiger Göbel beschönigend von "Aktivisten" anstatt von Terroristen und klagt darüber, man habe Baader "in die kriminelle Ecke gestellt". Widerlich.

Ist es der seriösen Presse denn nicht möglich, gegen ein solches Schmierblatt vorzugehen, bis hin zum Verbot? Oder interessiert es niemanden? Wenn eine Zeitung rechtsextreme Hetze bringt und zum Beispiel die Morde in Asylantenheimen Anfagng der 90er Jahre heroisiert, würde man doch auch dagegen vorgehen, mit Recht. Im Zuge der RAF-Debatte darf gefragt werden, weshalb niemand ernsthaft gegen den linksextremen Dreck einer "junge Welt" vorgeht.

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