
ich weiß ja das Ihr Blatt dem konservativem Politikspektrum
verbunden ist.Wenn Sie aber die Schäuble`chen Pläne zur
Online-Untersuchung so vehement unterstützen,möchte ich
schon ein paar Anmerkungen aus der Sicht eines mehr durch
das kulturelle Erbe der `48erRevolution,als durch das Preussentum des Kartätschenprinzen geprägten,Bürgers machen.
Konservative Sicherheitspolitiker haben den Hang,denCitoyen
unter Generalverdacht zu stellen(ich betone den Unterschied zum deutschen "Bürger").Was als Terrorabwehr beginnt,wird ruckzuck auf anere Bereiche ausgedehnt(Beweis:H.Baldauf in
Rheinland_Pfalz,der die Online-Fahndung schon auf die Hooliganszene ausweiten will).Ein großer Teil des demokratischen Fortschritts moderner Gesellschaften beruht auf dem mehr oder weniger begrenzten Regelverstoß(historisches Beispiel die Boston Teaparty,aber auch der civil disobidience eines Martin Luther Kings).Den
fürchten Konservative wie der Teufel das Weihwasser!Wer
garantiert uns mündigen Bürgern,das ein Innenminister mit noch autoritärerem Demokratieverständnis als Schäuble
nicht die Bundestrojaner auf Bürgerinitiativen und Gewerkschaften loslässt?Die Zeiten der Gesinnungsschnüffelei des Radikalenerlasses lassen grüßen!

Amerika zeigt, dass der Schutz der eigenen Befölkerung mögflich ist. Seit dem ersten Angriff auf Amerika ist es den Terroristen nichtmehr gelungen. Und das jagt die Sympathisanten und Helfer des Terrorismus in Europa auf die Palme. Da es in Deutschland keine Palmen gibt, gehen die in Deutschland auf die Apfelbäume.
Die SPD ruft sich leider immernoch Geister zur Hilfe, die sich eines baldigen Tages als wirkliche Trojaner erweisen werden.
Alle, die so unsachlich und meistens auch absichtlich an der sache vorbei kritisieren, sind solche Trojaner. Die Wahrheit darf nicht raus bei denen.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: weil es im Internet Trojaner gibt und Betriebssysteme bzw. Anwendungen, die gegen diese Trojaner machtlos sind, ist der Nutzer quasi an diese gewöhnt und soll sich bitte nicht so anstellen, wenn der Staat die gleichen illegalen Methoden zum Ausspionieren seiner Bürger anwendet.
(...)

Nach Monaten der Diskussion zu diesem Thema sollte sich zumindest bei Journalisten herumgesprochen haben, dass es mindestens eine ganz einfache Möglichkeit gibt, die Online-Durchsuchung ins Leere laufen zu lassen.
Man braucht dazu nur einen Zweitcomputer, der nicht an das Netz angeschlossen ist. Auf diesem schmiedet man seine Pläne und verschlüsselt die Dateien. Dann überträgt man die verschlüsselten Dateien auf den Netzcomputer (per Diskette oder USB-Stick) und überträgt sie. Dieses einfache Verfahren ist von außen in keinem Fall zu knacken.
Aber man wird Milliarden investieren wegen einiger Deppen, die einfach nicht daran denken, sich zu schützen.