
Nicolas Lamp als ich Ihren Bericht gelesen habe musste ich bitterlich weinen.Al Gore, der Guru der Menschenfreund und der Umweltschützer,Multimillionär und ein lieber Mensch ohne Skrupel und Lügen ohne Ende. Da gehen doch tatsächlich Leser der FAZ, der klugen Köpfe und so weiter auf den Leim.Al Gore hat keinen Swimmingpool,keine Klimaanlage, nichts es ist gelinde gesagt einer der größten Verdummer aus dem USA weil man halt jeden Tag die Kasse sieht. Nach den Informationen die sich mit diesem Herren befassen verbraucht dieser 20mal soviel Energie für sein Anwesen als jeder amerikansiche Durchschnittsbewohner. Ist doch was und die klugen Köpfe sehen so etwas auch noch als Beispiel an.Sagt mal Ihr klugen Köpfe braucht man dafür eigentlich ein ABI, eine Studium oder eine Professur.
köstlich, köstlich.Übrigens das bekommt man nicht für die Bone das muss man schon recherchieren im World-Wide-Web.Es gibt immer noch Leute die solchen Lügnern die nur Kasse machen wollen die Maske vom Gesicht ziehen.
Schön das es diese tolle Möglichkeit bei der FAZ gibt als Abo.

Lieber Ralf Banisch,
ein Blick auf die Fakten hilft schon und er zeigt, dass in den letzten 150 Jahren bei steigendem CO2-Gehalt die mittl. Temperatur um 0,6 °C gestiegen ist. Die angesprochenen 100.000 Jahre belegen, dass meist zuerst die Temperatur stieg, viel später erst die CO2-Konzentration. Was ist mit dem Klimaoptimum des Mittelalters , dem eisfreien Grönland und der letzten kleinen Eiszeit? Alles durch Auto-und Flugverkehr verursacht? Man darf sich halt nicht zu lange mit der hockey-stick-Kurve befassen. Schellnhuber selbst sagte in der FAZ, dass die T-Schwankungen der Vergangenheit bei vergleichsweise engem CO2-Bereich noch nicht verstanden sind.Das ist das offene Problem! Nein, es irrt sich nicht die ganze Expertenwelt, sie ist nur höchst unterschiedlicher Ansicht. Der Wahnsinn ist, dass das ignoriert/verschwiegen/geleugnet wird!
Empfehle, z.B. einmal bei Prof. Mangini nachzulesen. Deinen Hinweis auf das Mai-Wetter als Klimawandelindiz ignoriere ich einfach mal aus Höflichkeit. Bei uns, nahe Zürich ist bis auf 1000m seit Tagen alles wieder weiss, ist aber kein Indiz für eine neue Eiszeit. Oder vielleicht doch? Political correctness war in der Naturwissenschaft schon immmer von Übel und gedeiht bestens bei Warmwetter.

Lieber Detlef Symietz,
manchmal schützt ein kleiner Blick auf die harten Fakten davor, ausgemachten Unsinn zu verbreiten. Zum Beispiel ein Blick auf die weltweite Durchschnittstemperatur im Vergleich zur CO2-Konzentration während der letzten 100.000 Jahre. Die Korrelation ist allein schon rein optisch äußerst beeindruckend, mit mathematischen Methoden lässt sich das natürlich erhärten.
97% der CO2-Emission sind natürlichen Ursprungs und nur 3% vom Menschen? Donnerwetter! Nur sind diese 97% Teil eines völlig natürlichen Kreislaufes und werden durch Photosynthese kompensiert, während die 3% aus jahrtausendealten Biomassereservaten stammen und sich darum in der Atmosphäre anhäufen.
Klimamodelle sind also nicht die Wirklichkeit? Schau dir doch die Wirklichkeit an! Wir haben gerade Mai und einen Mix aus Hitze und Wärmegewittern wie sonst im Hochsommer. Der Winter dieses Jahr war ein Witz. Die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen liegen alle in den letzten beiden Dekaden. Und du behauptest trotzdem, die ganze Expertenwelt würde sich irren und hätte keine Ahnung vom Klima. Ist das Wahnsinn oder Ignoranz?

Bei der Würdigung des tobenden Glaubenskrieges (zwischen Regierungen, Völkern und Kontinenten) über die Einflußmöglichkeiten des Menschen auf die Klimaentwicklung und der gleichzeitigen völligen Unkenntnis oder Ignoranz der Erdklimageschichte, kommt man sehr schnell zu dem Schluß, daß der geistige Galubenskrieg schnell in einen realen Krieg münden kann.
Wenn man das Erdklima zu einer Religon und den Wetterbericht mitsamt Vorhersage zu einer sakralen Handlung erhebt, dann triumphiert der Glaube über das gesicherte Wissen.
Religionskriege sind offenbar immer noch in Mode.

Die Kommentare, ebenso wie der Artikel selbst, suggerieren, dass CO2 die entscheidende Ursache für den Klimawandel ist. Wenn es aber in der Vergangenheit starke Temperaturänderungen von vielen °C gab, obwohl die CO2-Konzentration in engem Rahmen blieb, dann kann es doch nicht die alleinseligmachende Ursache sein. 3 % des emittierten CO2 stammen vom Menschen, 97 % sind natürlichen Ursprungs. Wenn die Menschheit alles um 20% reduzierte, dann würden 0,6%(absolut) weniger emittiert! Daran erkennt man doch den Irrweg, den sich nur leisten kann wem es zu gut geht. Wir suchen den Schlüssel unter der Laterne, weil es da so hell ist, der Strom kommt übrigens aus Atomkraft.. Verloren haben wir ihn ganz woanders. Natürlich sind auch 0,6% nicht ohne Einfluss, aber er ist vernachlässigbar gering. Das gilt genau so für das gegenwärtige zwecklosse Kyotoprotokoll, wie selbst "Klimapolitiker" zugeben. Das haben die Politiker in den USA verstanden, während unsere sich immer noch in die Irre führen lassen. Es ist sinnvoll, die natürlichen Ressourcen zu schonen, wenn das weniger CO2 bedeutet, prima. Aber das CO2 bleibt ein marginaler Faktor.Wer die Klimageschichte nicht kennt oder leugnet, der sollte zum Thema Klimawandel zumindest schweigen.

... aus dem kapitalstockmaximierenden Wachstumszwang-Regime und mit dieser Erkenntnis kann sie alle Staatsmänner und den gesamten Globalisierungsprozess hinter ihre Stampedenfahne und Führung bringen - wenn sie denn den Zeitpunkt für diese Weltkultur- und Weltmacht-Revolution für gekommen hält. Da können die Führer der USA, Chinas und Indiens heute und am G8-Gipfel noch so widerständig sein. Sie müssen in naher Zukunft kapitulieren. Die evolutionsprozess-eigenen Optionen sind unbesiegbar - weil sie das Maximum des Wünschbaren enthalten.
Solches Exoduswissen bedeutet also Übermacht im politischen Gestaltungsprozess.
Und so ist die Lage der Welt in dieser Krisenphase der alten Ordnung und vor dem Start der Übergangsphase des Globalisierungsprozesses in seine neue Akzelerationsordnung voller Hoffnung und Gewissheit für jene Projektingenieure, die die konkrete Utopie als Implementierungsprojekt der neuen Weltordnung des Schöpferischen vor Augen haben. Angela Merkel gehört zu dieser Gruppe von Projektingenieuren.

Ganz abgesehen davon, dass ich die Hysterie der Politiker um den Klimawandel genauso wenig verstehe, wie das Theater um die Raucher, die Übergewichtigen, die Autofahrer und alles, was so in gewissen Abständen für das Elend in der Welt verantwortlich gemacht wird, finde ich diesen Artikel sehr, sehr oberflächlich.
Es gibt eine Anzahl von Staaten, die sich das Ziel gesetzt haben, etwas gegen die Schadstoffproduktion und gegen die die Erderwärmung zu tun. Das ist gut so. Ob sie den richtigen Weg gewählt haben, ist zweifelhaft, aber dass die USA, die ihre Unterschrift unter das Kyoto-Protokoll verweigert haben, und sich auch nicht kontrollieren lassen wollen, plötzlich als Vorbild hingestellt werden, ist einfach lachhaft.
Wenn Sie wirklich derartige Erfolge bei der Senkung der Kohlendioxidemissionen zu verzeichnen haben, warum zieren sie sich dann vor der Kontrolle und er Unterschrift? Je mehr die USA behaupten, ohne Beweise vorzulegen, umso unglaubhafter werden sie mir.

Von einer kleinteiligen Wahrheit ist zu Beginn des Artikels die Rede, kleinteiliger als pauschale Aussagen wie "Amerikanern ist die Umwelt scheißegal". Aber diesem eigenen Anspruch wird der Artikel in keiner Weise gerecht, um ehrlich zu sein bin ich erschüttert über eine so grauenhafte Berichterstattung von einer namhaften Zeitung.
Von einer "pragmatischeren Einstellung" der Amerikaner ist da die Rede, frei nach dem Motto "mit Geld und Technik werden wir das irgendwann schon richten". Angesichts des jüngsten alarmierenden Klimaberichts soll diese Einstellung pragmatisch sein? Und Politiker wie Angela Merkel, die konkrete Ziele formulieren wollen wie die Halbierung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050, die sind dann wohl verrückt? Komisch nur, dass sie dann von Klimaforschern angehalten wird, zu dieser Position zu stehen.
Dass die Europäer mit ihren Klimaschutzzielen international momentan alleine dastehen, ist kein Argument für, sondern gegen die Politik der Amerikaner. Denn ein Paradigmenwechsel im weltgrößten Umweltsünderland könnte Vorbildwirkung entfalten. Wer sich statt dessen jetzt hinstellt und meint, wir formulierten unrealistische Ziele, der untergräbt alle Bemühungen des Klimaschutzes im Vorhinein.

Diese Ihre Wahrheit ist leider nicht kleinteilig genug.
Ein etwas genauerer Blick auf die Zahlen der EIA, der amerikanischen Energieinformationsbehörde, lässt einem da zu ganz anderen Schlüssen kommen.
Warum sind also die Emissionen zurückgegangen?
hauptsächlich aufgrund der im letzten Jahr herrschenden Wetterbedingungen (sehr milder Winter und relativ kühler Sommer)
daraus sich ergebene Veränderungen bei den eingesetzten Energieträgern zur Stromerzeugung (CO2 intensivere Kohle und Öl basierte Stromerzeugung ging zurück, während besonders Gas, was weniger zu Heizzwecken benötigt wurde, eher hier zum Einsatz kam)
Erwähnt sei auch, dass sich der Beitrag der regenerativen Energieträger in ihrem bescheidenden Rahmen (hier besonders Wasser und Wind) deutlich erhöhte.
Keine Rede von gewaltiger Steigerung der Energieeffizienz.
Dieses Jahr wird sich der Trend der steigenden Emissionen der letzten Jahrzehnte (siehe EIA) wieder fortsetzen.

Ich denke mal das nicht ohne Grund so viel Geld in Cern investiert wurde. Laengst ist jedem klar geworden das es ohne Kernenergie nicht geht. Wir muessen die Kernfusion in den Griff bekommen ... amsonsten wird uns bald das licht ausgehen.

Was geschieht nun mit den Politikern, Wissenschaftlern, die schon aeusserst voreilig den angeblich von Menschen verursachtem CO2 Ausstoss die Haupt- wenn nicht gar die Alleinschuld fuer die globale Erwaermung laut bruellend zudiktierten wenn .... das CO2 in Wirklichkeit garnicht die Ursache ist???
Wie leimen Europaer ihre Freundschaft mit den Amerikanern wieder zurecht nachdem sie jahrelang besonders die USA als "Suendernation" faelschlich verteufelt haben? Stehen nicht die meisten dieser Anklaeger (einschliesslich Al Gore und einiger Demokraten in den USA) als Vollidioten da, die auf fadenscheinige Beweise hin ihren marxistischen Antikapitalismustrieben freien lauf liessen?? ;-) Es gibt genuegend Anzeichen das die Seifenblasen menschlicher Schuld am Klima endlich am Platzen sind

wie blöd sind die Deutschen eigentlich geworden? Die Kanzlerin wird die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzen? Wetter auf Bestellung. Dümmer gehts nicht.

Früher glaubte man, im Bunde mit dem Teufel könnten Menschen Wetter machen, insbesondere Unwetter. Solche nannte man Wetterhexen und verbrannte sie. Später hielt man das für einen Aberglauben. Jetzt verkündet sogar ein leibhaftiger Bischof in seiner Pfingstpredigt diesen alten Aberglauben als neue Heilslehre. Trickreich wechselt er auch noch das Etikett. Demnach können Menschen sogar das Wetter für die nächsten 30 Jahre machen. Das nennt er dann fachgerecht Klima. Aus Wetterhexen werden jetzt Klimahexen. Diese werden aber nicht mehr verbrannt, sondern fürstlich belohnt.
Wenn das die armen Opfer des europäischen Hexenwahns gewußt hätten!

..es ist schon erschreckend, wie schlecht sich der Verfasser des Berichtes zu dem Thema vorher informiert hat, zudem werden Tatsachen verdreht und Fakten vorenthalten.
Allein die Erörterungen von Al Gore sind doch erst wenige Wochen alt .........??
gruß
gerd

Endlich mal eine seriöse Einschätzung der Klimasachlage.
Das Geschreie unvernünftiger Medirnvertreter konnte man schon nicht ertragen.
Auch Meinungen von Parteifunktionären der meisten Parteien (links orientiert) ist erbärmlich und geschwätzig.
Auf die Frage wo Anfangen und mit was, weis keiner eine plausible und korrekte Antwort.
Armes Europa !!!

..., wie Deutschland,
ist der größte Klimasünder!
Denn es gibt jetzt keine Ausreden mehr.
Kernkraftwerke müssen her, wenn auch als Zwischenlösung

Das verstehe ich überhaupt nicht,die Nation USA hat kein einziges der 50 Bundesstaaten das so verkommen und so verrottet ist wie z.B. Albanien,Rumänien,Slowakei,Slowenien usw. usw.Desto mehr man in den Osten kommt um so schlimmer sieht es dort aus.Man kann das nur als erschreckend bezeichnen.Jetzt habe ich noch nicht die Super-Klimaländer im Westen aufgezeigt.Italien,Spanien,Portugal,Griechenland usw. usw.Da will mir einer erklären die wären besser bei den Klimaschutzzielen als die USA.Ist es nicht schön wenn man immer jemand hat den man mit Hass übersähen kann zur Ablenkung von den eigenen Versagern.Was hat eigentlich der Windhund Clinton für diese doch so guten Ziele unternommen.Der wird doch so geliebt von gewissen Kreisen.Sie setzten jetzt auf Technologie und wir auf den Bau neuer Kohlekraftwerke.Dafür bekommen wir bald vom Herrn Gabriel eine neue Plakette für die Autos damit das Gewissen dieses Herren befriedigt ist.Verdummung ohne Ende und wir machen alles mit,alles.

Es ist jedoch zu bedenken, dass die USA pro Kopf extrem hohe CO2 Emissionen aufweisen. Dabei ist die USA kein typisch „Kaltes Land“ wie z.B. Schweden. Zusätzlich bedeutet „Wirtschaftswachstum“ nicht automatisch eine Steigerung der Produktion etc., eher ist es so, dass in den USA wie in Europa die Massengüterfertigung nach Asien verlagert wird. Demgegenüber verursachen bekanntlich Finanzdienstleistungen oder Hightech eher geringere CO2 Emissionen. Europa und Amerika importiert über die billig eingeführten Produkte nachträglich Emissionen der Erzeugerländer, bzw. sind dafür mitverantwortlich.
Weiterhin sind die Kosten pro eingesparte Menge CO2 nicht proportional, sonder steigen exponentiell. Die USA können entsprechend ihrer Ausgangslage leichter Emissionen reduzieren als bspw. Deutschland. Und warum soll es die Weltgemeinschaft hinnehmen, dass bestimmte Staaten, insbesondere die USA, die globale Ressourcen Atmosphäre stärker ausbeuten als Andere.
Deutschland muss seine eigenen Interessen wahrnehmen und wirtschaftlich vertretbar CO2 reduzieren.
Es ist jedoch nicht verwunderlich, dass die Bush Administration in den Brennpunkt der Kritik gerückt wird, schließlich hat diese alles getan, dass CO2 Klimaproblem zur negieren.

wieder einmal ein thema, mit dessen hilfe es sich vorzüglich gegen die vermeintlich ignoranten und dummen amerikaner vom leder ziehen läßt. hier haben wir eine unübersehbare zahl von wohlmeinenden heilsbringern, die überwiegend überheblichkeit mit unwissenheit erfolgreich kombinieren. immer wieder interessant zu sehen, wie man sein weltbild als gutmensch erfolgreich unter die (dummen) leute bringen kann!

Wenn wir einmal alle öffentlichen Aussagen unserer Bundeskanzlerin während ihrer Amtszeit im Originaltext zusammenfassen, werden wir nichts als auswendiggelernte Sprechblasen finden, wie sie ein frisch angelernter Service-Mitarbeiter in der Hotline von sich gibt, um damit auszudrücken, daß er viel weiß, aber nichts verstanden hat.
Da es offenbar für unsere Politiker in Deutschland kaum etwas zu tun gibt, das sie mit ihren beschränkten Fähigkeiten bewältigen könnten, befassen sie sich mit dem Weltklima, einem Metier, daß die viel schlaueren grünen Laubfrösche auf ihrer Leiter im Einmachglas selbst für Berlin nicht im Griff haben.
Wer sind die wahren Klimasünder?
Es sind die Politiker, die unser lokales Klima vergiften, um vermeintlich das Weltklima zu retten. Rechtsgelehrte würden dies als 'Versuch an untauglichem Objekt' bezeichnen. Muß es in der Tat so sein, daß gerade deutsche Volksvertreter immer in der ersten Liga spielen wollen, um die Welt zu retten, nur weil sie in ihrem eigenen Land zu Nichts imstande sind? Für alles, was weit von ihnen entfernt ist und für alle anderen Menschen unerreichbar, setzen sie sich mit der Begeisterung naiver Kinder ein. Sie gehören abgewählt, bis sie erwachsen sind!

Da es sich beim Klimawandel um ein globales Problem handelt, reicht es nicht, wenn jedes Land mehr und weniger versucht seinen eigenen Brandherd zu löschen (siehe USA). Ein globales Konzept muss her. Daher ist es wichtig und richtig, dass der Klimawandel auf der G-8 Agenda ist.
Es ist jedoch problematisch nur Forderungen zu stellen und keine Anreize für einen Wechsel zu geben. Mann muss auch motivieren und nicht nur kritisieren. Natürlich kommen sich Entwicklungs- und Schwellenländer vergaukelt vor, wenn diejenigen, die die Welt im 18. Jh. mit Schadstoffen vollgepumt haben, nun den Zeigefinger erheben und sagen, ihr aber nicht. Natürlich überlegt sich die USA, ob sie nicht aus einem Abkommen austreten soll, dass den amerikanischen Lebensstiel auf den Kopf stellen würde.
Bei dem G8 Gipfel sollte es daher nicht nur darum gehen, wie man Länder dazu zwingen kann die Kyoto Richtlienien einzuhalten, sondern auch welche Anreize man ihnen bieten kann. Denn mal ehrlich, bei Politik geht es nur allzu oft um kurzfristigwelche Effekthascherei. Langfristige Effekte, wie der Klimawandel, sind schwer vermittelbar und bleiben oft außen vor.

Der Artikel stellt die wahre Sachlage erheblich besser dar als die vielen Warnungen vor der angeblich bevorstehenden Klimakatastrophe und den Maßnahmen, die speziell die deutsche Regierung dagegen für unbedingt als notwendig erachtet.
Außer der EU scheint sich niemand damit anfreunden zu können. Die USA haben mit China, Indien, Süd-Korea und Australien die Asia-Pacific Partnership for Clean Development and Climate gegründet, die eine Einschränkung des CO2-Ausstosses durch Entwicklung und Anwendung moderner Techniken vorsieht. Die G77 Länder fürchten eine Beschneidung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten durch die Propagierung teurer Alternativer Energien. Alle lehnen verbindliche Deckelung und Reduzierung (caps and trades) ihres CO2 Ausstoßes, wie im Kyoto-Abkommen vorgesehen, ab.
Die überzogenen Auffassungen der EU, speziell aber auch die von Frau Merkel und Gabriel, zur Reduzierung von CO2 ist wahrscheinlich aus der Tatsache zu erklären, dass Wissenschaftler mit extremen Ansichten wie Schellnhuber und Rahmstorf in Deutschland als offizielle Berater der Bundesrepublik fungieren. Für die sind selbst die Beschlüsse des IPCC zu zahm.
Merkel rudert vor dem Gipfel schon zurück, Gabriel wird ihr folgen müssen.

So berechtigt die Kritik an der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der europäischen Politik sein mag - warum wird in der FAS jegliche Kritik an der US-amerikanischen Politik mit Anti-Amerikanismus in Verbindung gebracht? Wie absurd der Vorwurf des Anti-Amerikanismus in diesem Fall ist, zeigt sich schon daran, das die schärfste Kritik an der US-Energiepolitik von Amerikanern selbst geübt wird, allen voran von Al Gore - der Titel seines neuen Buches: "The Assault on Reason" spricht diesbezüglich für sich -, aber auch von den demokratischen Präsidentschaftskandidaten. So hat Barack Obama kürzlich die katastrophale Treibstoffeffizienz der amerikanischen Autos angeprangert und für den Abstieg der amerikanischen Autoindustrie mitverantwortlich gemacht. Bezeichnend ist auch, dass einzelne Bundesstaaten, insbesondere Kalifornien unter Schwarzenegger, aufgrund der Inaktivität der Bush-Administration selbst die Initiative ergriffen haben. Der Verfasser weist somit zurecht darauf hin, dass das Bild differenziert ist. Umso ärgerlicher ist es, dass er Kritik an der Position der Bush-Administration polemisch über einen Kamm schert. Über so viel Bush-Hörigkeit sind die Amerikaner selbst zum Glück längst hinweg.

Leider hat die Politik immer noch nicht verstanden, dass Arroganz und Ignoranz keine definitiv, realen Probleme löst. Verstehen werden es unsere Nachkommen, die mit Abscheu und Ekel auf die jetzigen Verantwortlichen zurückblicken werden. Denn dann wird man wissen, dass Gier nach Macht und Geld alles zerstört hat.
Jetzt gilt es zu handeln und auch eigene Interessen zurückschrauben zu können. Möglich ist dies allerdings nur wenn alle Nationen zusammen dieses Problem sofort angehen. Da nützt es nichts, wenn Kriege angezettelt werden nur um Energiepotentiale zu erbeuten und sich zu bereichern. Andere Länder aber ausbluten lassen. Das ist das Ziel von G.W.Busch, denn Ihm ist alles außer Amerika gleichgültig. Das sollte auch die letzte Nation begriffen haben.
Unser Planet wird sich von dem Lebewesen "Mensch" wohl sebst reinigen. Aber vielleicht schafft der Mensch dies schon bedeuten früher. Auf dem besten Wege ist er jedenfalls.
Burkhard Müller

Die Welternährungsorganisation FAO hat gestgestellt:
Allein durch die Viehzucht verursacht der Mensch mehr Um-
weltschmutz als durch den g e s a m t e n globalen Verkehr.
1,5 Milliarden Rinder sowie Milliarden anderer Masttiere stoßen das höchst aggressive Treibhausgas Methan aus. Für die Fütterung der Tiere wird ein Drittel der Weltgetreideernte verwendet. Für diese Getreideernte und auch für Viehweiden wird der Regenwald abgeholzt.
Der effektivste Klimaschutz wäre, der Verzicht auf die Massentierhaltung. Weg vom Fleischkonsum.
Damit könnte man mit einen Schlag die vom Menschen verursachten Treibhausemissionen in einem Umfang verringern könnte, der denjenigen des gesamten Verkehrsaufkommens auf unserem Planeten noch übertreffen würde. Weiterer Nebeneffekt wäre, auf der ganzen Erde müsste kein Mensch mehr Hunger leiden.
Harry

Und was ist jetzt die amerikanische Alternative?
Das fehlt im Artikel ein wenig, oder sollte die Alternative ein optimistisch grinsendes "Weiter so" mit Hoffen auf den technologischen Durchbruch sein? Und wenn dieser Durchbruch kommt, dann wahrscheinlich aus der deutschen Forschung, die inzwischen in alternativen Energien weltweit fuehrend ist - finanziert mit Hilfe deutscher und nicht amerikanischer Forschungsfoerdergelder...
Die Fakten sind doch klar (Stand 2004):
Europa: 4,653.43 Millionen Tonnen CO2 bei 728 Millionen Einwohnern.
USA: 5,912.21 Millionen Tonnen CO2 bei 300 Millionen Einwohnern.
Wer kann da wohl einfacher die eigenen Emissionen um 1,3% senken, und was bedeutet das fuer die Frage, wer der "wahre Klimasuender" ist? Wer in den USA war, weiss, wie dort Energie verschwendet wird. Ich hoffe, das aendert sich, soll uns aber nicht fuer unsere Fehler entschuldigen!
Kurz und gut:
Es hilft nicht, ein wichtiges und kompliziertes Problem auf alte Feindschemata ("boese Amis" oder eben "gute Amis, aber boese Anti-Amerikaner") zu reduzieren. Hier geht es um etwas mehr, naemlich - ganz banal gesagt - um unsere Zukunft.

Von Petersdorff suggeriert, dass die Position von Bush repräsentativ für die amerikanische Einstellung zum Klimaschutz sei. Er suggeriert auch, dass Bush's Politik für den Rückgang der CO2 Emissionen im vergangenen Jahr verantwortlich zeichnet. Beides ist eindeutig falsch. Die große Mehrheit der Amerikaner steht der europäischen Position heute wesentlich näher als der amerikanische Präsident und für Emissionsreduktionen sind fortschrittliche Bundesstaaten verantwortlich und nicht die Regierung Bush.

Die anderen machen nicht mit!
Es hängt damit zusammen, daß die Anderen die besseren Techniker haben und wir die größeren technikfeindlichen Phantasten.
Die inkompetenten Politiker schüren Ängste unter der unwissenden Bevölkerung um Stimmen zu erhalten mit dem Verkauf angeblicher neuer Alternativkonzepte.
Diese Techniken sind teilweise 4000 Jahre alt, und bringen keine Industrienation weiter. Es sei denn in die Armut.

Die Frage in der Artikelüberschrift wurde nicht beantwortet. Wer ist nun der grösste Klimasünder. Dass die USA trotz 3% Wirtschaftswachstum ihren CO2 Ausstoss um 1,3% gesenkt haben ist ja schön, aber auf welchem Niveau bewegen sie sich denn. Wie sieht der totale Ausstoss der USA verglichen mit Europa aus? Nur wenn wir die totalen Zahlen kennen, können wir die prozentualen Veränderungen gewichten.
Dass wir in Europa gerne Ziele setzen, die später nicht eingehalten werden, hat sicher damit zu tun, dass in Europa ohne Ziele gar nichts vorangeht. Während die USA nur sich selbst von seinem Zukunftsweg überzeugen muss, sind in Europa eine vielzahl von Ländern unter einen Hut zu bringen.

Lieber Herr von Petersdorff, Sie erwähnen die Reduktion des CO2 Ausstoßes der USA und, daß dies bei einer wachsenden Wirtschaft erreicht wurde.
Auch lassen Sie Verständnis anklingen für die Vorstellung, daß die Schwellen- und Entwicklungsländer zuerst genügend finanzielle Mittel zur Verfügung haben möchten bevor sie sich auf Klimaschutzziele einlassen.
Weiter ist, nach Ihrer Darstellung, der Atomausstieg ja offensichtlich, bezogen auf Klimaschutz, nicht sehr förderlich.
Ich gehe nur auf die erste Argumentation ein:
- was wächst in den USA und schlägt sich als erhöhte <wirtschaftliche Leistung> nieder?
- wer verdient an der Ausrüstung der Schwellen- und Entwicklungsländer mit den selben dummen Technologien die in den Industrieländern angewandt werden?
- glauben Sie wirklich dieses westliche Modell ist übertragbar auf die ganze Erde?
- welche Haltung fördern Sie mit dieser Argumentation?
Wo ein politischer Wille ist gibt es auch einen positiven Weg. Mit weniger Zentralismus und neuen Technologien, ist die Versorgung mit Energie heute schon mit minimalen Umweltschäden machbar, auch und gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern. Wie weit wird die gegenwärtige Entwicklung in die Zukunft gedacht und was funktioniert 100 J. ?

zur Haltung der Amerikaner, der sich die Europäer anschließen sollten.
Gut so, W.v.P.
- ( Hasso war journalistisch auch schon nicht schlecht. Damals,`69. ) .
Stattdessen wird im alten Europa schon wieder die Quadratur des Kreises beschworen - mit den üblichen untauglichen Mitteln wie Kohle, Sonne, Wind und kreatürlichen Ausscheidungen.
Den Amerikanern kann man ja alles mögliche vorwerfen - kaum jedoch, daß sie nicht auch an dem Thema arbeiteten. Nur ist der Ansatz ein anderer und wird hierzulande kaum noch verstanden. Dessenungeachtet kann er dennoch schneller zum Ziele führen, nicht zuletzt wegen des unvergleichlichen optimistischen Pragmatismus, der amerikanische Wesensart in bemerkenswerter Weise auszeichnet.