Nach Sebnitz hatten sich derartige Fantom-Fälle ja gehäuft. Ich jedenfalls hatte hier auf FAZ.NET zu diesem speziellen Fall sofort meine Vorbehalte in einem Kommentar geäußert. Die öffentliche Ehrung, die die jetzt verdächtige junge Frau für 'Zivilcourage gegen Rechts' erhalten hat, sollte in einen 'Preis für dreistes öffentliches Lügen' umgewidmet werden. Unter Multikulturellen würde dies der Ehre der jungen Frau aber vermutlich keinen Abbruch tun, weil nach neuer bundesdeutscher Logik mit diesen Lügengeschichten ja immerhin ein sog. 'guter Zweck' verfolgt worden ist ...
Cornelie Sonntag-Wolgast mag damals gesagt haben: „Wir haben keine belastbaren Hinweise dafür, dass sie [Rebecca K.] nicht glaubwürdig ist.“ Es gab aber seitens der Polizei von Anfang an Bedenken, ob sich der Fall so wie ihn die Presselandschaft sich zurechtgeschrieben hat zugetragen hatte. Frau Sonntag-Wolgast sollte demnach nicht versuchen, sich auf eine derart billige Art aus der Verantwortung zu stehlen. Ich selbst habe mir seinerzeit in einem Beitrag in diesem Forum auch die Bemerkung erlaubt, dass sich sämtliche Geschichten von eingeritzten Hakenkreuzen in der Vergangenheit als Lügen entpuppt hätten und ich deshalb auch diesen Fall für nicht glaubwürdig hielte. (Der Kommentar ist selbstverständlich nicht veröffentlicht worden.) Der sog. Kampf gegen Rechts wird immer mehr zu einer Farce, einer Staats-Folklore. Das gefährliche daran ist, dass er die trügerische Sicherheit vermittelt, man setze sich umfassend und ausreichend gegen die Bedrohungen der offenen Gesellschaft zur Wehr.