
Der Absturz von Siemens, BenQ, Airbus und Alstom ist ja nur der Anfang der frontal in sich zusammenbrechenden deutschen Gesellschaft. Schnelligkeit auf Kosten des Fachwissens, schlechte Produkte zu überhöhten Preisen mit integrierter Regressforderung des Kunden. Deutsche Massenentlassungen und arbeitswillige Fachkräfte, die von den Arbeitsagenturen in Marktkunden, Beratungskunden und Betreuungskunden aufgeteilt werden. Problem: Die deutschen Arbeitslosen, „bei denen ein Mitteleinsatz aus Wirtschaftlichkeitserwägungen nicht in Frage kommt“, werden nicht beruflich gefördert. Fazit: Der Bundesrechnungshof hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Handlungsprogramme für Arbeitnehmer soweit diese dazu führen, dass Marktkunden keine Vermittlungsleistungen erhalten und Betreuungskunden aus dem Erwerbsleben „abgedrängt“ werden. Die Handlungsprogramme der Arbeitsagenturen gehen übrigens auf den einfach denkenden Amerikaner McKinsey zurück. Er berät auch viele deutsche Unternehmen. Nun haben wir angeblich trotz Massenentlassungen weniger Arbeitslose. Auf welche Berufe bezieht sich diese Angabe? Auf Kartoffelpflücker oder Ingenieure? Oder haben die Arbeitsagenturen ihre Kunden aus Kostengründen erfolgreich aus dem Erwerbsleben abgedrängt??

Wenn man sieht, dass jetzt schon die FAZ gegen die MWST-Erhöhung schimpft und in das Horn der nachfrageorientierten Politik bläst, kann man nur staunen feststellen, dass es keine bleibenden Werte mehr gibt. Vielleicht wäre Lafontaine doch der richtige Herausgeber für diese Zeitung .... traurig. Ehret die Staatsschuld ? Erhaltet sie für die nächste Generation ?