
Der gegenwärtige US - Präsident und seine Regierungsmanschaft sollten sich nicht über einen weltweit zunehmenden Antiamerikanismus beklagen, denn wohl keine der vorherigen US - Regierungen, hat es geschafft, das Vertrauen in amerikanische Politik so gründlich, und so rasch zu verringern, und den Hass auf Amerika enorm zu vermehren. Leuten wie G.W. Bush liegt eh nichts an ausgewogenen, fairen Partnerschaften mit anderen Staaten, er spricht ja auch immer von den sogenannten Koalitionen der Willigen. Wollen wir wirklich zu den willfährigen Staaten gehören, die sich stets den jeweiligen Interessen der Vereinigten Staaten unterordnen ?. Die Politik von Putin und Co. darf man getrost kritisieren, aber ist denn durch die USA verübtes Unrecht tolerierbarer, besser , nur weil andere Staaten auch nicht besser sind ?.
Wer sich stets wie der US Präsident Bush damit brüstet, der Welt Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zu bescheren, muß sich halt auch an diesen Werten messen lassen.

Sie sagen: "Dem Ganzen ging nämlich eine endlos lange UN-Debatte und ungezählte Resolutionen voran."
Reden Sie etwa von den Debatten, in deren Anschlucc George W. Bush die UNO - und so die Weltgemeinschaft - für unwichtig erklärte?
Darauf aufbauend lautet Ihre Schlussfolgerung: "Der Irakkrieg kam letztendlich auch nur zustande, weil man keine Einigung zwischen Europa und den USA zustande brachte."
Sie haben Recht es gibt in Deutschland "Geostrategische Analphabeten"!
Der Krieg im Irak lag nicht in europäischen Interesse, sondern nur im US-strategischen.

Zur Begrifflichkeit "Amerika".
Der amerik. Doppelkontinent erstreckt sich in seiner Nord-Südachse vom 83. Breitengrad Nord (Kap Columbia) bis zum 56. Breitengrad Süd (Kap Hoorn). Dies entspricht ca. 15.000 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung. Der östlichste Punkt liegt in Brasilien auf dem 35. Längengrad West und der westlichste in Nordamerika auf dem 172. Längengrad Ost auf Attu, einer Aleuteninsel. Er besteht aus den Kontinenten Nordamerika (mit Mittelamerika) und Südamerika. Der Doppelkontinent hat eine Landfläche von etwa 42 Millionen km² und ist damit etwas kleiner als Asien. Es leben ungefähr 800 Millionen Einwohner in Amerika.
Der Name Amerika wurde vom Vornamen des Italieners Amerigo Vespucci (1451-1512) abgeleitet, der als erster davon schrieb, dass der im Zuge der mit Christoph Kolumbus einsetzenden transatlantischen Fahrten wiederentdeckte Erdteil nicht Indien oder Asien ist sondern vielmehr ein eigenständiger Erdteil sein könnte. In der Folge trug der Freiburger Kartograph Martin Waldseemüller zu Ehren Vespuccis für die neu erfassten Landmassen, angeregt durch den Autor Matthias Ringmann, auf seiner Weltkarte 1507 den Namen „America“ ein um damit dessen Leistungen zu würdigen.
Etwas mehr Genauigkeit bitte :-).

Der Abschluss Eures Kommentars ist interessant!
<Der Irakkrieg kam letzendlich auch nur Zustande, weil
man keine "Einigung" zwischen Europa und der USA
zustande brachte!---
Oh- jetzt verstehe ich erst warum Europa Schuld hat
an dem kriegerischen Ueberfall der USA auf Irak!
Vielen Dank fuer die Klarstellung.
Gruss--Einer von den vielen Millionen vom
Unkenntniss-Virus befallenden Menschenkindern.

die Folge unserer leider in dieser Hinsicht einseitigen Berichterstattung der Medien. Papier ist geduldig und Bilder verführen. Ohne die Amis wäre russisch längst unsere Amtssprache. Und ohne Amis werden wir wahrscheinlich bald alle Arabisch lernen müssen, ein Dreiklassenrecht und andere Merkmale der Scharia bekommen. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit sind dann dahin, verschleierte Frauen etc. das Normale. Alle diese Dinge sind heute in islamischen Staaten Wirklichkeit. Juden gelten als Schweine, Christen werden bestenfalls geduldet, wenn sie den Mund halten und erhöhte Steuern bezahlen. Israel wird nicht mehr existieren, die Juden zwar nicht vergast, aber zu Tode gebombt beraubt und die Frauen vergewaltigt, wie das in Pakistan, Indonesien und anderen islamischen Staaten heute Realität ist. Ohne die Amerikaner wäre Israel heute nicht mehr da! Und nun übet sich eine Mehrheit von Deutschen darin, die USA zum Prügelknaben zu machen; es ist eben so in Mode. Ähnlich haben viele auch in den 1930er Jahren schön nach dem Mainstreamdenken geredet und sind mitgeschwommen in dem Strom, der in die Hölle floß. Warnende Stimmen wurden damals einfach überhört. Der nächste Holocaust wird wahrscheinlich alle Nichtmuslime betreffen.

Im Prinzip zeigt schon die teilweise hysterische Reaktion der Kritiker, wie sehr dieser Artikel „ins Schwarze“ getroffen hat.
Auch der Umstand, dass dabei (bei den meisten!) keinerlei Stellung zu den berechtigten Kritikpunkten genommen wurde spricht auch Bände.
In diesem unserem Lande sind wir sehr gut darin andere zu kritisieren, aber wehe, dass erlaubt sich jemand uns gegenüber. Was für eine Unverschämtheit.

Die EU ist die grösste Wirschaftsmacht der Welt, schafft es aber nicht, sich selber zu verteidigen (EU-Armee oder zumindest stärkere nationale Armeen). Statt dessen möchte die FAZ weiterhin die Dienste der USA in Anspruch nehmen. Dass damit die EU aber ein militärischer Verbündeter der USA wird/bleibt und sich alle Länder, welche mit den USA verfeindet sind, auch selbst zu Feinden macht, wird übersehen. Gerade durch diese Anbiederung an die USA erhöhen wir die Gefahr, angegriffen zu werden, so dass uns dann die FAZ / CDU einen Abwehrschild der USA schmackhaft machen kann. Dabei gibt es Alternativen: Im Atomstreit mit dem Iran auch Israel in die Sanktionenliste einbeziehen und der islamischen Welt zeigen, dass alle Länder gleich behandelt werden und niemand A-Waffen bauen darf. Das wäre eine ausgewogene, faire Haltung und eine Minimierung des Kriegsrisikos (offene Emanzipazion von den USA).
Klimaschutz: Lächerliche Aussagen! 13 Prozent der Weltbevölkerung (USA und Europa) verursachen über 50 Prozent des CO2 Ausstosses. China mit 20 % Anteil Bevölkerung nur etwa 10 %. Es ist wohl klar, dass der Westen erst einmal auf seine 13 % Ausstoss herunterkommen muss. Oder ist aus Sicht der FAZ ein Chinese etwa weniger wert als ein Westler?

Immer wieder beeindruckend, wie sich wirklich fast alle einig sind, wenn es gegen amerika geht! Grüne, Sozialdemokraten, Die Linke genauso wie Nationaldemokraten, Republikaner und Deutsche Volksunion bedienen sich trotz aller Differenzen der selben Methoden, um sich als Verfechter des Friedens und des Völkerrechts zu profilieren. Dabei wird die typisch deutsche Arroganz und Schadenfreude gegenüber den aggressiven, ignoranten, übergewichtigen, radikal christlichen, - kurz - dummen Amerikanern ausgenutzt, um als Partei Kapital daraus zu schlagen. Dass die deutschen sich dabei selbst einer völlig undifferenzierten Betrachtungsweise anderer Völker bedienen, die sie selbst gerade den Amerikanern vorhalten, ist bezeichnend für das Phänomen Antiamerikanismus.
Interessant ist auch, dass andere Staaten weitaus weniger Kritik ausgesetzt sind, als Amerika. Wenn Wladimir Wladimirowitsch in Russland stück für stück einen Unrechtsstaat aufbaut, wenn dort Anna Politkovskaja auf genau die Art beseitigt wird, die sie anhand der Beispiele mehrerer Morde an Regimekritikern in ihrem russischen Tagebuch beschreibt, dann juckt das in Europa niemanden. Im gegenteil, man sorgt sich um die Verstimmung eines wichtigen Partners und lupenreinen Demokraten.

selten einen so schlechten beitrag gelesen! wer von seinen partner geliebt werden will, muss eben auch etwas dafür tun! Die halbe Welt wird beim anzetteln eines Krieges ignoriert, und anschließend wird sich darüber beschwert dass man jetzt von diesen partnern als kriegstreiber angesehen wird... ja ist schon komisch!
In meinem ganzen leben hatte ich noch nie was gegen amerikaner, ich kenn einige persönlich, aber ihre regierung, vorallem das bush-regime ( welcher ja normalerweise gar nicht Präsident wäre ---> laut Michael Moore :) ), ist der letzte mist!
Wie heissts so schön: "Wer Wind säht, wird Sturm ernten!"
behandelt eure partner gut, dann mögen sie euch auch!

Der Beitrag hat in einigen Punkten sicherlich Recht. Europa ist ein schwaches Gebilde ohne visionäre Politiker bzw. Führungspersönlichkeiten.
Ebenso ist Europa nicht in der Lage, weltpolitisch irgendwo sinnvoll tätig zu werden.
Wenn ich mir jedoch anschaue, was die USA in den letzten Jahren vollbracht hat, dann ist es eindeutig, warum Europa sich nicht 100% loyal verhält:
1. Guantanamo und alles was dazu gehört - hat den Westen auf den selben Level wie die Taliban gestellt und unseren "gemeinsamen" Werte ausgehöhlt wie nie zuvor
2. der Anspruch, dass wir unterstützen sollen, aber im Besten Fall nur das tun vsollen, was die USA uns sagen - da die USA von fremden Ländern 0% Ahnung hat, ist dies äusserst gefährlich
3. die Idiotie, das amerikanische System in der Welt verteilen zu wollen, ob es nun lokal Sinn macht oder nicht
4. je nach Bedarf mal Diktaturen mal Demokratie zu predigen (siehe Lateinamerika)
5. schwarz-weiss Malerei (seid Ihr nicht für uns, dann seid Ihr gegen uns!)

Es mag an meinem Alter liegen, dass ich die Bedrohung der westlichen Welt durch den Iran und die regelmäßigen Aufschreie aufgrund neuer nukleartechnischer Anlagen absolut nicht nachvollziehen kann. Dennoch sind mir in den letzten 21 Jahren bis auf den 11. September 2001 keine Ereignisse in Erinnerung, die uns in Europa wie auf glühenden Kohlen lassen sollten. Die große Angst ist, dass Ahmadineschad sich einfach mal abseits der auferzwungenen Regularien die Freiheit nimmt, sein Land ggf. zu verteidigen? Denn dass der Iran einen Atomkrieg mit der gesamten westlichen Welt anfängt, klingt doch reichlich unsinnig. Raketenabwehr?! Wo steckt denn die unmittelbare, schreckliche Bedrohung - abgesehen vom lokalem Terrorismus, der sich auf welchem Wege auch immer im Westen einnistet und intelligent kontrolliert werden muss (was ja bereits geschieht).
Und wenn mein Standpunkt als naiv abgetan wird ist für mich weiterhin der "Fehler" nicht in der mangelnden europäischen Unterstützung zu suchen sondern im Ursprung: dem "Nachsitzen" in Afghanistan. Denn 6 Jahre hätten wirklich genug sein müssen, einen Schlusspunkt zu setzen.

Die zahlreichen von tumbem Anti-Amerikanismus getrübten Leser-Beiträge bestätigen geradezu die These vom "geostrategischen Analphabeten", insbesondere in Deutschland.
Die Frage "Was wäre wenn" zeugt von völliger Unkenntnis der tatsächlichen Lage.
Ja "was wäre denn", liebe "Friedens"-Freunde ? Denkt mal drüber nach, bevor Ihr die üblichen Reflexe (USA/Israel=böse; EU=gut, weil friedlich) bedient.
Noch nicht mal den Balkan konnten wir Europäer ohne die USA befrieden. Und dass Osteuropa incl. DDR heute "befreit" sind, ist sicherlich auch nicht der Verdienst der Europäer und deren "Friedens"politik.
Dass man uns in Verhandlungen mit dem Iran nicht ernst nimmt, braucht in diesem Zusammenhang auch niemanden zu verwundern.
Der Irakkrieg kam letztendlich auch nur zustande, weil man keine Einigung zwischen Europa und den USA zustande brachte. Dem Ganzen ging nämlich eine endlos lange UN-Debatte und ungezählte Resolutionen voran.
Gruß
E.M.

Die USA sind nun mal das einzige Land der Welt, das den Anspruch erhebt, die ganze Welt kontrollieren zu dürfen/müssen, und das nicht nur heimlich im Hinterkopf sondern ganz offen. Sie nennen das "Amerikanische Interessen vertreten".
Und weil das so ist, und weil auch die Denkweise des amerikanischen Volkes so ist (jedenfalls überwiegend), sind die USA die größte Gefahr für den Weltfrieden. Deshalb wäre ein Mitgehen mit den USA die Garantie, dass sich die Menschheit demnächst auslöscht.

Die Europäer neigen allzu gern dazu, sich im Zentrum der Weltpolitik zu sehen und als (Widerstands-)moment, das Amerika zwingend zu überwinden hat, wenn es sich mit dem Nahen Osten einläßt. Als wäre die Erde nicht rund sondern flach und der Weg von Amerika in die Krisenregionen der Welt führe zwangsläufig über Europa. Warum aber sollten für Amerika die transatlantischen Beziehungen und Bündnisse wichtiger sein als die transpazifischen?
Je mehr Europa der eigenen Profilierunsgsucht und der Inszenierung seiner identitären Einheit den Vorzug vor der wirklichen Auseinandersetzung mit weltpolitischen Fragen gibt, desto mehr wird sich jedenfalls das politische Interesse Amerikas an den Pazifik verlagern.
Und dann werden die Europäer schmollen, wie ein pubertäres Kind, das dann doch nicht so weit gehen wollte. Well - you kind of deserve it...!

Ja! So ist es doch!
Wir leben mit knapp 500 mio. Menschen unter einem großen Dach, welches sich in ganz viele kleine Häuser unterteilt (Merkel)!
Jedes Land hat hier seine eigenen Feiertage, Sprachen, Regierung, Traditionen, Trachen, Bräuche, Kultur, Kunst, Literatur, Musik, "Geschichte", usw.
Wenn man es genau nimmt, sind wir keine EU, sondern eine Geografisch geschaffene Freund- und Partnerschaft! Und das ist ja auch eigentlich was Europa seine "Seele" gibt und uns gleichzeitig zu Exoten macht!
Natürlich ist es dadurch für große Staaten wie America schwer einen solchen paartner zu verstehen, vorallem da wir ja auch immer wieder wählen und sich dadurch Meinungen und Ansichten immer wieder verschieben!
Europa ist für mich und viele Menschen die hier leben, eine Federation, die auf gleichen Werten und Rechten beruht. Und für uns deutschen und auch alle anderen Euro´s sind die Menschenrechte da ein nicht zu umgehendes und sehr sensibles Thema mit dem wir nicht scherzen.
Aber meine Freunde von der anderen Seite des Atlantic:
"SO SIND WIR!"

ich hab mit großer aufmerksamkeit alle kommentare gelesen und in jedem steht die ein oder andere wahrheit.
ich möchte nur anmerken das die usa gut daran täten ein starkes und mündiges europa an seiner seite zu haben.
Freundschaft ist nur auf gemeinsamer stärke aufzubauen.
ich finde es schon sehr merkwürdig das die usa staaten die anderer meinung sind als "altes europa" oder als "exotisch" bezeichnen.
sie sollten froh sein freunde zu haben die ihre meinung äussern. den dazu sind freunde da.
das mag kindisch klingen ist aber ein fundamentales gerüst.

Denkt jemand, islamische Diktatoren würden vor Europa Halt machen, wenn sie die Macht hätten Europa dem Islam zu unterwerfen?
Wenn dazu eine Atombombe eingesetzt werden müßte, würde die Bombe eingesetzt werden! Das lange Zögern der Westmächte hat Hitler Zeit gegeben, die tschechischen Waffen in seinen Besitz zu bringen. In welcher heilen Welt leben viele Deutsche hier eigentlich? Sind sie so blind wie Rotkäpchen, nur weil der Wolf ein Kopftuch trägt? Wollen wir alle demokratischen Freiheiten durch eine pazifistische Friedensillusion aufs Spiel setzen? Wer die Todesstrafe bei Saddam Hussein ablehnt, der verhöhnt die Hundertausende Todesopfer seines Gewaltregimes. Libanesen und andere, die den Terror in Nahost und arabischen Staaten hautnah miterlebten und emigrieren mußten, sagen übereinstimmend, dass nur Bush wirklich etwas Entscheidendes gegen die islamische Gewaltideologie getan hat. Die USA verdient unsere uneingeschränkte Unterstützung in Afghanistan und Nahost!

Es wäre ja schön, wenn die USA endlich die "militärische Zusammenarbeit" mit Deutschland aufgeben würden. Zumindest Deutschland wird dabei sicherer werden, denn außer der Vernichtung von Ressourcen, die für die Lösung der politischen und wirtschaftlichen Probleme ärmerer Staaten benötigt würden, bringt die Kooperation mit den USA nichts.
Ein Weltkrieg zur Eroberung aller ÖLquellen ist so ziemlich das letzte, was die DEutschen möchten.

...auf dem amerikanischen Kontinent?
Das Verhältnis zwischen Europäern und Amerikanern kann man m. E. nur als gut bezeichnen.
Was die 300 Mio. "Ami's" angeht. So ist dies einen andere Sache. Wenn man sich einmal intensiv mit der US-Außenpolitik beschäftigt, ja dann wird offensichtlich warum es notwendig ist, Ami's zu kritisieren.
Denn jeder, der schweigend dem Treiben der USler zusieht, macht sich letztendlich mitschuldig.

Es ist schön zu sehen, dass die weit überwiegende Zahl der kommentierenden Leser diesen Artikel als das kennzeichnet, was er sachlich tatsächlich ist - nämlich aufgeblasen und geradezu scheinheilig vorgetragener Unfug! Bei mir lösen diese "Besorgnisse" "in Washington" - tatsächlich werden ja nur angebliche Meinungsäusserungen aus den derzeitigen US-Regierungskreisen kolportiert - jedenfalls keine Sorgen aus! Den zutreffenden Erwiderungen der anderen Kommentarschreiber ist nichts hinzuzufügen.

Die beschriebenen Schwächen der Deutschen sind absolut richtig. Seit 1945 betreibt Deutschland keine vernünftige Außenpolitik mehr, die einen solchen Namen verdient hätte. Was man anfangs noch mit der eigenen Schwäche entschuldigen konnte, ist heute ein Resultat der eigenen Umerziehung und des fehlenden Willens, deutsche Interessen zu vertreten. Aber was soll man von Politikern erwarten, die in ihrer Jugend noch auf Seiten der APO "Deutschland verrecke" und andere Absurditäten von sich gegeben haben? Ein bißchen Lektüre von Karl Haushofer und Carl Schmitt könnte da helfen. Im übrigen heißt das natürlich nicht, daß aufgrund dieser Unfähigkeit, die US-Politik auch nur im geringsten nachahmenswert wäre.

Es ist nun schon jedem bekannt, was für ein Präsident in Amerika regiert. Da Cowboys auch ohne zu zögern schießen und andere überfallen ist es gefährlich blind mitzumachen. Stattdessen sollte man den wilden Cowboy aus Washington D.C. bändigen bevor er noch mehr schaden weltweit anrichtet.

Das Bsp. USA zeigt, was passiert, wenn die Demokratie ausgeschaltet wird + der Staat sich über den Bürger stellt. Die Urwurzeln der Demokratie sind systematisch durchtrennt. Übrig bleibt nur noch die Minimalversorgung, so dass sich Lianen am knöchernen Stamm hochranken, um sich demokratisch nennen zu können.
Die Bush-Bande belügt die Welt, um im Irak einzufallen. Es gab keinen einzigen Protest einer EU-Regierung oder gar der UN, nach Bekanntwerden dieses Betruges - nur die Bevölkerungen klagen ohne Erfolg an - die demokr. Machthaber spielen unbeirrt weiter.
Nun rückt Somalia ins Fadenkreuz der USA - es wird aber vergessen, dass gerade diese Land strategisch gut zum Iran liegt und über Uranvorkommen verfügt.
Als heroisches Geschenk wurde die Abwehrbasis in Europa an die US-Bevölkerung verkauft. Tatsächlich ist es aber ein Trojaner, der verhindern soll, dass etwaige Ausschreitungen auch amerik. Boden erreichen, deshalb ist die Ablehnung schon fast sträflich.
Aufkeimendes Mißtrauen der Völker gegenüber ihren demokratischen Regierungen wird mit Anti-Terror-Gesetzen kontrolliert und mit Selbstzensur kanalisiert. (USA: Patriot Act+Terrortribunale).
Kein Mächtiger wird jemals diese Gesetze wieder rückgängig machen!

Die armen Amerikaner, keiner hat sie lieb, und das obwohl sie doch Niemandem etwas böses tun. wenn man mal von Folterungen, Verstößen gegen das Völkerrecht, erstunken und erlogenen Beweisen, um Präventivkriege führen zu können absieht. G.W.Bush und seine Clique, und all die anderen gekränkten Amis, haben mein tiefstes Mitgefühl.

(Angestossen vom Beitrag .........was waere wenn sich die USA von Europa abwenden wuerde?)
Die USA grant des Friedens in Europa seit 50 Jahren? Wir hatten in Europa zur Zeit des Kalten Krieges eine Patt-Situation. Es ging auf keiner Seite vor oder zurück, man kann das wohl kaum als Frieden bezeichnen. Oder schon vergessen? Den Angriffskrieg von Nato auf Jugoslawien? Bill Clinton wollte es. Ebenso so wie er NICHT wollte das man einem Hilfeersuchen der Kongo Regierung für Friedenserhaltene Massnahmen nachkam. Es handelte sich um den läppischen Betrag von 100 000 Dollar. Daraufhin brauch der blutiger Bürgerkrieg aus.
Die Periode der USA neigt sich ihrem Ende zu. Die Unfähigkeit auf Innenpolitische Probleme nicht reagieren zu können, sondern alles auf eine ausländische Bedrohung zu schieben. Destabilisiert die Gesellschaft der USA in einem rasanten Tempo. Die Kraft der USA wird zunehmends geschwächt. Die New Yorker Börse warnte erst kürzlich, das sich Börsengänge von Fimen immer mehr an Börsen Europas und Asiens verlagern. Und genau hier liegen die zukünftigen Dominaten Basen des Weltgeschehens.

Es ist nun mal Tatsache, dass die USA mit einen pro Kopf Ausstoß von 20t Co2 je Einwohner und Jahr nicht sehr zarghaft mit Rohstoffen umgehen.
Der geringe Anstieg ist lobenswert aber nicht genug!
Auch fragwürdige Todesurteile und fragwürdige Konzern-entscheidungen aus den USA tragen nicht zu einen positiven Bild bei!
Warum lächelt Amerika nicht und zeigt der dritten Welt, dass hier die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ist anstatt eine drohende Grimasse mit gelben Co2-Zähnen zu zeigen?

Vieleicht sind wir alle nicht zu leicht zu trainieren;
weil Europa mehr von Kriegen zu "Fuehlen" bekommen
hat!
Wuchtige Betitelungen wie:
Geostrategische Analphabetismus !
Abgenutzte Fuehrungsgestalten !
Empfindlich duenner Geduldsfaden!
Lautstarke Forderungen!
Amerika hat in <absolut> keinem Verhaeltnis die Folgen
der Kriegsverwuestungen zu fuehlen bekommen, in den
letzten 150 Jahren!---- Folglich ist die Denkweise
<Falls gestattet> eine etwas andere!

Hat sich eigentlich jemand einmal die Frage gestellt, was waere wenn sich sie USA von Europa abwenden wuerde?
Auf den ersten Blick wuerden dies sicherlich viele Europaer begruessen. Aber haben wir in der Vergangenheit nicht schmerzlich erfahren muessen, dass Europa in Wirklichkeit in der politischen, aber auch oekonomischen Bedeutungslosigkeit verschwinden wuerde.
Die USA hat in den vergangenen 50 Jahren massgeblich den Frieden innerhalb und fuer Europa garantiert. Dies erscheint eine Tatsache zu sein, die selbst unsere ewigen "Gutmenschen: einfach anerkennen muessen.
Wo sind denn derzeit die Hauptabsatzmaerkte fuer europaeische und im speziellen, die fuer die deutsche Industrie entscheidenden Zweige? Sicherlich nicht in China und im Mittleren Osten. China ist nur bestrebt Zugang zur Hochtechnologie zu erhalten und diese innerhalb der naechsten Jahre wieder als Plagiat auf den Markt zu bringen. Hingegen sind die europaeischen und amerikanischen Maerkte weitestgehend konsolidiert.
Deutsche Bildung ist sicherlich auch nicht gerade ein Exportschlager. Und die wenigen gut ausgebildeten europaeischen Ingenieure werden auch kuenftig massgebich in den USA taetig sein.
Also womit koennte Europa alleine bestehen?

Der tiefe Respekt vor der Souveränität
fremder Staaten war es vermutlich auch,
der diese Regierung und ihre Vorgänger
zu Dutzenden von Invasionen und Staats-
streichen in fremden Ländern rund um
den Erdball bewogen hat.
Aus Sorge um ihre Souveränität hat man,
um nur EINES dieser Beispiele zu nennen,
die demokratisch gewählte Regierung Chiles
erschießen und Zehntausende seiner Bürger
elendig zu Tode foltern lassen.
Wer jahrzehntelang Krieg und Terror
finanzierte und erwiesenermaßen log,
darf sich über verlorenes Vertrauen
nicht wundern.
Was wäre eigentlich der Logik des Autors folgend
die angemessene Sanktion für jemanden,
der durch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg
den Tod von nur einer halben Million Menschen
verursacht hat ?

Die Amerikaner, genauer: das offizielle politische Establishment in Washington D. C., philosophieren ueber Europa? Na und -sollen sie doch ueber dieses und jenes 'verzweifelt' sein! Warum widmet man bei der F.A.Z. einen ganzen Artikel solch heisser Luft?
Wuerde eine amerikanische Zeitung sich einen Deut darum scheren, was wir Europaer von ihnen halten? Erfreulicherweise nicht!
Wir Europaer sollten von d i e s e r Haltung lernen! Denn es ist nicht unsere Aufgabe, um jeden Preis von Amerika geliebt zu werden.

... dieser Artikel sollte eigentlich viele einmal zum Nachdenken anregen. Jedoch hege ich diesen Wunsch wahrscheinlich wieder vergeblich und die ersten Leserbriefe, die diesen Artikel wieder als amerikanisch-imperialistische Propaganda oder gesteuerte Lobhudelei auf eine "verbrecherischen" USA brandmarken werden nicht lange auf sich warten lassen. Es ist zum Verzweifeln....