Wie viel mehr Investitionen in Kinder, Bildung und Umwelt und wie viel mehr Konsum könnte man finanzieren, wenn die Kreditaufkäufe, Bürgschaften und Subventionen zum Stützen der Banken nicht stattfinden würden.
Das Gedächtnis von Wirtschaftsminister Glos scheint nicht besonders gut zu funktionieren, wenn er vergessen konnte, dass nicht etwa eine weltweite Kindergelderhöhung sondern eine gierinduzierte Finanzmarktkrise zu einer Rezession führt. Nicht einmal Gesetzesänderungen werden von schwarz-rot ernsthaft diskutiert, um wenigstens ZUKÜNFTIG Krisen zu vermeiden.
Auf diese Art und Weise wird nicht nur der gegenwärtige Aufschwung gefährdet, sondern auch gleich der nächste.
Aber Glos hatte ja selbst davor gewarnt ihn als Wirtschaftsminister einzusetzen.
Lafontaine und seine DDR Altkommunisten interessieren mich nicht! Daß sie ab und zu in ihrer Eigenschaft als Opposition durchaus die zutreffenden Argumente haben, machen sie nicht wählbarer für mich. Ich halte, wie Millionen KEINE Partei mehr für wählbar, weil alle letztlich nur die Machtergreifung- bzw. Erhalt als Primat haben und das Volk sie einen feuchten Kehricht kümmert.
Insofern wäre viel mehr Populismus überhaupt nicht negativ sondern wie das Wort semantisch ausssagt, "dem Volk zugewandt, im Sinne des Volkes, als Vertreter des Volkes". Aber so eine Partei muss erst noch oder wieder erfunden und gegründet werden.
Für mich hat sich "Populismus" zu einer positiven Aussage gewandelt, ebenso wie der Begriff "Reform" die Bedeutung von ernster, existenzieller Bedrohung und Verelendung bekommen hat.
Hoffen wir, dass in der grossen Koalition endlich einmal etwas Vernunft einkehrt. Glos scheint ein Licht aufgegangen zu sein.
Anstatt immer neue Umverteilungsprogramme mit den zusätzlichen Steuermilliarden aufzulegen, wäre es angebracht, den Bürger zu entlasten. Ihm also das Geld zu lassen. Nicht erst wegzunehmen, dann durch die Umverteilungsmaschine zu jagen und ihm dann etwas zurück zu geben. Diese Umverteilungsmaschine arbeitet nämlich nicht ganz umsonst.
Politik für den Mittelstand ist gefragt; nicht die populistischen Programme, die wenigen Millionen immer mehr in den Rachen schiebt, die sich selbst aufgegeben haben.
Macht Galenos für 3 Jahre zum Diktator (nach römischem Vorbild), dann ist Deutschland voll von glücklichen Menschen
Im Ernst: immer das extreme Geschimpfe auf "die" Regierung und "die" unfähigen Politiker müsste ihm selbst mal langweilig werden.
Vergleicht man Deutschland mit der Welt da draußen, dann muß man feststellen, dass in Deutschland die Rentner und Arbeitslosen die beste Unterstützung haben, die jetzigen Renter das beste Leben in der Geschichte der Deutschen haben; das meiste Geld in die Sozialkasse gepumpt wird, das Gesundheitssystem SEHR viel Geld zur Verfügung hat usw usw.
Jeder hat gerne mehr Geld, ohne Frage auch verständlich, aber es wächst leider nicht auf den Bäumen.
In jeder Verwaltung werden Fehler gemacht, dort wo es anscheinend keine gibt, gibt es eben auch nicht einen Bundesrechnungshof oder eine freie Presse. Soviel sind 20 Mia. auch nicht im Vergleich zu der Gesamtsumme.
Natürlich kann manches verbessert werden, aber immer gleich das Kind mit dem Bade ausschütten: mein Spontispruch aus der Jugend: Weg mit den Alpen, freie Sicht aufs Mittelmeer.
Bundesminister Glos hat recht, auch wenn es niemand hören will. Deutschland hat sich bisher augenscheinlich direkten Auswirkungen der US-Krise entziehen können. Die Krise wird uns dennoch erreichen - über Bande, d.h. über Asien.
Dass damit das Funktionieren des gewohnten deutschen Umverteilungsmechanismus in Gefahr ist, ist absehbar. Interessanterweise werden sofort Stimmen laut, die mehr Geld vom Staat wollen.
Die Frage ist doch eigentlich, warum soll der Staat mit enormen Reibungsverlusten überhaupt so viel Geld umverteilen müssen. Mit viel mehr Geld in der Tasche lässt sich mit etwas weniger Geld vom Staat leben. Dafür müssten wir aber unser altes System des Glaubens an die staatlich-umfassende Darseinsvorsorge aufgeben, das enorme Schulden aufgehäuft hat.
Doch dazu ist kaum jemand bereit, noch nicht. Widerstand regt sich bereits beim Rentensystem. Weshalb haben sich die Bundesdeutschen eigentlich vor ein paar Jahrzehnten derart viel Eigenverantwortung und damit Flexibilität nehmen lassen?
Eine globale Rezession steht in Haus, die Fed und die asiatischen Inflationszahlen schreien es zum Himmel. Ich glaube nicht, dass wir flexibel genug sind, um darauf reagieren können. Das dicke Ende kommt noch - und Lafontaine hinterher...
Herr Glos argumentiert hier wie viele Interessengruppen in diesem Land mit einer ökonomischen Kindergartenlogik, die man eher als Volksverdummung bezeichnen muss. Sie folgt einer sehr simplen Formel:
Arbeitnehmer-(Rentner-)Interessen = ökonomisch dumm = gefährden Aufschwung
Unternehmerinteressen = ökonomisch klug = stützen Aufschwung
Die plumpe angebotsorientierte Wirtschaftsideologie die dahintersteht ist nicht nur ärgerlich, sie wird auch immer mehr zum ökonomischen Risiko für den Standort Deutschland.
Von makroökonomischen Zusammenhängen hat oder will man da natürlich nichts wissen. Ach so, ich vergaß: "Autos kaufen keine Autos" soll ja heute nicht mehr gelten, wer das behauptet macht sich ja heute ökonomischer Ketzerei schuldig.
Es wird Zeit, diese ökonomischen Sektierer aus ihrem Theorietempel zu vertreiben, damit sie mal wieder das Leben auf den Straßen - und somit der wirtschaftlichen Realität - kennenlernen.
Anstatt auf die Wohltaten zu schielen, sollte man in der Tat ehr die staatinduzierte Ausgaben unter die Lupe nehmen. Angesichts der Finanzkrise, wobei Banken unter staatlicher Aufsicht wirklich den größten Bock geschossen haben, darf der Staat gerne das Mittel der Selbstkritik zu Hand nehmen. Die Menschen in diesem Land werden gegeneinander ausgespielt, Alt gegen Jung, Familien gegen Singles, die Liste ist unendlich. Keiner fragt, warum der Staat Mittel in Millionenhöhe verschleudert, dort ist kein Unrechtsbewusstsein vorhanden. In der Tat sollten sich unsere Repräsentanten wie Herr Glos anregt, mal hinsetzen bevor ihnen wieder mal medienträchtig Idee kommt und ausrechnen was es uns kostet. Die Menschen bräuchten meist weniger staatliche Zuwendungen, wenn der Staat ihnen mehr ließe. Die Kostenspirale wird vom Staat in Gang gesetzt, nicht von Rentner und Hilfsbedürftigen. Mehr kreative Ideen sind gefragt anstatt nach der nächsten Erhöhung zu schielen.
da muss ich mich wundern,dasGlos die fast 10 prozentige Erhoehung am 19.11.2007 der Diaeten von ihm und Co. nicht als Gefaehrtung angesehen hat.Wie soll man von solchen Ausbeutern und Dieben noch Respekt haben koennen und wiederum vergessen alle Politiker,das sie Angestellte /Arbeitnehmer sind.
Dann auch noch grosse Toene spuckenwegen lumpigen bis 8 Euro Erhoehung der Rente,bei den Beitraegen von Arbeitnehmern plus Anteil des Arbeitgebers ueber 45 Jahre,ist man ein Millionaer,wenn die Beitraege in ein Konto des Arbeitnehmers eingezahlt werden wuerden,wo ist das Geld ????????
Peter Orth
ist ordnungspolitisch so falsch nicht.
Nur was hat ihr Chef - gelernter Muellermeister- an der Spitze des Verwaltungsrats
der KFW in den vergangenen Jahren eigentlich getan ? Repraesentiert , geschlafen,
oder war er einfach nur ueberfordert? Mit den IKB Milliarden haette man viele
sinnvolle Dinge tun koennen.
Sie argumentieren auf dem Niveau von Lafontaine und Co.
Glos bemüht sich um einen langfristig ausgeglichenen Haushalt, das ist anerkennswert. Wie man sieht, kann man damit bei Wählern wie Ihnen nicht punkten, deshalb ist die deutsche Politik mittlerweile so michelhörig, sprich populistisch.
Das viele Milliarden wohl uneffektiv eingesetzt werden, mag stimmen und ist verwerflich. Lamentieren nach Stammtisch-Art ist genauso dumm.
Wie sagte Friedrich II. der Große, 1712 - 1786, König von Preußen einst:
"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut
und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu
beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht
gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate
teilen muß."
Ich bin voller Hoffnung, im Jahre 2009 wird es wieder eine bürgerliche Mehrheit in Deutschland geben. Und die letzten Entscheidungen des BVerfG zur Erbschaftssteuer u. Absetzbarkeit von Aufwendung zur Kranken- und Pflegeversicherung stimmen mich optimistisch, 2010 haben wir endlich das Kirchhofsche Steuersystem!
"Kostspielige Förderprogramme"! Wenn es nicht so traurig wäre, dann müßte man sich totlachen.
Millionen von Deutschen aus unterschiedlich benachteiligten und vom Fiskus ausgeplünderten Gruppen wissen nicht mehr, wie sie ihre Lebensmittel oder Heizung und Strom bezahlen sollen und da reden die von "Aufschwung" gefährden. Wahrscheinlich sind dann die Rentner schuld, wenn der Aufschwung durch die Verbrennung unvorstellbarer Summen zum Stillstand kommt, nach dem Motto - wir haben's euch ja gesagt! Soviel Verlogenheit und Unverschämtheit der Regierung ist unfassbar.
Es sind wahrlich Peanuts was da an "Geschenken" über die ohnehin "überversorgten" Rentner und Krankenversicherten ausgeschüttet wird. Das sind zynische Almosen.
Wer übernimmt die Verantwortung für die, der in staatlicher Hand befindlichen Landesbanken und deren wahnwitzige Spekulationsverluste? Wieso gehen die Banken nicht pleite,- aber die Bevölkerung muß darben? Wieso ist auf einmal Geld da in unglaublichen Summen. Damit hätte man auf Jahre Rentenerhöhungen in nennenswerter Höhe als Inflationsausgleich geben können und die kranken Ideen der Gesundheitsministerin finanzieren können.
Rette sich wer kann, vor dieser Art der "Mehrung des Nutzens" für das Volk!