
gibt es in manchen Ländern dieser Erde, in Deutschland gibt es sie nicht mehr, nur noch eine Intimsphäre, die sich auf das Schlafzimmer, Tagebuch und den Privat-PC bezieht.
Und die soll nun auch ganz getrichen werden aber nicht mit Farbe.
Bekommt ihr Wähler überhaupt noch was mit, was diese angeblichen Volksvertreter vorhaben.
Steuererhöhung am laufenden Band.
Diätenerhöhungen ebenso.
Versorgung der gefallen Politiker über horrende Pateienfinazierungen.
Selbstversorger auf kosten vom Steuerzahler.
Ein BT-Abgeordnerter kostet jeden Monat insgesamt ca. 25000,00, ja sie lesen richtig, um in erster Linie sich so zu verhalten damit er nicht aus dem Parlament fliegt bei der nächsten Wahl, also abhängig.
Die von Schäuble o.a. angeordneten durchgeführten nicht erlaubten Onlinedurchsuchungen u. nun per Grundgesetzänderung geplanten Gesetzesänderungen haben m.E. das Fass zum überlaufen gebracht.
Es ist an der Zeit umfassende Demokratieänderungen mit dem Ziel dem Bürger wieder mehr Gewalt in der Gewaltenteilung in Deutschland zu verschaffen.
Der Filz der Spendsammler u. Ehrenwortler muss weg.
Es gibt viel zu tun.
Gründen wir eine Patei, mit diesem Ziel.....,

und nun kommen wir zum neunten der Schöpfungsgeschichte.
Angenommen:
Es wäre doch mal interessant wenn ein CCC. die Rechner der Schäuble und NRW-Onlineuntersucher und anderen Datensammler knackt um mal zu schauen was so alles auf der Platte ist.
Natürlich darf das gesichtete nicht veröffentlicht werden und auch sonst keinen Nutzen gezogen werden.
Die Leute werden vereidigt nix böses damit zu tun.
Aber im gegensatz zum "Bundestrojaner" wird nachher den untersuchten erzählt, dass man auf ihren Rechnern war.
Wie gesagt; nur mal angenommen.
Es könnte ja sein das man zufällig auf den Rechner kommt:-)
Suboptimal wäre das Gesetz aus NRW!!!!
Hallo Herr Schäuble, gehen Sie in "Überversorgte" Rente das wäre nicht suboptimal.......,
Mit freundlichen Grüßen

Ein guten Antivirenpogramm hilft gegen Trojaner, aber was hilft gegen schlechte Politiker???
Neuwahlen oder muss man alle jetzigen Politiker aus dem Amt entfernen??
Doch wer soll dann die Macht bekommen ???
wer ist wirklich faehig Deutschland zu lenken und zu leiten und wann traut sich mal ein Politiker das Gesetz so zu aendern das man nur noch einmal wiedergewaehlt werden kann, so das nicht wieder jemand durch luegen 16 jahre an der macht bleibt

Es stimmt zwar, dass Phishing Attacken mit Trojanern zunehmen, dagegen kann allerdings auch der Bundestrojaner nichts machen, da die Phisher unbekannt sind und ihnen deshalb kein Trojaner gesendet werden kann.
Das Problem mit dem Trojaner im Vergleich zu Telefonüberwachung ist, dass mit einem Trojaner Beweise gefälscht werden können. Natürlich wird der Staat keine Beweise fälschen, aber auch Herr Schäuble kann nicht für jeden einzelnen Beamten die Hand ins Feuer legen. Korruption kommt nämlich auch bei der Polizei vor.
Außerdem hat der Staat schon jetzt die Befugnis Rechner zu überprüfen. Sie müssen dazu nur beschlagnahmt werden.

Das von Ihnen angeführte Beispiel ist ein Witz. "Phisher" arbeiten aus dem Ausland und werden über einen Bundestrojaner bloß lachen - denn die Anwendung im Ausland ist definitiv nicht vorgesehen. Der vorgeschobene Grund der Terrorismusbekämpfung ist ebenfalls lächerlich - Terroristen nutzen dann einfach andere Wege oder "Offline"-Computer und verschlüsselte Dateien, die per Internet-Cafe versandt werden - fertig - da hilft ebenfalls kein Bundestrojaner.
Denken Sie doch mal weiter: In Zukunft werden wir Fernsehen übers Internet, telefonieren, einkaufen usw. Unser gesamtes soziales Leben wird stark vom Internet beeinflußt sein - noch mehr als jetzt. Was würden Sie dazu sagen, wenn zu jeder Sekunde jemand hinter ihnen steht und zusieht, was Sie einkaufen, welcher Frau Sie hinterher sehen, welches Hochglanzmagazin sie im Kiosk durchblättern oder was Sie ihrer Oma schreiben? Oder jemand klingelt an Ihrer Tür - Sie öffnen - die Person drängt Sie zur Seite und geht wortlos in Ihre Wohnung und durchsucht sämtliche Räume.
Ach, Sie haben nichts zu verbergen? Wirklich nicht? Ganz sicher?
Und Ihre Kontoauszüge? Naja, die Fotos dieser kleinen Kinder sehen aber seltsam aus. Ach ja, Ihre Enkel, so so, na das beweisen Sie doch bitte erstmal.

Es steht ntrl. völlig außer Frage, daß sich im besten Fall Kleinkriminelle mit einem solchen B-trojaner überführen ließen. D.h. sehr geringer Nutzen bei gleichzeitig gewaltigem Mißbrauchspotential.
Ich möchte die von Herrn Seidl angeführten Maßnahmen noch ergänzen:
- Wie er schon sagte, ntrl. würden bspw. Terroristen sensible Daten niemals auf einem Rechner mit Netzzugang speichern bzw. externe Festplatten vor der Einwahl ausstöpseln
- Ntrl. würden diese Leute Virtualisierungssoftware oder Live-CDs verwenden (sogar viele "normale" Nutzer machen das, um Malware vorzubeugen).
- Ntrl. werden die Abermillionen von versierten Experten auf der Welt alleine schon zum Spaß mit der Entwicklung von Schutzmaßnahmen den BKA-Beamten Lichtjahre voraus sein.
- Und besser noch als Internet-Cafes sind die zahlreichen offenen WLANs.
- Selbst wenn es dem BKA gelänge, sämtliche Schutzmaßnahmen unbemerkt zu unterwandern...was glauben Sie, wie lange so ein Trojaner auf dem System bleiben würde. Die meisten verantwortungsbewußten Nutzer verwenden inzwischen Image-Tools zum Sichern.
Mit ein paar Klicks und ein paar Minuten Zeit hab ich, wenn ich möchte, mein gesamtes System ausradiert und frisch aufgespielt - so unkompliziert, daß man es vor

In der Tat - auch die Beiträge der FAZ verlassen zunehmend das gewohnte kritisch, bürgerliche Niveau.
Den kriminellen Trojaner kann man vorbeugen, wie bei Einbruch in seine Wohnung. Nur dieser Regierung und den zunehmenden selbsternannten, sogenannten Berufspolitikern darf man nicht mehr trauen. Wer,,nur ein Beispiel - illegal Militär und hochtechnologische Düsenjäger gegen Demonstranten einsetz, hat sein Vertrauen verspielt. Hinzu kommt die Salamitaktik dieser Politiker, beispielhaft: das Auflösen des Bankgeheimnisses (um ein Beispiel eines ganz anderen Lebensbereiches zu gebrauchen). Der Bürger wird zunehmend von dieser Politik unterdrückt. Die Politik gibt jedoch an den Bürger nichts zurück. Wie wäre es denn mit einer Bestrafung der Steuerverschwender wie der Staat es schon mit den Steuerhinterziehern durchführt? Durch diese eskalierende doppelte Moral der Politik, angeführt inzwischen von Herrn Schäuble, schiebt diese Damen und Herren immer mehr in Richtung eines Unrechtsregimes. Wenn diese es nicht abstellen, müssen sie sich die Vergleiche mit den Diktaturen in Deutschland, insbesondere im 20. Jahrhundert, gefallen lassen. Warum gibt es keinen Internetvolksentscheid?

Alle, die für eine Online-Überwachung sind, sollten sich mal überlegen, wie leicht sich Daten fälschen lassen. Für mich als ausgebildeten Informatiker ist es ein Kinderspiel über das Internet Daten auf andere Computer zu kopieren, z.B. Anleitungen zum Bombenbau. Mit der IP-Adresse des Betreffenden noch schnell ein Forumsbeitrag zum Amoklauf verfasst (löchrige PHP-Foren findet man zuhauf...) und in ein paar Stunden steht die Polizei vor der Tür. Bevor der Sachverhalt geklärt ist, sitzt derjenige erst einmal ein paar Tage in U-Haft. Das kann heute bereits jeden treffen und in meinem Bekanntenkreis gab es so einen Fall. Wer erinnert sich and die große Kreditkartenüberprüfung im Zusammenhang mit Kinderpornografie? 80 Leute wurden gefasst... aber dass viele davon letztlich unschuldig waren, interessiert niemanden. Mit Online-Durchsuchungen steigt die Gefahr für den unschuldigen Bürger sich plötzlich im Gefängnis wiederzufinden.

Was mich besonders ärgert, ist die Oberflächlich- und Einseitigkeit der Recherche.
Bspw. schreibt er:
Den Gegnern eines angeblichen Überwachungsstaats ist das keine Meldung wert. Auf der Homepage des „Chaos Computer Club“ liegt der letzte Eintrag zum Thema „Phishing“ 6 Jahre zurück.
Ich habe die CCC-Seite gerade erstmalig angesteuert:
Herr T., hätten Sie sich länger als 10 Sek auf dieser Seite umgeschaut, hätten Sie bemerkt, daß ausnahmslos JEDES Ergebnis der Suchmaschine mit dem Datum 12 Nov. 2001 überschrieben ist !!!
Wie kann es sein, daß Sie nicht einmal den angezeigten Ergebnis-Link angeklickt haben ?
Dann wär Ihnen nämlich nicht entgangen, daß das letzte Suchergebnis zum Thema "Phishing" vom Jan. 2005 ist, das letzte Ergebnis zum "Filesharing" zum Vergeich dagegen schon von März 2004.
ANMERKUNG DES AUTORS: Unser Leser hat recht, was das Datum des Beitrags betrifft. Die Suchmaschine gibt dafür anscheinend ein falsches Ergebnis aus. Im Volltext erscheint ein anderes Datum, das man aber leicht übersehen kann. Ich habe den Beitrag geändert, der Widerspruch bleibt: Während sich der CCC auch in vielen Interviews intensiv der Online-Durchsuchung widmet, spielt "Phishing" kaum eine Rolle. Dazu gibt es nur einen Beitrag.

ES GEHT UM ONLINE DURCHSUCHUNGEN OHNE RICHTERLICHE GENEHMIGUNG ALLE ANDEREN UNTERSUCHUNGEN werden LÄNGST DURCHGEFÜHRT UND SIND PER GESETZ ERLAUBT:
Auch auf der Datenautobahn tummelt sich zu jederzeit die Polizei wie auf echten Straßen.
Datenströme überwachen, weltweit.
Sie können Mail lesen IP Telefonate mithören usw.
Hier wird eine Diskussion geführt die schon an Schwachsinn grenzt.
Schäuble will Onlinedurchsuchungen eines jeden PC "OHNE RICHTERLCIHE GENEHMIGUNG".
und genau das lässt unser Grundgesetz zu recht nicht zu,
das irgend ein Beamter aus Übereifer oder auf Geheiß in einen Rechner eindringen kann, ohne nachher darüber Rechenschaft zu belegen.
Es geht darum, dass eine Regierung nicht in der Lage sein darf nach, belieben das Grundgesetz zu ändern, denn dann brauchen wir keins.
Weiter, dass die Gewaltenteilung funktioniert, auch da sehe ich in Deutschland dank der Terroristen wieder alle Macht zu Schäuble, es wird Zeit das der M. aufwacht bevor wir wieder von einer Staatsräson überrascht werden.
Demokratie oder Polizeidiktatur.
Das Volk erklärt der Politik nicht umgekehrt, was wird.

Leider zeigt dieser Beitrag, wie wenig ein Laie in der Lage ist die Gefahren des Bundestrojaners abzuschätzen. Aber auch mit etwas Logik hätte der Autor zumindest folgenden Widerspruch erkennen müssen:
Wenn Kriminelle im größerem Umfang in der Lage sind auf PCs Trojaner zu installieren und dazu sicherlich die jeweilige Wohnung weder betreten noch jeweils einen individuellen Trojaner aufwendig für jede "Zielperson" einzeln entwickeln müssen, warum müssen dann deutsche Sicherheitsbehörden diesen Aufwand treiben? Fehlt diesen etwa das notwendige KnowHow?
Zitat: "Dabei soll die Online-Durchsuchung nur in wenigen Fällen eingesetzt werden, etwa dazu, Vorbereitungen für Anschläge aufzudecken. Dafür sprechen schon die hohen Kosten". Die Kosten sind eben kein Argument. Ist die Technik erst einmal vorhanden steigen die Kosten bei massenhaftem Einsatz kaum noch. Übrigens kann man mit der gleichen Technik auch Dateien auf den Rechner der Zielperson schleusen. Würde mich interessieren, wie Herr Tomik argumentiert, wenn plötzlich Kinderpornographie auf seinem Rechner "gefunden" wird. Ein wirklich tolles Tool um z.B. mißliebige Journalisten auszuschalten....

man muß schon ausgesprochen dumm sein damit um der Behörde den Erfolg zu ermöglichen.
Wenn man ein paar einfache Regeln befolgt macht man es der Behörde schwer:
1. Verbinde dich nicht direkt über Modem, sondern über einen richtig konfigurierten DSL Router (NAT, Port filtering, automatische Verbindungstrennung bei Inaktivität)
2. Benutze nicht den Internet Explorer und Outlook für Email.
3. Lade nur die Kopfzeilen der emails herunter und lösche alles sofort, was dubiose Absender und Betreffs hat (~80 % aller emails)
4. Speichere persönliche und sensible Daten auf externen Laufwerken die nicht permanent angeschlossen sind.
5. Auditiere regelmäßig dein System hinsichtlich laufender Prozesse mit Viren scannern und die Kommunikation über das Internet.
6. Nutze Internet Kaffees oder andere öffentliche Zugänge
etc.

Beginnen wir doch die Online-Durchsuchung in der Redaktion der FAZ.
Da die FAZ ja nicht zu verbergen hat kann sie doch alle Festplatten inhallten und den gesamten eMail verkehr frei geben.

Schlecht recherchiert und mit polemischen Untertönen.
Der CCC wird als 'bekannte Hacker-Vereinigung' indirekt mit Verbrechern auf eine Stufe gestellt. Es stimmt zwar, dass der CCC sich lange nicht mehr zum Phising geäußert hat, aber was tut denn das anscheinend mit IT-Experten so gut besetzte Innenministerium gegen Phishing?
Der Artikel erwähnt zwar, dass 'böse' Trojaner mittlerweile Massenware seien, zitiert aber wenige Zeilen später munter die offizielle Richtlinie von aufwendig zu erstellender Spezialsoftware für ganz wenige Ausnahmefälle, in denen der 'gute' Trojaner zum Einsatz kommen soll.
Die Ängste der Bevölkerung werden pauschal lächerlich gemacht, während gewisse Politiker im Wochentakt das Volk immer schrecklicheren Horroszenarien in Angst und Schrecken versetzen, und bei jedem Verbrechen Online-Durchsuchunen als Allheilmittel gegen das gesamte Übel der Welt anpreisen, ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen.
Oder doch?
Interessanterweise begann heute vor dem Bundesverfassungsgericht die Verhandlung über eine Verfassungsbeschwerde gegen die in NRW gesetzlich erlaubte Online-Durchsuchung.
Zum Schluss noch eine Frage an alle, die nichts zu verbergen haben:
Warum haben Ihre Fenster eigentlich Vorhänge?

Als ob die Bürger darüber diskutieren müssten, daß Phishing-Angriffe von Kriminellen verboten sind. Als ob sich Kriminelle an die Bürgerrechte hielten. Als ob Kriminelle der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts zu halten hätten.
Das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun.
In welchem Umfang Kriminelle im Internet rechtswidrig vorgehen, beeinflusst nicht, in welchem Umfang der Staat im Internet rechtswidrig vorgehen kann.
Und wieso die Angst unbegründet ist? Man kann ja mal fragen, ob die Bundesrepublik die Angst eines Herrn El-Masri, entführt zu werden, als begründet angesehen hätte.

Ich wundere mich schon sehr, wie Sie sich ihren Glauben an die Aufrichtigkeit und Redlichkeit unserer Behördenvertreter und Politiker in der, salop gesagt, Diskussion um die "technische Aufrüstung" im Sicherheitsbereich bewahren konnten.
Es sei nur an den biometrischen Reisepass erinnert, der mit viel Brimborium gestartet wurde und uns vor Fälschern und Terroristen schützen sollte. Wie genau wurde nie erläutert. Nur durch eine kleine Anfrage im Bundestag kam nun heraus, daß zwischen 2001 und 2006 6 Fälschungen (& etwa 300 Verfälschungen) auftauchten (der alte Pass also sehr sicher war) und eben diese _nie_ im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten benutzt wurden.
Auch um die (Auslese-)Sicherheit des elektronischen Passes scheint es nicht so gut wie behauptet zu stehen. Oder wie ist es sonst zu erklären, daß Herr Ziercke in einer Bundestagsanhörung erläutert (April 2007), daß er seinen ePass in Alufolie (!) einpackt?
Ein weiteres Beispiel liefert die BVG, die eine selbst in Auftrag gegebene Studie zur Effektivität der Videoüberwachung an ihren Bahnhöfen wegen einem unerwüschentem Ergebnis ("wirkungslos") kündigt und munter den Ausbau des erwiesenermaßen nutzlosen Systems vorantreibt.
Wer verkauft hier also wenn für dumm?

Polizisten machen Fehler. Staatsanwälte verwechseln auch mal was. Behörden können auch gehackt werden. Oder versehentlich Daten leaken. Oder Betrüger nutzen die durch den Bundestrojaner geschaffenen Sicherheitslücken aus.
Möchten Sie vielleicht, dass in 5 Jahren durch eine falsche Admineinstellung bei der BKA ihre Urlaubsphotos ins Netz leaken? Weil das BKA Ihren Rechner aufgrund hanebüchener Hinweise aus irgendeiner bescheuerten Rasterfahndung durchsucht hat? Oder weil das BKA auf sie aufmerksam geworden sind, weil Sie mal auf die falsche Internetseite navigiert sind? Nicht, dass das wahrscheinlich ist... aber wenn der Bundestrojaner Realität wird, wird damit auch die Wahrscheinlichkeit geschaffen, dass Ihre privatesten Daten und Dokumente den Weg in falsche Hände nehmen.
Nun denken Sie sich einfach mal eine (jetzt schon plausible) Initiative von Schäubles Nachfolger in 10 Jahren mit anderen EU-Ländern beim Thema Onlinedurchsuchung (wird bei Flugpassagier- und anderen -daten garantiert! auch kommen)... griechische, polnische, türkische Staatsdiener mit Ihren Daten... aber keine Angst:
Fürchten müssen sich doch nur die Bösen.

Welch ein aufwand an Lügen und Verdrehungen in so vielen Kommentaren, nur um von der Wirklichkeit des Terrorismus abzulenken. Sogar bis zu den Befolmächtigungs-Gesetze wird zurück gegangen.
Ich weis nicht, ob die vielen Schreiber wirklich wissen, was sie sagen. Großbritannien hat überhaupt keine geschriebene Verfassung. Und dennoch ist GB das stabielste demokratische Land Europas und hat Hitler widerstanden!
Wer ablenken will muß nichts wissen, was ihm vorgeschrieben wird, schreibt er ab und setzt es ins Internet!"

Nein, die Befürworter der "Online-Durchsuchung" nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Bisher wurde gesagt:
1) Fehler in Software (Betriebssysteme, Browser) werden nicht ausgenutzt.
2) Die Hersteller von Software sollen nicht verpflichtet werden, Hintertüren einzubauen.
3) Die Hersteller von Sicherheitssotware sollen nicht verpflichtet werden, den Bundestrojaner zu ignorieren.
4) Die Internet-Provider sollen nicht zum Mittun gezwungen werden.
Wenn diese Regeln eingehalten werden sollen, kann man den Trojaner praktisch nur an eine (Behörden-) Mail anhängen und hoffen, daß der Auszuspähende so unendlich dumm ist, den Anhang auszuführen.
(Als das diskutiert wurde, wurde lanciert, man könne die Software auch vor Ort installieren.)
2) un 3) sind nicht durchführbar, bei Windows und MacOS nicht und bei Linux schon gar nicht. 1) ist kriminell und spielt anderen Kriminellen in die Hände. 4) würde das Vertrauen in die deutsche Internet-Wirtschaft zerstören. 1) und 4) sind von versierten Nutzern auch abzuwehren.
Die "Experten" im BKA lassen Herrn Schäuble unausgegorenes Zeug verkünden. Und er tut's, weil er keine Ahnung hat oder weil er was anderes will.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Soll jetzt der geplante Schnüffeltrojaner gegen einen kriminellen Pisher ausgespielt werden? Seit wann schützt ein solcher Trojaner den Bürger vor Kriminellen? Mal abgesehen davon, dass ein solcher Regierungstrojaner selber als ein krimineller anzusehen ist.

Bei der Diskussion über die online-Untersuchung gewinne ich den Eindruck, dass die Gegner es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen und z.B. einige Fälle gleich zum Begriff des kompletten Überwachungsstaats hochmanipulieren.
Vor diesen Leuten habe ich Angst, nicht vor Minister Schäuble!!!

Wenn es sich bei dem sog. Bundestrojaner um eine "hochgradige Spezialanfertigungen" handelt, deren jeweilige Entwicklung so aufwendig sein soll, daß sich "jeder großflächige Einsatz verbietet", wieso ist dann vorgesehen (vgl. öffentlich gewordene Unterlagen), ihn bei "Gefahr im Verzug" für drei Tage ohne Richtervorbehalt einsetzen zu können? So aufwendig, wie dargestellt kann es also gar nicht sein, eine neue Version herszustellen. Man vergleiche nur mal die Baukästen für Trojaner etc., bei denen neue Version schnell zusammengeklickt werden können. Und Firmen wie Guidance Software haben mit dem " Field Intelligence Model" schon die passende Lösung im Verkaufsregal. Ganz zu schweigen davon, daß sich momentan viele Softwarekonfigurationen sehr ähneln. eine Mehrzahl benutzt wohl Windows XP SP2 als Betriebssystem, die verwendeten Browser sind häufig IE oder Firefox und auch Antivirenlösungen gibt es nicht allzu viele verbreitete. Das heist eine einmal "zusammengeklickte" Version lässt sich durchaus wiederverwenden.
Es wird wohl so laufen wie mit der Telefonüberwachung, bei der die Fallzahlen auch stark ansteigen, gleichzeitig aber lästige Pflichten, wie die nachträgliche Information der Betroffenen, gerne mal unter den Tisch fallen.

Der Beitrag widmet sich leider nicht einem doch sehr relevanten Aspekt, nämlich der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Maßnahme.
Selbst wenn man unterstellen mag, dass es aufgrund der wenigen Anwendungsfälle keinen Grund gäbe sich aufzuregen, so sollte man doch die verfassungsmäßig garantierten Rechte nicht vergessen, die ein Abwehrrecht gegen den Staat darstellen und mit denen der Staat nicht nach Belieben verfahren darf.
Die Umgangsweise mit den im Vorfeld sog. wenigen Ausnahmefällen für welche man diese oder ähnliche Regelungen benötigt, hat die Entwicklung der Kontodatenabfrage gezeigt, auf die an dieser Stelle verwiesen sei.
Es bleibt zu hoffen, dass zumindest das BVerfG sich bei seiner in Kürze anstehenden Entscheidung nicht von der Politik leiten läßt, sondern als Entscheidungsgrundlage ausschließlich die Verfassung anwendet, um den Bürger vor rechtswidrigen Eingriffen zu schützen, sofern sie als solche deklariert werden.
Über eines sollte man sich aber in jedem Fall im Klaren sein: Der Terrorismus kann mit diesem Gesetz nicht wirksam bekämpft werden. Es bleibt nur die Frage, wen der Staat dann bekämpfen will, wenn der Terrorismus aus dem Fadenkreuz verschwunden ist.

Es ist tägliche Praxis und gehört so sehr zum "ABC" des elektronischen Briefverkehrs, dass es doch auch anderweitiger Benutzung nicht abschreckt. Ich schlage daher vor, folgenden Text in die Systemdatei Ihres Computers zu integrieren und damit den nötigen Schutz im Onlinezeitalter zu komplettieren:
"Diese Festplatte ist vertraulich und kann darüber hinaus persönliche Inhalte haben. Bitte löschen Sie die Festplatte nicht und benachrichtigen Sie den Inhaber sofort, wenn Sie nicht der bestimmungsgemäße Sachbearbeiter sind. Der Inhaber willigt in keine Online-Durchsuchungen ein oder übermittelt terroristische Indizien, die in Form von Festplatten konserviert werden, sofern dies vorher nicht schriftlich vereinbart wurde. Unbefugte Innenminister werden gebeten, diese Vertraulichkeit zu wahren."
Sofern dies keine Hilfe verspricht, könnte man sich schließlich immer noch bei einem der großen kommerziellen Anbieter von Trojanerschutz über Abwehrmöglichkeiten gegen Innenministerien und lästige Versandgroßhandelsnewsletter informieren.
Für Befürworter des Onlinerollenspiels zur Aufdeckung des Terrorismus ließe sich möglicherweise gleich ein Grundrechtsverzicht als Begrüßungstext für die staatlichen Trojaner auf den Desktop implementieren.

Was soll das ganze Lamento? Wenn man das hier und anderswo alles so ließt, könnte man meinen: Dass ganze deutsche Volk besteht aus Geheimnisträgern!
Fürchten müssen doch nur diejenigen etwas, die mittels Internet strafbare Handlungen begehen. Und da wird sich das sicherlich auf Dauer nicht vermeiden lassen, dass außer terroristischen Aktivitäten auch andere kriminelle Machenschaften beobachtet und verfolgt werden. Gut so, kann ich da nur sagen! Wer sich korrekt verhält, dem wird eine Online-Durchsuchung seines PCs nicht zum Verhängnis. Zunächst war ich auch dagegen, aber bei nüchterner und logischer Betrachtung kommt man gar nicht umhin einzusehen, dass der Staat seine Kontrollmechanismen auch auf diese neue umfassende Technik ausweitet. Schon vergessen? WIR sind der Staat! Es geht dabei um die Bürger, die es zu sichern gilt, die sich staatstragend verhalten und es geht um die Straftäter, die ein neues Medium für ihre schmutzigen Geschäfte missbrauchen. Damit ist nicht nur der Terrorismus gemeint. Mafia, organisierte Großbetrüger, Kinderschänder, Auftragsmörder und die große Palette der Kleinbetrüger. Das ist ein weites Feld und das gehört staatlich überwacht! Missbrauch durch den Staat? Dummes Zeug! Banditen missbrauchen uns!

Gibt es eigentlich eine Antwort auf folgende einfache Fragen:
Wer oder was berechtigt eine Bundesbehörde, einen Computer, der sich physisch im Ausland befindet, zu durchsuchen und/oder zu überwachen? Er steht dann außerhalb des dt. Hoheitsgebiets.
Wie unterscheidet ein Computer zwischen einem „guten Bundestrojaner“ und einem „bösen Terror- oder Anderer-Staat-trojaner“ ?
Unabhängig von der Beantwortung dieser Fragen gilt: der Computer ist Kernberech des privaten Lebens. Aus diesem hat sich der Staat herauszuhalten.

Ich finde einen ganz anderen Punkt erschreckend, wenn man sich die Security-Meldungen der letzten Jahre ansieht: Wie kommen eigentlich Email-Programme dazu, einfach beliebige Dateianhänge *auszuführen*? Wie kann es sein, dass schon das reine Empfangen von Daten deren Ausführung verursacht? Da liegt doch der Hase im Pfeffer.
Sicherlich kommt es bei der Softwareentwicklung (komplexer Prozess) zu Fehlern. Das ist auch in Ordnung, sofern sie zeitnah behoben werden. Die oben genannten Beispiele zeigen aber, dass es da wohl ziemlich seltsame Szenarien gibt, die ohne jede Überlegung umgesetzt wurden. Wozu in aller Welt benötigt man (legal) solche Einfallstore? So manches "Feature" würde ich als einen Fall für die Haftung des Herstellers der Software sehen, die so etwas enthält. Denn es scheint grob fahrlässig, Software so zu gestalten, dass Daten (mehr kommt erstmal nicht über's Netz) zu Programmen werden.
Buffer-Overflow-anfällige Programme usw. sollten endgültig auf den Müll der Informatik-Geschichte.
Ich mache mir um einen BKA-Trojaner am wenigsten Sorgen. Dieser kann nur Dinge finden, die *das BKA* auch sonst bekommen würde. Bei anderen Trojanern (z.B. im Bereich der Industriespionage) sieht das schon ganz anders aus.

Ich stelle fest, dass die "Computer-Presse" zusammen mit Vereinen/Verbänden immer absurdere Szenarien konstruiert (vgl. "Hackerparagraf" 202c StGB), die einem Realitätscheck kaum standhalten.
Wenn man sich so leicht gegen den Bundestrojaner wehren könnte, würde das BKA ihn kaum vorschlagen. Nach meinem Verständnis soll es sich um hochgradige Spezialanfertigungen handeln. Diese werden heute (und wohl auch in Zukunft) von keiner verfügbaren Firewall/Antivirensoftware erkannt, weil ihr Muster eben nicht bekannt ist.
Der Aufwand für diese Aktionen dürfte so hoch sein, dass sich allein deshalb jeder großflächige Einsatz verbietet. Die Spezialanfertigung muss erstellt werden. Dann kommt man an ggf. unverschlüsselte Bildschirmdaten oder Tastatureingaben. Diese müssen aber erstmal übertragen werden (Nadelöhr Internetverbindung. Langsames Modem?). Verschlüsselte Dateien müssen aufwändig entschlüsselt werden (was ist mit ling. Steganographie?). Das wird selbst bei staatlichen Stellen, die damit Erfahrung haben und Amtshilfe leisten, Resourcen binden.
Außerdem suggeriert die Diskussion, dass die Daten heute noch nicht verfügbar wären. Bei entsprechender Hardwarepräparation dürfte das auch jetzt schon gehen, wenn auch nicht zeitnah.

Äh... direkter kann der Vergleich nicht mehr werden.
Schlimm, wenn Politiker, die von der Materie wirklich null Ahnung haben, dem Gelaber irgendwelcher "Experten" nachlaufen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Auf was für einem Trip ist der Schäuble eigentlich? Seit er Innenminister ist, schlägt er so über die Stränge, dass man sich fragen muss, was in ihn gefahren ist.
Der Vergleich der Telefonüberwachung hinkt, Herr Tomik. Schauen Sie sich mal die Mautgebühren an. Die dort anfallenden Daten sollten ursprünglich nur für ihren eigentlichen Zweck benutzt werden. Nun sollen sie auch zur Verbrechensaufklärung benutzt werden. Ähnliches wird von (meist CDU) Politikern auch für andere Datensysteme gefordert... Terrordatei, Gesundheitskarte, Personalausweis mit Biometriedaten, Flugdaten, etc. Der einzige Grund, warum Onlinedurchsuchung eventuell nicht stark ausgedehnt werden würde, wären die technischen Probleme, d.h. die Undurchführbarkeit der Durchsuchung. Dass ein Internet-Krimineller nicht merkt, dass die Inhalte seiner Festplatte hochgeladen werden, ist hanebüchen.
Bitte mehr Budget für die Polizei, und keine zum Scheitern verurteilte Grundgesetzaufweichungen.
Vielleicht mal den CCC um einen Gastartikel bitten.

Es ist mir völlig schleierhaft, wie vernunftbegabte Menschen auf solche "Ideen" kommen können.
Wer eine "Online-Durchsuchung" im Einzelfall will, der kann auch einen "agent" in die jeweilige Wohnung oder an den Standort "befehligen" und das "Ding" gleich mitnehmen (kopieren) und auswerten.
Nach diesem medialen Feuerwerk in Sachen "Online-Durchsuchung" wird sich kaum noch jemand finden aus dem Bereich der "oranisierten Kriminalität" finden lassen, welcher auf diesen Unsinn hereinfällt.
Was bleibt, sind "Online-Angriffe" auf den Normalbürger. Der "Schnüffelstaat läßt grüßen.

Trojaner - egal von wem eingeschleust - öffnen den Rechner auch für weitere Angreifer.
Auf privaten Rechnern befinden sich Daten, die früher in Aktenordnern, Fotoalben oder im Videoregal zu finden waren. Wollte man Zugriff, benötigte man eine Durchsuchungserlaubnis. Fand eine Durchsuchung statt, merkte man das spätestens an der aufgebrochenen Haustür und der durchwühlen Wohnung. In Zukunft darf der Staat - ohne das jmd. etwas mitbekommt - die Wohnungen durchsuchen.
Wird es bei wenigen Onlinedurchsuchungen bleiben? 2006 wurden 35816 Mobilfunktelefone und 5099 Festnetzanschlüsse überwacht (offiz. Quelle: Bundesnetzagentur).
Sobald das Grundgesetz soweit aufgeweicht ist, daß die Durchsuchung bei Terrorverdacht passieren darf, ist es nur eine Frage der Zeit bis andere (Musikindustrie -> google -> Sony rootkit) diese Technik auch nutzen wollen/werden.
Einfachste Mittel schützen: Ein Rechner ohne Internetanbindung, der zweite Rechner am Internet.
Datenträger + Daten mehrfach verschlüsselt -> per Datenträger auf Internetrechner -> über verschlüsselte Kanäle, aufgeteilt und über Umwege ans Ziel gelenkt. Wer es noch sicherer mag, setzt den Internetrechner nach jedem Kontakt einfach neu auf.

So einen schlechten Bericht habe ich bis jetzt in der FAZ nicht gelesen.
Was soll dieser Bericht aussagen? Etwa dass wir uns auf den Bundestrojaner, d.h. die Überwachung von theoretisch allen Bürgern (falls Microsoft mitmacht), freuen sollen??
Natürlich ist Phishing ein Problem, betrifft aber meistens unerfahrene PC-Nutzer, aber die Online-Durchsuchung ist weitaus wichtiger! Für Hausdurchsuchungen benötigt die Polizei einen Durchsuchungsbefehl, jedoch wird sie in Zukunft sofortigen Zugriff auf den PC jedes Bürgers haben. Das ist ein größerer Einschnitt in die Privatsphäre als eine Hausdurchsuchung.
MfG
"Ein enttäuschter Leser"

die gefahren durch kriminelle und phishing sind also ungleich höher zu bewerten als die etwaigen gefahren durch den bundestrojaner. aha.
selbst herr schäuble würde sich wohl diesen vergleich verbitten: seit wann müssen wir die regierung an kriminellen messen lassen? und seit wann hat das eine mit dem anderen zu tun? schließlich soll es sich hier ja nicht um eine maßnahme gegen onlinekriminalität handeln.
herr tomik sollte sich lieber die frage stellen, ob die vielzahl der maßnahmen im sog. kampf gegen den terror - trojaner, datenvorratsspeicherung, erweiterte vorbeugehaft etc – nicht in der summe bürgerliche schutzrechte unzulässig einschränken.

Was glaubt man eigentlich im BMI, wie dumm Kriminelle und potentielle Terroristen denn seien? Wie jeder, der sensible Daten hat, werden die ihre Daten so verschlüsseln, daß auch ein staatlicher Trojaner nicht viel nützt. Am besten verwendet man stets ein System, das nur von CD und im Speicher allein läuft, ohne Zugriff auf eine Festplatte, zumindest keine mit sensiblen Daten. Zusätzlich noch mit geeigneter Sicherheitssoftware ausgestattet, bevor man - ohne weiter mit dem Internet verbunden zu sein - die Daten sicher ablegt, kann man ziemlich sicher vor dem Ausspionieren sein.
Wer mit einem Rechner mit Breitbandanschluß, der dauernd am Internet hängt und Winzigweichs Fenstersystem drauf hat seine Terrorplanung kommuniziert, der gehört sowieso hinter Schloß und Riegel: wegen absoluter Dummheit.
Ein paar Hacker im Staatsdienst, die nur auf richterlichen Beschluß aber dann mit allen Mitteln tätig werden dürfen, wären effektiver und billiger als der ganze Trojaner-Unsinn. Ob sie dann zum Ziel kommen, wäre wenigstens ein sportlicher Wettbewerb. Bei Mißbrauch müßte allerdings Gefängnisstrafe auch für den Minister angedroht werden. Denn auch der Staat ist per se böse.

Was hat der Bundestrojaner mit anderen Trojanern oder Phishing-Attacken zu tun? Gar nichts! Er kann und will sie nicht verhindern. Er geht seinen eigenen Weg und verfolgt ausschließlich eigene Interessen.
Aber der implizierte Denkansatz ist eigentlich gar nicht schlecht: Warum nicht eine staatlich verordnete Software aufspielen, die jederman vorgibt, was ungefährlich und sehenswert ist, und was nicht. Eine Software, die uns endlich von allen Gefahren im Leben und erst recht im Internet schützt.
Noch kurz zum CCC: Die wissen i.d.R., wovon sie reden...

Beim ganzen Pro-Onlinedurchsuchung darf jedoch nicht vergessen werden: auch mit dem neuen Werkzeug wird es Phishing geben.
Wie im Gutachten zur Online-Durchsuchung von der Secorvo Security Consulting für das BVerfG auf Seite 4 aufgelistet, bieten sich dem Ermittler durch die Onlinedurchsuchung neue Möglichkeiten. So kann auf das Problem reagiert werden, dass immer mehr beschlagnahmte PCs verschlüsselt sind. In England muss ein Verdächtiger hierzu das Passwort offenbaren. Auch kann eine verschlüsselte Datenübertragung bei VoIP oder anderem Nachrichtenaustausch überwacht werden. Auch kann die Tatvorbereitung beobachtet werden. Somit kann auf den PC eines einzelnen Verdächtigen, der Verschlüsselung nutzt mit den ODS zugegriffen werden.
Das Problem beim Phishing ist jedoch, dass der Verursacher des Phishings kaum identifizierbar ist. Dieser versteckt sich oft hinter einem Botnetz aus tausenden PCs bzw. Proxys. Es ist fraglich, wie da die Onlinedurchsuchung, als Maßnahme um auf einen gezielten PC zuzugreifen, helfen soll.
Mit der Onlinedurchsuchung ziehen Ermittler dem Stand der Technik gleich. Es ist aber auch kein Allheilmittel.

Zunächst haben Sie Recht, Herr Tomik - angesichts der gravierenden Sicherheitprobleme im Computer-Alltag und diverser Fallen, in die immer noch viel zu viele offenbar völlig ahnungslose Computernutzer hineintappen, erscheint die Diskussion absurd.
Dennoch glaube ich, es ist wichtig, dass sie geführt wird. Denn würde man der Argumentation folgen, die Ihr Artikel impliziert ("Es gibt doch viel dringendere Sicherheitsprobleme im Internet"), könnte man vieles entschuldigen. Und dass dieser "Bundestrojaner" nur in sehr seltenen Fällen angewendet werden soll, ist ebenfalls völlig irrelevant - entscheidend ist, DASS er angewendet werden soll.
Die Frage ist doch, ob der Staat sich derselben Methoden bedienen darf, die normalerweise Kriminellen im Internet "vorbehalten" sind und als Straftaten verfolgt werden. In einem Rechtsstaat sollte diese Frage gut überlegt werden - nach meinem Empfinden sind die Grenzen definitiv überschritten, wenn allen Ernstes eine versteckte Software auf einem fremden Computer installiert werden soll, deren Funktionsweise sich nicht von einem als Trojaner eingeschleusten kriminellen Virus unterscheidet.

Hier wird mit konstruiertem Terrorismus zum Zweck
eines, in Salamitaktik untergeschobenen Ermächtigungsgesetzes gearbeitet.
Das hatten wir doch alles schon mal. Schon vergessen?????

"Aber die Angst ist unbegründet - und lenkt von echten Gefahren im Internet ab..." - achja? wie schon kommentiert ist da sehr wohl begründetes dabei. Jeder Trojaner ist in der Regel eine unlautere MEthode zur Beschaffung von privaten (!) Informationen. Ob das nun ein potenzieller Bankkontenräuber ist oder ein Mitarbeiter des BKA ist dabei vollkommen egal. Und dass diese Debatte von anderen "echten" Gefahren ablenkt ist jawohl selbst nur Ablenkung von der Idiotie dieses Vorhabens. Phishing-Opfer sind zumeist durch ihre unVorsicht mit Schuld an ihrem Opferdasein. Sich deshalb auf der anderen Seite freiwillig zum potenziellen Opfer staatlicher ÜBerwachung zu machen wird dadurch nun mal gar nicht gerechtfertigt.
Ahoiahoi.

Ich lese wohl nicht richtig: Online-Durchsuchungen, wie auch immer die Diskussion darüber ausgehen mag, sind doch nur eine Form der Überwachung. Telefonüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Video-Überwachung, Flugdatenübergabe, VErnetzung der Behörden, etc. pp. und das alles im Zweifelsfall ohne richterliche Genehmigung.
Ich denke doch, da sind elementare Freiheitsrechte betroffen und Bedenken sehr wohl erlaubt.
Die Grundfrage in Deutschland aber bleibt doch stets: Wieviel Staat tut den gut? Angesichts von Nicht-Rauchergesetzen, Schilderwahn, Überwachungswahnsinn und Bürokratieflut sind das sehr reale Bedenken und das Gleichgewicht m.E. stark gestört!