Trotz ihrer unfreundlichen Art moechte ich einmal antworten. Ich wollte mich mit dem Beitrag eigentlich nicht in die Reihe der Konspirationsphantasien eingliedern. Mein Fehler wenn das falsch ankam. Nuechtern betrachtet ist Afrika der verlorene Kontinent. Spielball der Unternehmen, die mit den Geldern fuer Konzessionen die Machthaber auf ihre Seite ziehen. Dass sich dort niemals eine Ordnung etablieren kann, und sei sie auch noch so verlogen gewesen, spielt nur diesen Interessen zu. Angesichts der amerikanischen weltwirtschaftlichen Dominanz lassen sich Rueckschluesse ziehen, wer mit den entsprechenden Kontakten ebenfalls an dieser Lage interessiert ist.
Das alte und das neue Europa wurden nicht nur deshalb propagiert um die beinahe geschlossene Haltung gegen den Irakkrieg aufzuspalten, sondern auch, weil mit diesem Europa als Ordnungskraft das internationale Policy-making schwerer wird. Die USA koennen dann nicht mehr fuer die Interessen ihrer Lobby buergen. Das sind rationale Betrachtungen die mit dem sabotierten russischen Beitritt zur WTO, dem angestrebten Beitritt der USA zu den ASEAN u den zurueckgehaltenen US-Reserven und dem schwachen Dollar einhergehen.
Ich hoffe auf eine rationale Antwort ihrerseits...
Allmählich grenzen die Ansichten mancher in Europa an reinste Sizophrenie! Anders kann man derartige Meinungen nicht mehr klassifizieren.Wenn es im Nahen Osten nicht mehr reicht und die Verschwörungtheorien zum 11. September vor Albernheit nur noch so strotzen,daß es wirklich jeder merkt,
selbst die Manöver in Südkorea den guten nordkoreanischen Onkel nicht vorsätzlich genug gereizt haben,dann muß eben nun mal der Kongo herhalten.
Allmählich werden die Theorien zur amerikanischen Verschwörung gegen den Rest der Welt nicht mehr nur nervig.
Allmählich werden sie nur einfach langweilig.
Ihr guten Leutchen, laßt Euch mal wieder etwas anderes einfallen.
EU-Wunsch(!)-Traum: Nach Wahlsieg wird aus einem Lumpen ein Edelmann. Deshalb war das Wahlergebnis schon vorher von Brüssel festgelegt worden - à la Realsozialsimus. Und stabiliert wird es dann noch mittels einiger geschenkter Panzer. Wie man in Bürgerkriegen den Aggressor begünstigt, das hat die EU ja schon auf dem Balkan bewiesen.
Weltweit wird man sich seine Gedanken machen über die Rolle der "demokratiefördernden" EU. Und Herr Bemba wird mit seiner derzeitigen Unterlegenheit hinsichtlich schwerer Waffen nicht zufrieden bleiben. Leider werden ihn seine künftigen Sponsoren nicht uneigennützig unterstützen.
Schade um unser Steuergeld, nicht nur für die Wahlen, sondern auch für die Gehälter der Politiker und Diplomaten.
ich denke mal das das mit Haß wenig zu tun hat. Es geht dort ganz einfach um's Geschäft. Wer die Macht hat, bestimmt über den Füllstand seine (Auslands)Konten. Geld stink nicht sagen sich wohl auch die Banken! Kein Haß, nur Geschäft, also alles ganz normal. Die Waffenschieber verdiene, die Ausstatter der Luxusvillen verdienen, der Fuhrpark wird auch nicht gerade durch VW Polos gekennzeichnet sein. Dorthin schicken wir Soldaten? Man könnte sich fragen, wer lebt hier eigentlich im Busch?
Wem sollte so ein Anschlag nutzen, angesichts der Ergebnisse der Wahlen? Ich will riskieren, mir einige empoerte Stimmen einzuhandeln.
Dies war die erste ernsthafte, von der EU geleitete Mission zur Unterstuetzung eines Demokratisierungsprozesses-die Uebernahme der Mission im Kosovo lasse man aussen vor.
Zu Beginn der Vorbereitungen hatte man spekuliert, dass der Erfolg der Mission mit Direktzahlungen unterstuetzt wird. Ein Scheitern waere fuer die Etablierung der EU als weltweite Institution mit Machtbefugnissen ein herber Rueckschlag.
Wem nutzt die Schwaeche der EU? Angesichts der US-Versuche, das geeinte Europa politisch zu entkraeften, indem man es entzweit, sehe ich in dem Scheitern der Wahlen postum einen strategisch motivierten Akt der Destabilisierung, vielleicht durch die USA motiviert. Denn der Ruf der EU als Ordnungskraft auftreten zu koennen, wird spaetestens mit weiteren Einsaetzen Kongolesischer Panzer verloren gehen. Damit etablieren sich die USA als einzige ordnungspolitische Institution in der Welt. Vorerst
