Es ist mir schleierhaft weshalb immer noch um Frau Metzger so ein Gedöns gemacht wird. ?
Seinerzeit als es darum ging die Agenda 2010 durchzusetzen, kam die Drohung "Feige Abweichler, das wird Kosequenzen haben"
Das war starker Tobak !
Die SPD mit Struck,Steinmeier und Steinbrück ist die SPD -Schröder- Die SPD Willy Brandt oder Erich Ollenhauer ist sie nicht. Die einstigen Wähler verabschieden sich von "ihrer" einstigen Partei.
Walter Wasilewski
Daran vermag auch Herr Struck nichts zu ändern.
Im Gegenteil wird aus seinen Worten, seien sie - wie vormals oft - der Fäkalsprache entliehen oder halbwegs umgangssprachlich - wie in diesem Interview - deutlich, daß die Strategie Lafontaine`s aufzugehen scheint.
Danach bricht der SPD nach und nach eines der Standbeine weg, nämlich das linke.
Die Mitte allein tut`s eben nicht. Da wollen alle sein.
Deswegen können die Sozialdemokraten machen, was sie wollen, es ist immer falsch:
- Koalieren sie mit der Linken, verweisen sie damit einen großen Teil ihrer bisherigen Wähler auf das derart "geadelte" Original.
- Grenzen sie die Linke aus, treiben sie ihre Wähler am linken Rand den radikaleren Sprücheklopfern zu.
Daß nun innerhalb der SPD die Einen "Hüh" und die Anderen "Hott" rufen - in der Hoffnung, sich auf diese Weise ihr altes Wählerspektrum zu erhalten - , gibt ein insgesamt trauriges Erscheinungsbild, aber zugleich die innere Zerissenheit der Partei wider.
Es ist zu erkennen, daß diese ehemalige Volkspartei an ihrem Ende angekommen ist.
Es gibt für sie einfach nichts mehr zu tun, noch zu sagen, was andere -einschließlich der links schielenden CDU - nicht besser könnten.
Klare Worte sind ja auch nötig, um zu wissen, mit wem man es bei den Regierenden zu tun hat. Dass Herr Struck einmal mehr wiederholt, Deutschland werde auch am Hindukusch verteidigt, macht die These nicht richtiger. Man kann ein Volk, dass von sich aus (noch) nicht soweit ist, aus archaischen Strukturen ausbrechen zu wollen, nicht durch Ausländer mit Waffengewalt dazu zwingen. Es sei denn, man strebt die Kolonialisierung an. Bezeichnend ist, dass es trotz immer mehr Sodaten in Afghanistan dort keine Erfolge, sondern Rückschritte gibt. Wie schnell Regierungen umkippen können wenn's brenzlig wird (selbst wenn sie mal ganz forsch vorausgestürmt sind), das zeigen Spanien und England, wie es sich schnell bzw. allmählich aus dem Irak zurückziehen. Bedenklich ist, dass Herr Struck ohne weiteres zugibt, dass der Afghanistaneinsatz gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung erfolgt. Traurig ist, dass sich die "Blockparteien" darin alle einig sind und nur die Linke aus Afghanistan raus will. Konsequent ist Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die damals ja auch (im Gegensatz zu Schröder) im Irak mitmachen wollte. Das müsste nun Herr Struck noch erklären,warum Deutschlands Freiheit nicht auch an Euphrat und Tigris verteidigt wird.
Bürger/Wähler umzusetzen.
Die ''Krieg fuehrenden Parteien des Deutschen Bundestages''
.....sollten sich darueber im Klaren sein.....
...dass es nicht die Aufgabe Deutschlands ist, den "Wirtschaftskrieg" der ''Amerikaner'' in Afghanistan finanziell zu unterstuetzen.
Denn um nichts anderes geht es dort. Deutsche Truppen, welche dort eingesetzt werden, entlasten das hoch verschuldete Amerika (es sind wohl bereits fast 10.000.000.000.000 $ an Staatsschulden) finanziell.
Wer eine Pipeline quer durch Afghanistan bauen will (ca. 850 km) gegen den offensichtlichen Mehrheitswillen der dortigen Bevoelkerung und deswegen diese unterdruecken muß, der soll den Preis auch selbst bezahlen.
Wenn deutsche Politiker dies nicht eiinsehen, sollte man sie abwaehlen.
Also, dieses Interview von Peter Struck ist vertrauensbildend und gibt klare Aussagen und auch diese, das der Vorsitzende den ersten Zugriff auf die Kanzlerkandidatur hat, nur es dammert jetzt auch Kurt Beck, das er mit dem Debakel in Hessen und vielen Mitgliedern den Rauswurf einer Kollegin forderte, auf Kosten von sozialdemokratischen Prinzipen und genau diese uber Bord warfen, durfte das Ende seines Zugriffs auf die Kandidatur beendet haben und muss den Aussenminister fur seine schwierige Arbeit loben und in der Tat ware mir ein besonnender und ehrlicher Politiker lieber, als das, was wir jetzt in Hessen erleben mussten.