Joseph Kabila

Mit der „Katanga-Mafia“ ins Präsidentenamt

Die Wahl in Kongo hat Joseph Kabila im Amt bestätigt. Mit gerade einmal 35 Jahren ist er jüngster Präsident Afrikas. Warum er der Liebling des Westens wurde und sich den Ruf erwarb, eine Marionette der Ruander zu sein, erklärt Thomas Scheen.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. November 2006 09:41

unangebrachte lobeshymne

michael ritzau (rimichael)

Wer diesen artikel liest glaubt den kongo in guten händen. Das ist sicher grundfalsch. Ich erinnere nur daran, dass kabila erst vor kurzem ( genauergesagt nach dem ersten präsidentschaftswahlgang, der eine stichwahl erforderlich machte) seinen konkurrenten bemba ( der sicher auch nicht besser ist) mittels eines massiven angriffs seiner präsidentengarde umzubringen, was eine stichwahl überflüssig gemacht hätte. Dumm nur das zu dem zeitpunkt ein haufen westlicher botschfter in bembas residenz gastierten und das ganze so bekannt wurde...

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