Grund für Zwist: Robert Mugabe

Britische Bedenken

Scheitert der EU-Afrika-Gipfel an Robert Mugabe?

Brüssel und Berlin liegt viel am bevorstehenden EU-Afrika-Gipfel. Doch die Briten drohen, dem Treffen fernzubleiben, sollte der Präsident Zimbabwes Robert Mugabe zugegen sein. Nikolas Busse über die EU zwischen Wirtschaftsinteressen und Moral.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. September 2007 13:39

Britische Courage

Frank Wissmann (frank8888)

Die FAZ erklärt dem Leser hier wieder völlig politisch korrekt, wieviele Gründe dafür sprechen, sich mit Mugabe an einen Tisch zu setzen.

Die Tatsache, dass die meisten afrikanischen Staaten hinter Mugabe stehen, ist kein Grund, sich mit Mugabe zu treffen, sondern eine Schande für den ganzen Kontinent. Vielleicht sollte man mit so einem Kontinent erst dann wieder Geschäfte machen, wenn die afrikanischen Herrscher sich endlich dazu bequemen, sich mit dem Schicksal des zimbawischen Volkes auseinanderzusetzen. Den Gipfel abzusagen, könnte ein konsequenter Weg sein, diese überfällige Verantwortung der herrschenden afrikanischen Elite anzumahnen. Stattdessen ahnen wir schon, wie das Ergebnis des Gipfels aussehen wird: noch mehr europäisches Steuergeld in dieses korrupte Fass ohne Boden, im Namen der Gutmenschenpolitik.

Die wie üblich bis zur Selbstaufgabe windelweiche europäische Haltung ist ein Armutszeugnis für Europa, und wir sollten uns vor der ganzen Welt für diese Kaste von Politikern, die uns beherrscht, zutiefst schämen: Geschäfte auf Teufel komm raus.

Ein Hoch der britischen Courage!

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