
Da war ich doch reichlich verblüfft, auf der FAS-Titelseite als dicke Schlagzeile zu lesen "Jesus auferstanden".
Als ob das eine Nachrichtenmeldung wäre! Demnächst können Sie ja auch damit aufmachen: "Wolf tot - 7 Geisslein gerettet" oder "Froschkönig in Prinz verwandelt - ein Kuss genügt".
Ob einen bronzezeitliche Lektüre wirklich tröstet, wenn liebe Angehörige dahingehen, mag jeder Christ für sich selbst entscheiden, ich wünsche viel Spass beim Frohlocken.
Und mit den "größeren Wahrheiten" ist das auch so eine Sache. Genau wie mit der Rechtschreibung.

Aus sich selbst heraus kann der Mensch kein gutes Leben - jedenfalls nach den heiligen Maßstäben des allmächtigen Gottes - führen. Aber wir können im Glauben die Vergebung unserer Schuld durch den stellvertretenden Tod Jesu zur Sühne unserer Schuld dankend annehmen. Die Kraft Seiner Auferstehung gibt uns durch den Heiligen Geist Seine Gegenwart in unserem Leben. Und die Frucht des Heiligen Geistes in unserem Leben kann Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Sanftmut und Besonnenheit sein. Gibt es hiergegen irgend etwas einzuwenden? Nein! Dieses Angebot Gottes in Jesus Christus sollten wir in Dankbarkeit und Freude akzeptieren!

Ich, als Christ (egal ob katholisch oder protestantisch), glaube an die Auferstehung Jesu und denke, dass dieses Fest uns in erster Linine unglaublich viel geben kann, sei es im Alltag oder am/ auf dem Sterbebett.
Im Alltag erkennen wir, durch die "Oster-Erkenntnis", dass es eine größere Wahrheit gibt und, dass "Alltagsprobleme" so groß sie uns manchmal erscheinen doch so klein und unbedeutend sind.
Am Sterbett betten, aber auch am Grab betend, können wir dank Jesus zweifelsfrei an die Auferstehung glauben und uns mit dem Sterbenden / Verstorbenen freuen, da dieser schon bald in Gottes Reich LEBEN wird.
Die Kirche sollte sich, besonders in dieser Zeit, Gedanken machen, wie man den Menschen die Osterbotschaft auch in der kommenden "Nach-Oster-Zeit" näher bringen kann um den Glauben der Glaubenden zu stärken.
Um die Menschen, die noch nicht an das Osterwunder glauben für Jesus zu gewinnen, sollte man in den Medien präsenter sein.
Daher ist meine Botschaft an die Kirche: MEHR PRÄSENZ zeigen im Alltag der Menschen.