11. September 2001

„Angriff auf Amerika“

Die Anschläge nahmen der Welt den AtemWas als sonniger Tag begann, endet in einer KatastropheDas World Trade Center brennt wie eine FackelEinschlagsloch des Flugzeugs im Nordturm

Bildergalerie Spezial Der Terror wird erst besiegt werden können, wenn die islamischen Gesellschaften ihren Frieden mit der Moderne machen und die politischen Gräben zur westlichen Welt eingeebnet sind. FAZ.NET-Spezial zum 11. September 2001.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. September 2006 15:09

Herr Rajabi

Elisabeth Müller (liemue)

"Wer an 9/11 aktive und passive beteiligt war, ist bis heute noch nicht klar. Dass Al-Quaida diese Tat für sich suggeriert ist mir nicht entgangen.
Die Frage ist, wer ist noch indirekt daran beteiligt?
Der fall ist komplizierte, als Sie oder ich über ganze Wahrheit bescheid wissen könnten."

Jaja, ich weiss, ich weiss, jetzt kommt gleich die Geschichte von den unheimlichen (passiven und indirekten) Drahtziehern im Hintergrund.
Na, wer war es denn ? US-Regierung manipuliert vom CIA, wiederum manipuliert vom Mossad ?

Was ich aber auch weiss, daß die sog "Protokolle der Weisen von Zion" (jüdische Weltverschwörung zur Erringung der Weltherrschaft) in weiten Teilen der Welt nach wie vor sehr präsent sind. Und erstaunlicherweise dienen viele Theorien dieser vor ca. hundert Jahren entstandenen, ganz eindeutigen Fälschung, auch heute noch als Grundlage "neuester" Verschwörungstheorien zu 9/11.

Andererseits kann man auch niemanden daran hindern, zu glauben wozu er zu glauben bereit ist.

In diesem Sinne
Dr. Elisabeth Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
14. September 2006 23:24

9/11 und Al Qaida

Behrouz Rajabi (rajabi)

Wer an 9/11 aktive und passive beteiligt war, ist bis heute noch nicht klar.
Dass Al-Quaida diese Tat für sich suggeriert ist mir nicht entgangen.
Die Frage ist, wer ist noch indirekt daran beteiligt?
Der fall ist komplizierte, als Sie oder ich über ganze Wahrheit bescheid wissen könnten.

Fall Saddam"
Eine der Hauptgrunde für Irak-Krieg war ja auch
seine angebliche Beteiligung an 9/11 und die Verbindung zur AL-Quaida.
Lesen Sie bitte im Archive nach!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
14. September 2006 18:51

auch die Medien wachen auf

Hans Umsen (Franky2000)

mittlerweile sind es zum Glück nicht nur mehr "düstere Verschwörungstheoretiker" die an eine "Verschwörung" der US-Regierung glauben, auch die Medien werden langsam wach:

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
13. September 2006 12:53

Zwei Korrekturen, Herr Rajabi

Elisabeth Müller (liemue)

"Egal wer das war."

Was wollen Sie mit dieser Aussage suggerieren?
Wir wissen doch, wer es war. Es sei denn man misstraut grundsätzlich ALLEN westlichen Behörden und Medien und glaubt stattdessen an die sattsam bekannten Verschwörungstheorien (Bush, CIA, Mossad ...blabla).
Al-Quaida hat sich allerdings die Anschläge mittlerweile selbst mehrfach auf die Fahnen geschrieben. Oder misstrauen Sie etwa auch den Veröffentlichungen Al-Dschasiras ?



"Vor 5 jahren, war angeblich Saddam der Drahtzieher."

Dies hat noch nie jemand behauptet. Saddam wurde lediglich der Nähe zu Al-Quaida verdächtigt und gelichzeitig des Besitzes von Massenvernichtungswaffen (auch der BND war damals fest davon überzeugt).


Gruß
Dr. Elisabeth Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
13. September 2006 11:51

Einfache Antwort Herr Herbermann

Elisabeth Müller (liemue)

Sie schreiben:
"Wer den gegenwärtigen Terrorgruppen den Rang von vergleichbaren totalitären Staaten einräumt und damit die Bevölkerung in Daueralarm versetzt und in Schach hält, handelt m.E. unverantwortlich."

Der qualitative und quantitative Unterschied zwischen Terrorgruppen (Individuen) im 19./20. Jahrhundert und dem 21. Jahrhundert ist doch schnell erklärt und einleuchtend.

Sollte es solchen Terrorgruppen gelingen - von AlQuaida weiß man z. B., daß diese sich um die Beschaffung von Massenvernichtungswaffen bemüht - in den Besitz von Massenvernichtungswaffen zu kommen, wird den Opfern folgender Anschläge dieses aktuelle Handeln der westlichen Regierungen alles andere als "unverantwortlich" erscheinen.
Vor solchen Szenarien (Terrorismus+Massenvernichtungswaffe) wurde im übrigen schon in den 80er-Jahren des 20. Jh. gewarnt.

Hätte ein Mohammed Atta eine Atombombe gehabt, er hätte New York ausgelöscht. Welchen "Rang" Sie persönlich diesen Gruppen einräumen, lässt mich deshalb unbeeindruckt. Sie können schliesslich glauben was Sie wollen.
An der Verifizierung dieser Szenarien bin ich persönlich auch nicht sonderlich interessiert. Mit dem "Dauerarlam" übertreiben Sie aber ein wenig.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
12. September 2006 12:52

auch die USA machen mobil.

Hans Umsen (Franky2000)

Wofür braucht die US-Regierung solche Camps?

http://youtube.com/watch?v=0P-hvPJPTi4

Und komm mir bitte keiner mit youtube ist mist, sucht mal nach Hintergrundinformationen - shocking!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
12. September 2006 03:00

Fragen heißt denken, Theorien gehören den Propheten!

Martin Soeder (falke5)

Es gibt Fakten die belegt sind und ihre Wahrheit ist unbestritten.Al Kaida ist eine Organisation, vormals geschaffen von der CIA mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes. Sadam wurde von den USA gegen den Iran unterstützt, er war ein Badguy, aber ein eigener. Aus Versehen gab es einen Angriff auf die USS Liberty? Die Franzosen sind am Anschlag auf das Boot von Greenpeace mit Ihrem Geheimdienst beteiligt gewesen.Der Verfass- ungsschutz sprengt ein Loch in ein Gefängnis.Israel schreibt seine Resulotionen selbst und legt sie der UN zur Beratung vor.Moskau hat nach der Anteilnahme auch gleich Antiterrorkampf ausgerufen -hieß vorher noch Krieg und wurde so im TV verkauft, damals gingen die Medien noch von Wiederstandkämpfern aus. Usw,usw. Verbindungen, Verflechtungen und Interessen wohin man schaut.Weltweit profitieren die Rüstungs- Pharma- und Bankgiganten.Überall enstehen Opfer, weltweit. Es sind nicht die bösen Amerikaner, oder die bösen anderen. Die Intressen dahinter sind international, ohne nationale Indentität ohne festgelegten Glauben, die sind als Schlagworte für die Massen,die Opfer gedacht.Allein des-
halb sind Fragen wichtig. Zu den Antworten sollte man zwingen, ohne sie selbst zu geben, wer aber fragt, wer?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 22:06

9/11 war ein schwarzer Tag.....

Behrouz Rajabi (rajabi)

9/11 war ein schwarzer Tag.....
Die Erfinder, Planer, Durchlasser, Macher und Durchführer
sind Verbrecher ....

Egal wer das war.

Und seitdem sind täglich schwarzer Tage in Irak zum Alltag geworden.
Vor 5 jahren, war angeblich Saddam der Drahtzieher.

5 Jahre später kommen von allen Seiten die Entlastungszeugen für Saddam zum Tage.
Seltsammerweise, genau die, die vor 5 Jahren ihn beschuldigt haben.

Wir sollten an so einem Tag alle Terroropfer in unseren Gebeten einschliessen (betenden) oder in Unseren Gedaken einbinden (nicht betenden) und alles daran setzen, dass es so etwas nie wieder passiert.

Wir sollten auch andren daran hindern, solche barbarische Taten weder zu plannen und noch durchzuführen.

New-York, Madrid, London, Irak und Afghanisten usw. sollen lieber Geschichte werden und nie wieder wiederholt werden!

Ob das nur ein Wünsch und Traum ist und bleibt auch so?
Hoffentlich nicht....

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 18:41

Paradigma, Kalter Krieg und Terrorgruppen

Marc Herbermann (Text)

Keineswegs halte ich das Paradigma des Ost-West Gegensatzes für falsch. Es erklärte vieles. Seine Reichweite war aber, wie die jedes Paradigmas, begrenzt. Dies zeigt sich etwa daran, dass der Fall der Mauer für viele Sozialwissenschaftler, die allzuzehr von der kontrafaktischen Stabilität dieses Gegensatzes ausgegangen waren, vollkommen überraschend kam. Mich hat es damals auch nicht besonders überzeugt, wenn einige Sozialwissenschaftler ihre mangelnde Weitsicht mit K.R. Popper so begründen zu versuchten, dass sich ja keine erklärungskräftigen geschichtlichen Prognosen machen lassen.

Immer noch gibt es einen qualitativen und quantitativen Unterschied zwischen Staaten, wie der ehemaligen Sowjetunion, und Gruppen von Individuen. Sie haben vollkommen Recht, Frau Dr. Müller, in den Säuberungswellen Stalins, die zu den größen Menschheitsverbrechen zählen, kamen mehrere Millionen Menschen um. Wer den gegenwärtigen Terrorgruppen den Rang von vergleichbaren totalitären Staaten einräumt und damit die Bevölkerung in Daueralarm versetzt und in Schach hält, handelt m.E. unverantwortlich.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 16:19

Herr Mitzkat,hier steppt der Bär!

Markus Teuber (arathorn)


An anderer Stelle schrieben Sie in Bezug auf die Iran-Krise:
" Propaganda, Lügen, Unterstellungen, Verdrehungen der Tatsachen. Das ist der Stoff aus dem demokratische Politik gemacht ist und die einzig und alleine darauf abzielt den Nahen Osten zur Rüstungsproduktion, Kriegsgewinnerzielung, Resourcensicherung u.s.w. untertan zu machen. Irak, Iran, Syrien - wer kommt als Nächstes? Deutschland hat es ja glücklicherweise schon hinter sich. Man denke da nur an 500.000 Patente, die Geisteskraft und das Gold, was den Besitzer gewechselt"

Ich nehme an,Sie beziehen hier auf den WWII und stellen die nun wirklich bodenlose Behauptung auf,nicht A.H. und seine Bande hätte diesen Krieg ausgelöst,sondern Deutschland wäre dieser Krieg "aufgezwungen" worden,um Gold,Patente und "Geisteskraft" zu stehlen.
Hiervon schlagen Sie dann eine Parallele zur Irankrise und fabulieren,(die USA) möchte nun den Nahen Osten (der nebenbei weitläufiger ist als der Irak,Iran und Syrien) zu den von Ihnen genannten Zwecken "unterjochen".

Das meinen Sie nun doch nicht wirklich ?
Wenn ja,dann ist mir Ihre Ansicht über 9/11 klar.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 15:51

Einige Fragen, Herr Herbermann

Elisabeth Müller (liemue)

Sie schreiben:
"Erklärten ganze Generationen von Politikwissenschaftlern die gesamte Außenpolitik während des „kalten Krieges” auf dem Hintergrund des Ost-West Konfliktes, brach nach dem Fall der Mauer angeblich „das Ende der Geschichte” an. "

Halten Sie diese Erklärung des Kalten Krieges etwa für grundsätzlich falsch ?
Und falls ja, wie erklären Sie sich dann den freiheitlichen Aufbruch Osteuropas nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ?

Von den Millionen Opfern des Stalinismus und Sozialismus ganz zu schweigen.

"Insbesondere seit 9/11 bauschen Politiker islamische Terroristen mit ähnlichen Prädikaten der Bösartigkeit und Gefährlichkeit auf wie einst ganze Staaten."

Aufgebauscht ??????
Halten Sie die Anschläge für 9/11 etwa für ein harmloses Terroranschlägchen einiger verwirrter religiöser Spinner. Das Ziel WTC als solches, spricht doch schon eine ganz andere Sprache. Von den Opferzahlen und wirtschaftlichen Folgen ganz zu schweigen.
Manche werden oder wollen das wohl nie verstehen.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 15:19

Praradigmenwechsel die zweite

Hans Umsen (Franky2000)

Erst hatte der Irak Massenvernichtungswaffen - ok dann doch nicht mehr.

Dann hat der Irak mit der Al-Kaida zusammengearbeitet - ok, dann auch nicht mehr.

Dann gab es angeblich keine CIA-Foltergefängnisse - Oh, nun auf einmal doch!

Bin gespannt was als nächstes kommt....

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 15:03

Sarkasmus ist kein Gegenargument

Hans Umsen (Franky2000)

Und bitte haltet euch an Fakten, wie ich es auch tue, (Operation Northwoods, WTC7,...)

Meinen und anderen Darstellungen mit Sarkasmus und Gegenfragen zu begegnen zeugt nicht gerade von Intelligenz.
Falls es noch nicht bekannt sein sollte:
Laut Zogby Umfrage (sowas wie infratest, nur in den Staaten) halten etwa 42% der US Amerikaner den 11.September für gefakt.

Also bitte nicht andere Meinungen als eure und die, die der Bush-Administration so in die Hände spielt (die "Offizielle) als Quatsch abtun, sondern selbst denken.

fragt euch mal: - Qui Bono? -

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 14:54

Feindbild

Hans Umsen (Franky2000)

Die USA brauchen ein Feindbild das es seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gab um eine Rechtfertigung für ihre globalen Interessen und für die übertriebene Aufrechterhaltung ihres militärisch-industriellen Komplexes zu haben.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 13:38

Paradigmenwechsel

Marc Herbermann (Text)

Bis in die Mitte des 17. Jh. herrschte in Europa das geozentrische Weltbild. Menschen wie Giordano Bruno, die es ablehnten, wurden hingerichtet. Dann kam mit Kepler und Galilei das heliozentrische Weltbild auf. Auf einmal ließen sich viele Unregelmäßigkeiten, etwa die elliptischen Bahnen der Planeten viel besser erklären. Und wer heute behauptet, die Sonne drehe sich um die Erde, erntet nur ungläubiges Kopfschütteln.

Im politischen Leben gibt es ähnliche Paradigmenwechsel. Erklärten ganze Generationen von Politikwissenschaftlern die gesamte Außenpolitik während des „kalten Krieges“ auf dem Hintergrund des Ost-West Konfliktes, brach nach dem Fall der Mauer angeblich „das Ende der Geschichte“ an.

Insbesondere seit 9/11 bauschen Politiker islamische Terroristen mit ähnlichen Prädikaten der Bösartigkeit und Gefährlichkeit auf wie einst ganze Staaten. Die Geschichte der 19 Hijacker und ihres Drahtziehers im Hintergrund diente in den vergangenen fünf Jahren als Initialzündung zur Erklärung vieler Rechtsbrüche.

Ich hoffe, dass endlich auch die Qualitätsmedien sich ernsthaft mit begründeten alternativen Erklärungsversuchen der Geschehnisse am 11.9. auseinandersetzen und diese nicht nur als Märchen oder Ketzerei auffassen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 13:23

@Schmidt

Jakub Bogdan (Modus2)

Vielen Dank Herr Schmidt, sie sprechen mir aus der Seele! Die Behauptung das die Anschläge eine Inszenierung seien ist dermassen absurd, dass nur ein Vollidiot daran glauben kann! Das (un-)gebildete Menschen hier in Deutschland so einen Schwachsinn glauben und dann noch über das Internet propagieren ist beschämend aber nicht zu ändern! Die Welt in der wir leben ist nun mal so, umso wichtiger das es wenigstens eine Hand voll Menschen gibt, die noch das Richtige tun bzw. dazu bereit sind.

Aber was schreibe ich hier überhaupt, mit Ihnen ist ebenso wenig zu reden wie mit den Menschen die dieses Verbrechen vor 5 Jahren begingen!


Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 13:01

Lieber Herr Umsen

Elisabeth Müller (liemue)

Sie schreiben:
"die neue Symbolfigur, was im Kalten Krieg die Russen waren"

Diese Aussage impliziert doch geradezu , daß die "Russen" nur ein vorgeschobener "Kalter-Kriegs-Grund" der bösen US-Imperialisten waren.
Solches Gedankengut, neu aufgekocht im Kampf gegen real existierenden islamistisch motivierten Terror, gibt immer nur den USA die Schuld für alles Übel in der Welt. Mein nennt dies auch Anti-Amerikanismus, ein Ressentiment, welches seit Gründung der USA einfach nicht aus den Köpfen vieler Menschen rauszukriegen ist.

Diese Ansicht wäre allerdings eine Verhöhnung all der Millionen Opfer des Sowjet-Imperiums von Stalin bis Gorbatchow und all der unterdrückten Völker hinter dem Eisernen Vorhang. Schon vergessen?

Ich hoffe allerdings, daß Ihre Aussage nicht in diesem Sinne gemeint war.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

PS: Warum ich nicht an diesen anti-amerikanischen Blödsinn glaube ? Weil ich in Berlin und der ehemaligen DDR, sowie anderen ehemaligene Sowjetrepubliken war und vergleichen konnte. Ganz einfach.
Und war es nicht so, daß die Völker des Ostens ihre Freiheit forderten und nicht die vom bösen Ami unterdrückten westlichen Staaten ?
Wie blind muss man denn sein, um trotzdem diese Variante zu glauben ?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 11:49

Re: Mäßigung ist gefragt - ja, genau

gisbert heimes (gisbert4)

Zitat:
<<< ... Dazu gehört aber auch, Ressourcen und Markt-/Entwicklungschancen gerecht zu verteilen - und hier müssen ganze Bevölkerungen aufgeklärt und überzeugt werden.>>>

So ist es. Aber das würde nur gelingen, wenn die sogenannten (selbsternannten) Eliten auf ihren Vor-Teil verzichteten und ein entsprechendes Vor-Bild gäben. Das können sie in einer auf individueller Aneignung basierenden Wettbewerbsordnung nicht; es entspräche nicht ihrer natürlichen Determiniertheit.

Etymologisch läßt sich das leicht nachvollziehen: in dem Begriff 'Vorteil' kommt das Teilen erst nachher, wenn es also nichts mehr zu ver-teilen gibt (deutlicher in 'übervorteilen').



Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 10:44

Osama bin Laden

Hans Umsen (Franky2000)

Anmerken möchte ich noch, dass ich mich frage, wieso Osama bin Laden, die neue Symbolfigur, was im Kalten Krieg die Russen waren, trotz modernster Satelliten-Technik, CIA-Killer-Komandos, US-Armee, 25-Mio.-Kopfgeld,etc. noch nicht gefasst wurde.
Scheint so als könnte die Bush Administration nicht ohne ihn, oder anders ausgedrückt: Sie ist garnicht an seiner Ergreifung interessiert/Er steckt mit ihr unter einer Decke/Finanziert seine Höhle mit US-Steuergeldern...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 10:24

Gut gebrüllt, Löwe

Thomas Mitzkat (badweather)

>Sie verhöhnen höchstens die Opfer.Sonst nichts.

Verehrter Herr Teuber, wenn man Ungereimtheiten hinterfragt und sich mit gewissen Tatsachen, die zu Zweifeln an der offiziellen Version führen, beschäftigt, verhöhnt man keineswegs die Opfer. Das ist eine absurde Unterstellung, genau das Gegenteil ist der Fall. Es sollen ja genau die Täter bestraft werden, die für diese Untaten verantwortlich sind. Und Sie sollten mit solchen Äußerungen dies nicht verhindern wollen - Sie verhöhnen die Hinterbliebenen und die Opfer.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 10:17

Nochmal an die Verschwörungsfetischisten

Thomas Schmitt (redfish)

Ich sage es etwas härter als andere, und ich stehe auch dazu - wer deshalb auf mich losgehen will: Nur zu! Ich warte geradezu drauf!

Alle, die im Zusammenhang mit dem 11. September an eine "Verschwörung" glauben, sind bestenfalls Spinner.

Da hat eine Horde eiskalter, höchst krimineller (und ich muss jetzt an mich halten, um nicht SO dermaßen ausfällig zu werden, dass mich die FAZ hier zensiert!) Terroristen über 3.000 Menschen bestialisch ermordet - und eine Handvoll unverbesserlicher Gutmenschen glaubt an "Verschwörung"! Eine Handvoll anderer unverbesserlicher Gutmenschen sucht tatsächlich nach "Ursachen" und - besonders unverfroren! - nach "Gründen" für diese Barbarei. So, als würden sie das Terroristen-Pack verstehen...

All diesen Leuten sei gesagt: Schämen Sie sich in Grund und Boden! Schlimmer kann man die Opfer und deren Angehörige nicht verhöhnen als mit Ihren unsäglichen Verschwörungs-Theorien und mit Sprüchen wie "das wird schon seine Gründe gehabt haben, Amerika sollte mal nachdenken".

Diese barbarischen Anschläge waren reiner Terror - mit nichts zu begründen, durch nichts zu rechtfertigen und unentschuldbar. Mögen die Drahtziehher und alle, die mit ihnen auch nur im Stillen sympathisieren, zur Hölle fahren!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 10:13

Al-Kaida

Orhan Soylu (Orhan_Soylu)

Al-Kaida und die Falken stecken doch unter einem Hut !!!!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 10:11

Ihre differenzierte Analyse

Marc Herbermann (Text)

der gesellschaftlichen, politischen, militärischen und kulturellen Bedeutung des 11.9. grenzt sich klar von den vielen Stellungnahmen ab, die nur eine einzige Partei für die derzeitigen Entwicklungen verantwortlich machen.

Sie vertraten in der Vorgängerversion dieses Beitrages die These von der „Gegenmachtbildung“ im Westen vor dem Irak Krieg. Diese These könnte man in verschiedener Weise deuten. Damit könnte die Achse Paris-Berlin-Moskau gemeint sein, die den Irak Krieg ablehnte oder zumindest sehr kritisch sah. Vielleicht ist dies aber auch ein Hinweis auf das Volk in Europa. Das Gallup Institute wollte wissen, wie hoch die Zustimmung ist zu einem Krieg, den die USA und ihre Allierten alleine führen, ohne UN-Legitimation. In keinem Land kam die Zustimmung in der Bevölkerung über 11 Prozent, auch nicht im sogenannten „neuen Europa“.

Eine Bemerkung zu Herrn Teuber: Mittlerweile dürfte doch klar sein, dass Aussagen eines geheimdienstlich definierten Geschöpfes, wie Al-Kaida, den Medien zugespielt, mit Vorsicht zu genießen sind. Wie unkritisch die Presse - und sogar die Staatsanwaltschaft – Selbstbezichtigungen glaubt, die sich hinterher als Ente herausstellen, sah man jüngst im Mordfall von JonBenét Ramsey.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 09:49

Der gesunde (kritische?) Menschenverstand ...

Elisabeth Müller (liemue)

... sollte sich besser solange nicht fragen, warum von einer Maschine der Größenordnung Boing 757 nichts übrig bleibt, die mit einer Geschwindigkeit von ca. 900 km/h ungespitzt in den Boden gerammt wird, bis der "Verstand" über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt, um die mechanische Energie, die bei einem solchen Aufprall freigesetzt wird, zu verstehen.

Warum das WTC zusammengestürzt ist, wurde bereits mehr als ausreichend von Ingenieuren und Statikern erklärt, welche die hierzu erforderlichen Kenntnisse besitzen.

Der mechanische Impuls bei einer Fallgeschwindigkeit von ca. 9 Stockwerken pro Sekunde, der beim Zusammensturz enststand, reicht locker um ein Gebäude dieser Bauweise zusammenstürzen zu lassen. Und Stahl muss nicht schmelzen, um seine Festigkeit zu verlieren. Das lernt jeder Ingenieur-Student im ersten Semester.
Bei 1000 Grad hat Stahl z.B. nur noch 10% seiner ursprünglichen Festigkeit.

Deshalb schliesse ich mich Hr. Teuber an. Diese schwachsinnigen VTs sind nur eine Verhöhnung der Opfer.

Gruß
Dr. Elisabeth Müller

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 09:38

Thema Verschwörung

Michael Brüggemann (bruegge1952)

in 70 Jahren wird man, wenn alles lange vorbei ist und die ganze Welt vom Islam beherrscht wird, der sich gegenüber dem heute friedlichen Christentum ausbreitet, erfahren, daß wie auch zu Pearl Harbors Zeiten, ein Präsident einen Einstieg in eine historische Schlacht gegen die Achse des Bösen (1941 Japaner) brauchte und deshalb mindestens diesen Anschlag, trotz eines hervorragenden Geheimdienstes nicht verhinderte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. September 2006 08:21

All den Verschwörungsfetischisten sei gesagt:

Markus Teuber (arathorn)

Wenn selbst Al Qaida über die 5 Jahre hinweg immer wieder
sozusagen "offiziell" und unumwunden die
Urheberschaft zugegeben hat und zum 5. Jahrestag der Anschläge ein "Jubiläums-Video" auf islamischen Internetseiten veröffentlicht hat,was wollen Sie dann noch ?
Glauben Sie wirklich,nur Sie denken "kritisch" ?

Sie verhöhnen höchstens die Opfer.Sonst nichts.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
10. September 2006 21:01

kritisch denken

Mats Hansen (matsmarti)

der gesunde menschenverstand fragt sich doch, wie eine maschine in pennsylvenia abstürzen kann, ohne dass teile übrig bleiben und die herren von der leichenbegutachtung keinen tropfen blut gefunden haben. oder warum so ein großes gebäude in einer solchen kurzen zeit zusammenstürzen kann, mit fast freier-fall-geschwindigkeit.
und das wtc 7, alle haben das irgendwie vergessen... dazu noch das pentagon, wo kein fluzeug eingestürzt sein kann... warum leben eigentlich noch welchen von den attentätern?
die münze hat zwei seiten

mats

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. September 2006 06:55

fortsetzung

Robert Arnold (RobertArnold)

Wir sollten uns darum kümmern, die Gründe für die Radikalisierung, sofern wir sie beeinflussen können (z.B.: soziale Unzufriedenheit, Falschinformationen des Volkes durch Terrorführer), so gut es geht zu bekämpfen. Und wenn es nur mit finanziellen Mitteln ist. Mir ist jede Million recht, wenn ich dafür keinen deutschen Soldaten opfern muss.
Gegen religiöse Fanatiker befürchte ich. gibt es allerdings kein Mittel. Diese muss man mit massivster Abschreckung von ihren Plänen abhalten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. September 2006 06:51

Gut zusammengefasst

Robert Arnold (RobertArnold)

Den Artikel an sich fand ich sehr gut und übersichtlich aufgebaut. Allerdings möchte ich etwas zum allgemeinen Umgang mit dem 11.9. und dessen Effekten sagen.
Ich bin der Meinung, das diesem Thema viel zu viel Aufmerksamket geschenkt wird. Nicht das ich es für unwichtig halte, ich selber war vom 11.9 geschockt, da ich am 4.9 auf dem WTC war. Allerdings muss man mal die Relation zwischen Terrorgefahr und echten Problemen in der Welt betrachen.
Wenn es nach der Darstellung und der Reaktion mancher Politiker geht, komme ich mir ab und an vor als wären wir eine Minderheit "Normaler" in einer Masse von Terroristen.
Bestes Beispiel dafür sind die Kofferbomben. Alles schreit nach mehr Videoüberwachung. Aber warum denn? Die Bomben wurden doch entdeckt. Folglich ist die Überwachung ausreichend.
Noch etwas zu den Ausführenden dieser Anschläge: Ich finde den Vergleich mit der Hydra sehr gut, vor allem den Teil mit den Wurzeln. Terrorismus gibt es nicht, wenn es niemanden gibt der sich opfert (und ich möchte bezweifeln, dass sich Bin Ladin einen Sprengstoffgürtel umschnallt). Wir sollten uns nicht darauf konzentrieren die Welt mit großen Kriegen von den Anführern zusäubern, dafür reichen auch Komandoaktionen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2006 17:19

Der Naehrboden der Hydra (2)

Michael Klarner (mkl-bln)

Wenn wir uns fragen, wie diese "Hydra" entstehen und gedeihen konnte, muessten wir uns eingestehen, dass wir selbst dazu beitrugen. Man denke hierbei nur an die Unterstuetzung und Stabilisierung nicht-demokratischer Regime in Saudiarabien und Pakistan. Hier verraten wir - aus strategischen Eigeninteressen - die Werte fuer die wir doch vordergruendig eintreten und fuer uns selbst in Anspruch nehmen! Diese Interessen gruenden nicht nur auf unserem Wunsch nach Stabilitaet, sondern-besonders im Falle der USA - auf dem Wunsch, die eigene Energieversorgung sicherzustellen (Saudiarabien).

Um also diesen Konflikt zu entschaerfen und der "Hydra" ihre unerschoepflichen Ressourcen zu entziehen, muessten wir anfangen, jene Probleme, die in den Augen vieler Menschen dort mit unseren einseitigen Interessen zu tun haben, zu SEHEN und zu LOESEN.

In meinen Augen ist dies der einzige Weg , jene verhaengnisvolle Spirale dialektischer Steigerungen zu durchbrechen. Dann werden wir zwar immer noch einige unbelehrbare radikale Koepfe haben, die Terror und Hass verbreiten. Jener stetige Naehrboden aber, der sich aus dem Gefuehl von ungerechter, doppelboediger Behandlung durch Teile des Westens speist - er waere ein ganzes Stueck trockengelegt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2006 16:58

Der Naehrboden der Hydra

Michael Klarner (mkl-bln)

In Ihrer meines Erachtens ausgezeichneten Analyse ueber die Auswirkungen des 11.September schreiben sie, dass trotz des von den USA erklaerten "Kriegs gegen den Terror" immer neue Fuehrungskoepfe nachwachsen wie die einer Hydra.

Hierzu waere meines Erachtens anzumerken, dass wie es schon Hegel beschrieb, geschichtliche Bewegungen und Gegenbewegungen sich gegenseitig immer dialektisch verstaerken und radikalisieren. Dumpfe Terror-Wut wird von Seiten der amerikanische Fuehrungsmacht mit unintelligenter haertester Gegenreaktion (Kriege, Guatanamo usw.)beaantwortet. Emotional verstaendlich - strategisch aber verheerend.

Radikal verworrene Koepfe wie die der Terror-Islamisten hat es und wird es immer geben. Verheerend ist aber, dass die Hydra, wie sie es nennen, durch eine solche "Auge um Auge"-Politik praechtig gefuettert wird und gedeiht. Denn auch Teile der westlichen Welt tendieren in ihren Betrachtungen und Urteilenzu radikaler Einseitigkeit und vereinfachender Parteinahme. Die Stigmatisierung einer Religions- und Kulturzugehoerigkeit sind die Folge.

Statt die Werte unserer freiheitlichen Kultur auf dem Altar der Emotion zu opfern, sollten wir uns fragen, was es mit den Wurzeln der Hydra auf sich hat.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. September 2006 10:31

Mäßigung ist gefragt

Jürgen Rieger (Riegerparis)

Eine gute Kurzdarstellung und vor allem ein - subjektiv - wahrer Schlußsatz.
Es ist an der Zeit, Führungseliten in allen Staaten zu wählen (und vorher zu bilden), die im Verständnis für die gegenseitigen Gemeinsamkeiten (was bei der Liebe zu Kindern und Enkeln anfangen könnte) und gemeinsamen Feinden (d.h. allen Verbrechern, die religiöse oder ethnische Gründe zur Gewinnung von "Untertanen" nutzen, um eigenes Gewinn- und Machtstreben voranzubringen) einen Weg finden, mit angemessener und abgestimmter Gewalt Bedrohungen zu beseitigen.
Dazu gehört aber auch, Ressourcen und Markt - / Entwicklungschancen gerecht zu verteilen - und hier müssen ganze Bevölkerungen aufgeklärt und überzeugt werden.
Sind wir dazu in der Lage? Ist Politik bei uns auf Gemeinwohl ausgerichtet (Diäten und Abgeordnenetbezüge steigen um 300% gegenüber der Steigerungsrate der Renten..)? Wie finden wir Politiker, die die Herausforderungen seit 911 begreifen und Lösungen umsetzen? Ein weites Feld der Überlegungen - und Entscheidungen bei den kommenden Wahlen, denn die Folgen des "Religionskonfliktes" werden uns mehr auch hinsichtlich geostrategischer Ressourcen betreffen, als innerdeutsche Rentenprobleme und Arbeitslosigkeit.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 32 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche