
Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck weiß offenbar, woran es liegt, das viele kleine Leute arbeitslos sind und auch keinen Arbeitsplatz finden. Einem solchen Arbeitslosen hat er gestern öffentlich im Beisein der Presse geraten, er solle sich gefälligst waschen und rasieren, dann bekomme er auch einen Job. Das muss in den Ohren vieler arbeitsloser Hartz-IV-Empfänger wie blanker, zynischer Hohn klingen. Nach der SPD und ihrem Vorsitzenden Beck zu urteilen, sind sie offenbar nicht nur faul, sondern auch noch dreckig und unrasiert.
Liebe SPD: Danke für diese Aufklärung, die Bände spricht!
Wir wissen Ihren Einsatz für die kleinen Leute zu schätzen.
Vielleicht verspricht Frau Kraft den Arbeitslosen ja bei der nächsten Wahl ein Stückchen Seife und einen Rasierer (den Damen statt des Rasierers gar ein Fläschchen Parfum), damit sie nicht mehr so vor Armut stinken und nicht mehr so ungewaschen und unrasiert aussehen. Das wird deren Jobsuche immens beschleunigen. Damit wird Frau Kraft mit Sicherheit im Stammland der deutschen Sozialdemokratie die Wahl gewinnen. Zugleich würde sie sich so auch um die Volksgesundheit verdient machen und für wesentlich angenehmeren Duft in den zahlreichen Arbeitsagenturen sorgen.