
Diese Paranoia um den Bau von Moscheen nervt gewaltig. Soll sich denn die dritte Generation der Einwanderer etwa in Fabriketagen zum Beten verstecken? Die große Angst vor dem Islam zeigt, wie zutiefst rassistisch Deutschland ist. Ach nein, es geht ja nur um das "Parkplatzchaos"...
Dabei muss ich an die Intendantin der Berliner Oper denken, die aus lauter Panik vor islamischen Terror "Ideomeno" absagte - es gab komischerweise nicht eine einzige Drohung!! - Statt die Ängste vor dem Islam nun zu thematisieren (hinter dessen Maske sich vor allem primitiver Rassismus versteckt) und sich bei den Moslems zu entschuldigen, fordert Schäuble die islamischen Gemeinden stattdessen auf, sich die Oper anzuschauen. Um zu demonstrieren, dass alle auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen...Das könnte Schäuble genauso gut von der christlichen Kirche fordern, wenn der Papst mal wieder gegen Homosexuelle hetzt.
Und immer wieder die olle Kamelle: Der Islam behandelt Frauen nicht gleichwertig... Schön, dass die Christen das so vorbildlich tun. Noch zu Goethes Zeiten wurden Hexen verbrannt. Und auch heute ist die Kirche beileibe kein Frauengleichberechtigungsinstitut. Es gibt ja so viele katholische Priesterinnen und Papstanwärterinnen...

„...mit das erste, was die Nazis nach ihrer Machtübernahme taten, war, den Juden das Schächten zu verbieten. So als ob man keine anderen Sorgen hätte, als sich in die Religionsangelegenheiten anderer einzumischen. Genauso kommt mir dieser ganze Zirkus momentan auch vor!“
Eines der Staatsziele der Bundesrepublik war der umfassende Tierschutz. Zugunsten der hier im Land lebenden Muslime wurde dieses Ziel klammheimlich aus dem Grundgesetz entfernt und schächten erlaubt. Ich würde es gerne jedem Muslim zur Pflicht machen, sich dieses ekelhafte Schauspiel und den Todeskampf des gefesselten Tieres mit ansehen und erleben zu müssen. Wegen sogenannter „religiöser Vorschriften“ müssen Tiere verrecken.

Eine kritische Mehrheit gleich mit "Mob" zu betiteln und die Judenverfolgung zu instrumentalisieren(Reflex des "Erbsünde")ist nicht der richtige Weg zu einer sachlichen Diskussion um die berechtigte Kritik an der Freitagsmosche in Köln. Necla Keleks Kommentar hat diesbezüglich, parteipolitisch unabhängig, klar formuliert.

"Maximal dürften in Deutschland so viele Moscheen gebaut werden, wie Kirchen in der Türkei oder im Nahen Osten"
Meine Antwort darauf: Maximal dürfte Deutschland nur so viel Güter u. Waren in die Türkei u. den Nahen Osten exportieren (u. auch woanders!) wie es auch von dort importiert! Das wäre doch ein Schritt zum fairen Handel.
Aber Ihr Vergleich hinkt trotzdem. Es gäbe nämlich sehr viel mehr Kirchen in der Türkei, gäbe es dafür auch Bedarf. Deshalb mein Export-Vorschlag. Ziehen wir das doch durch, dann haben wir in naher Zukunft auch deutsche Gastarbeiter in der Türkei. Dann würde es auch mehr Kirchen geben.
Zum Schluß noch ein Hinweis aus der Geschichte: mit das erste, was die Nazis nach ihrer Machtübernahme taten, war, den Juden das Schächten zu verbieten. So als ob man keine anderen Sorgen hätte, als sich in die Religionsangelegenheiten anderer einzumischen. Genauso kommt mir dieser ganze Zirkus momentan auch vor!

...kommt bei Themen, die Integrationsprobleme von -- vorzugsweise türkisch-stämmigen -- Migranten in Deutschland behandeln, Herr Ertürk mit seiner praktischen Nazi-Keule.
Ich schlage vor, in puncto nationalistischer und rassistischer Exzesse erst einmal vor der eigenen Türe zu kehren.
Ach, und Herr Neruc: Wenn Sie mir und den anderen Lesern in diesem Forum doch freundlicherweise erklärten, was bitte an der Forderung nach Predigten in deutscher Sprache "wahnwitzig" sein soll? Würde mich wirklich interessieren.
Beste Grüße, CL

Maximal dürften in Deutschland so viele Moscheen gebaut werden wie in der Türkei , oder dem Nahen Osten.
Das wäre d´accord.
Wir leben in einem christlich geprägten Land und ich will mich nicht im eigenen Land integrieren, oder anpassen müssen.

Die Religionsbehörde hat 20.000 Muslime in Köln für eine Anti-Gewalt-Demonstration nach den Terroranschlägen organisiert. Als Produkt eines laizistischen Staates praktiziert sie schon seit fast einem Jahrhundert einen säkularen Islam. Der Bau der Moschee zur Intergration der Muslime ist vor diesem Hintergrund durchaus politisch sinnvoll.
Im Gegenzug wäre es natürlich auch sehr schön, wenn Ditib konkrete Integrationsangebote für Muslime anbieten würde, z.B. Deutschunterricht für türkische Kinder, die in ihren Familien kaum Deutsch lernen. Das würde nicht nur den Kindern selbst nutzen, sondern auch der gesamten Gesellschaft. Stattdessen ergeht Ditib sich auf ihrer Website in sehr theologischen Problemen: z.B. Koranunterricht auf Arabisch, statt Türkisch. Sollten die Kinder nicht mal neben ihrer Muttersprache Deutsch lernen, damit sie später auch die Chance haben, hier einen Job zu finden und gleiche Bildungschacnen zu haben?

Die Intention der DITIB in Köln ist klar. Sie will mit dem Bau dieser Moschee eine Integration der in Köln und Umgebung lebenden Muslime verhindern. Die Moschee beinhaltet 20000m² Nutzfläche, von denen nach Auskunft des Architekten nur 10% Betraum sind, der Rest wird für ein Kultur- und Eikaufszentrum benötigt. Es wird dem Muslim somit alles geboten, um sich der deutschen Mehrheitsgesellschaft zu entziehen. Intergration????

Die beiden Zauberworte 'Religionsfreiheit' und 'Integration' bedürfen einer genauen Überprüfung. Religionsfreiheit erkennt der Islam bekanntermaßen nicht an. Ein Moslem, der seine Religion wechselt geht ein großes persönliches Risiko ein. In 16 islamischen Staaten (z.B: Iran, Saudi-Arabien) wird der 'Abfall vom Glauben' - aus islamischer Sicht sind anders Gläubige ja 'Ungläubige - mit dem Tod bestraft. Ein ungehöriger Argumentationstrag also, der in diesem Zusammenhang gebastelt wird. Und da die Auslandsorganistation einer Islam-Behörde des türkischen Staat das Bauvorhaben in Ehrenfeld angestoßen hat, erübrigt es sich auch von Integration zu sprechen. Diese Moschee wäre eine Desintegrationsmaschine, um nichts anderes geht es.

Ehrenfeld ist eh halb tuerkisch. Die Gegenseitigkeit ist nicht garantiert, Christen in Istambul etc, ist das in Koeln relevant?

Es gibt in der ganzen Welt kein einziges Land, in dem die Moslems die Mehrheit haben und trotzdem gleichberechtigt mit Christen und Juden zusammenleben. Das widerspricht der moslemischen Ideologie, für die Christen und Juden nur Dhimmis sind, die evtl geduldet werden aber nie gleichberechtigt sind. Der Islam ist eine radikale politische Ideologie die ihr eigenes Dogma immer über alles stellt und daher niemals konsensfähig ist, wenn er die Mehrheit hat. In der Minderheit wenden sie die Taqiyya an (Koran S.3,29 Ob Ihr kundtut, was in Euren Herzen ist, oder ob Ihr es verbergt, Allah weiß es.) Bei der letzten Islamkonferenz hat man zuerst dem GG zugestimmt und hinterher einige Passi widerrufen.
Wie kann man die Moslems hier so unterstützen! Sie akzeptieren nicht unser Grundgesetz (Frauenemanzipation,
Freie Meinungsäußerungen, Religionswechsel u.a.)
Außerdem, wenn die DITB direkt dem türkischen Religionsministerium untersteht, könnte man bei vorhandenem Willen erreichen, daß in der Türkei für jede Moschee hier eine christliche Kirche in gleicher Größe dort gebaut wird. Ein quid pro quo.
Bei unseren Politikern fehlt der Wille, die Einsicht und (oder) die Absicht. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.

Wieso wundert es mich nicht, wenn im Artikel die Größe der Moschee kritisch betrachtet wird, obwohl ein"Prunkbau"für die Stadt nur ein Gewinn sein kann?
Wieso wundert es mich nicht, dass so wahnwitzigen Forderungen nach Predigten in deutscher Sprache überhaupt Aufmerksamkeit geschenkt wird? Als ob es keine Dolmetscher geben würde.
Ja, es ist nicht verwunderlich, wenn von einer "bedrohlichen" Islamisierung die Rede ist, aber nur Grundrechte wahrgenommen werden. Man ist es als vermeintlicher Moslem gewohnt unkritischer Sicht zu begegnen, die nur zum Ängsteschüren geeignet ist.
Es gibt viele Bürger in Deutschland und langsam sollten sich sehr viele bewusst werden, dass es darunter auch Moslems gibt. Wenn man irgendwas an der Ausübung der Religion zu kritisieren hat, sollte man das sachlich tun, wenn man was an der Ausübung verändern möchte. Da aber das Interesse an der Religion davon geprägt ist, aus allerlei Motiven Ängste zu schüren, bedarf es auch keiner inhaltlichen Auseinandersetzung. Ohne Bildungsdruck durch eine solche Auseinandersetzung dürfte aber die Unbildung bezüglich dem Islam, die in Deutschland so dominierend ist, kaum behebbar sein. Zu Wohl scheint es zu machen, das Ängsteschüren.

Diese Panik-Attacken, wenn es mal wieder um Ausländer geht, zeigt doch die "Toleranz-Bereitschaft" der deutschen Mehrheitsgesellschaft.
Da werden Grundrechte einfach ignoriert (Religionsfreiheit) u. Moslems gleich als "Terroristen" gebrandmarkt, nur weil sie ein Gebetshaus bauen wollen.
Aber kennen wir das nicht alles schon? Ich empfehle mal das Geschichtsbuch aufzuschlagen, Kapitel DRITTES REICH. Damals gab es (kurz vor 1933) auch täglich Attacken auf jüdische Geschäfte u. jüdische Gotteshäuser. Damals hatte man dem rechten Mob die Straßen überlassen und die Mehrheit schaute einfach zu!
Und auch die Juden waren nach den damaligen Gesetzen im Recht. Also deshalb meine Frage: gilt heute das geschriebene Recht oder die Meinung des Mobs? Die Deutschen sollten endlich mal Farbe bekennen!

Überall wo sich in der Welt der Islam ausbreitet gibt es Probleme, man kann hinschauen wo man will, aber unsere Politiker und Kirchenoberen haben nichts anderes zu tun als diese Ausbreitung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu fördern. Sie tun das mit ähnlichem Fanatismus, wie sie alles einstmals christliche bekämpfen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Elite - aus welchen Gründen auch immer - Europa in einen riesigen Libanon verwandeln möchte. Die Folgen werden katastrophal sein und es wird, wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird Bürgerkrieg geben. Sowohl die Politik als auch die Medien arbeiten fest auf die Schaffung solcher Zustände hin. Gleichzeitig möchte man eine EU-Verfassung installieren, die den Staat mit diktatorischer Machtfülle ausstatten. Und die Menschen schweigen. Wer halbwegs klar sieht, tut gut daran dieses Land so schnell wie möglich zu verlassen.

kann jeder verstehen denn es wird ihr Stadtviertel voellig veraendern ,ja fremd machen.Aber ganz offensichtlich ist das den Poltikern voellig egal und man muss sich fragen was wirklich hinter dieser Tatsache steht.
Um sich selber ein reines Hemd zu waschen schieben diese
Leute alle Kritiker des Moschee Bau einfach in die Ecke der Nazis und Rassisten.Offenbar muss man ein Nazi oder Rassist sein um gegen so einen Riesenbau sein,der das eigene Stadtviertel fremd machen wird.Dass die zunehmende Islamisierung in der Tuerkei die Leute beunruhigt,dass sie befuerchten durch bis zu 5000 Moschee-Besucher aus ihrem Viertel gedraengt werden spielt alles keine Rolle.Ich bedauere dass sich die falschen Leute in diese Debatte einmischen und sich das Thema zu eigen gemacht haben aber sie werdene eher mehr Zulauf bekommen wenn man sieht wie die Bevoelkerung ignoriert wird.