Gesundheit

Gesundheitskarte wird dreimal so teuer

Eigentlich sollten alle Versicherten in diesem Jahr eine Gesundheitskarte haben. Doch momentan wird noch auf die ersten Tests gewartet. Die Karte kommt später, wird teurer und rechnet sich erst in zehn Jahren. Keiner will daran schuld sein.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. September 2006 10:19

Dieser Artikel ist peinlich

Alphonse Donatien (Alphonse)

Bei diesem Artikel bedarf es einiger Richtigstellungen

1. Die Kostenschätzung über 1,4 Mrd. Euro stammt nicht vom BMG, sondern aus dem Planungsauftrag der Selbstverwaltung (www.pkv.de/telematik)

2. Die Booz-Allen-Hamilton Analyse wurde von der gematik in Auftrag gegeben. Ziel ist nicht eine erneute Kostenschätzung, sondern die Ermittlung einer sauberen Grundlage für die Bemessung von Transaktionentgelten. was ist das? Kurz gefasst tätigen die Ärzte die Investitionen, die Einsparungen fallen aber bei den Krankenkassen an. Hierfür wird ein Ausgleichsmeachanismus erarbeitet, der für jede elektronische Transaktion ein Entgelt vorsieht.

3. Die Studie wird nicht vom Ministerium unter Verschluss gehalten, sondern von der gematik.

4. Es war zu keinem Zeitpunkt geplant, alle Daten auf der Karte zu speichern. Dies ist grober Unfug.

Diese Liste mit notwändigen Korrekturen ließe sich noch ziemlich lange fortsetzen. Von einer angesehenen Zeitung wie der der FAZ darf man eigentlich mehr journalistische Qualität erwarten.

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18. September 2006 16:20

Unverständliche Kosten

Lukas Werth (lukaswerth)

Ich verstehe die Rechnung, die der Artikel aufmacht, nicht, obgleich ich seine sachliche Richtigkeit kaum anzweifeln kann. Im Prinzip, so scheint es mir, ist doch eine Bereitstellung der medizinischen Daten eines jeden Bürgers höchst wünschenswert, solange diese vor Mißbrauch wirksam geschützt werden. Das muß doch Zeit und Kosten sparen und eine Diagnose im Bedarfsfall erleichtern. Warum muß das so teuer sein, daß es sich nicht einmal in 10 Jahren richtig rechnet? So kompliziert ist diese Technologie doch heute nicht mehr. Ich hätte gedacht, einmal eingeführt, müßte ein solches System in 1-2 Jahren zu deutlichen Einsparungen und Erleichterungen führen.

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18. September 2006 14:52

Geldverschwendung -Gesundheitskarte-Unsinn

Irmi Gürtner (puppi1)

Der Verwaltungsapparat wird immer kostenintensiver !
Anstatt an die Kassenpatienten eine "Rechnung" herauszugeben, die im übrigen Klarheit über die Kosten schafft, wird für ein weiteres Verwaltungsmonstrum Geld verschwendet. - Dieses Geld geht dem Patienten aber ab, also müssen Leistungen gestrichen werden! - Welch ein Unsinn!!! - Warum haben wir soviele Experten, die offensichtlich gar nicht mehr die medizinische Versorgung und das Wohl des Patienten im Auge haben, sondern nur noch Lobbyismus?

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18. September 2006 13:08

Frau Schmidt

Steffen Lantz (slantz)

ist Kostentreiber und Refrombremse Nr. 1 in unserem Land und gehört schnellstens von jemandem mit Sachverstand abgelöst (genau wie unser "Experte" Lauterbach der gleichen Partei).

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18. September 2006 12:22

Beispielhafte Wirtschaftlichkeit

Martin Birnschein (wiwi.jena)

So sollte ich das auch mal machen: meinem Chef eine Kalkulation vorluegen, die die Kosten halbiert, in der Realiteat aber erst in 10 Jahren der Nutzen den Kosten gleichkommt. ... ??? Wuerde jemand mal dieser Frau sagen, dass es sich hier nicht um "Wuensch dir was..." handelt, sondern um Steuergelder, Wirtschaftlichkeitsdenken und Realitaet! ( Sollte es zumindest )

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