“Doppelt anstrengen“: Von Deutschland wird viel erwartet

EU und G 8

Angela Merkel auf großen Bühnen

Die deutsche Doppelpräsidentschaft in der EU und in der G 8 weckt große Erwartungen. Dabei sind es weniger die Deutschen selbst, sondern vor allem die Partnerregierungen, die viel von Berlin erwarten - vielleicht sogar zu viel. F.A.Z.-Kommentar.

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Januar 2007 07:24

Antwort an Herrn Hauser

Holger van Tran (Gilmour)

"In GB(..)wäre das Volk stolz, eine solche Aufgabe bewältigen zu dürfen"schreiben Sie sinngemäss. Es geht wohl um die Sanierung der BRD und dem Zusammenhalt Europas.

Ich darf Ihnen antworten: Dass das deutsche Volk eben NICHT stolz darauf ist, hat folgende Gründe:
1. Der Bürger hat zu recht das Gefühl, seine Opfer helfen allen anderen Völkern, das Geld wird nur so in die EU, aber auch in andere Länder verschleudert. Ihm selbst bleibt lediglich das harte Brot.
Und das stimmt ja auch.

2. Das eigene Land wird von Merkel und co sehenden Auges den europäischen Interessen weitestgehend untergeordnet, der Deutsche hat abermals das Nachsehen. In anderen Ländern dagegen ist das "eigene Land"das wichtigste überhaupt; selbst wenn auch dort die Politik mit Skandalen aufwartet, handelt sie im Gegensatz zur deutschen stets patriotisch.

Der Bürger merkt dies, ohne es aussprechen zu wollen.
Und genau deshalb hat "niemand Bock", Opfer zu bringen.
Und das voll zu recht.

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02. Januar 2007 23:17

Erwiderung auf Sven Hauser

heike haubrichs (roselheike)

Danke für Ihren Beitrag. Er trifft den Nagel auf den Kopf.
Dem Artikel ist nichts hinzu zu fügen.
MfG
Wolf Haubrichs

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02. Januar 2007 20:55

Angela Merkel als die Verkoerperung deutschen Kleinmuts

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Um des Fortkommens der Europaeischen Gemeinschaft willen ist zu wuenschen, dass Berliner Kleingeisterei in den kommenden Monaten von den Partnerregierungen auf Vordermann gebracht werden wird.

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02. Januar 2007 18:23

Sanierungsfall - Deutsche Gesellschaft!

Sven Hauser (Hauser3)

Ich muss zugeben, dass mich die Beitraege in den verschiedenen Kolumnen der FAZ sehr betroffen machen.
Dort wird nur noch Kritik und Missfallen zum Ausdruck gebracht. Ist moeglicherweise nicht die deutsche Politik, sondern die deutsche Gesellschaft zum Sanierungsfall geworden.
Mit grossem Verwundern habe ich die Euphorie der Fussballweltmeisterschaft 2006 aus den USA, wo ich lebe, verfolgt. Aus vielen Gespraechen mit Menschen aus verschiedenen Landern habe ich nur positives Feedback erhalten. Resuemee war: "Die Deutschen haben etwas grossartiges geleistet!"
Jetzt wo das deutsche Volk wieder die Moeglichkeit hat etwas grossartiges zu leisten, finden die Kritiker und Bremser offensichtlich wieder ein Forum, um Ihre schlechte Laune und Stammtischparolen anzubringen.
In Grossbritanien, Frankreich und den USA waere das Volk stolz, wenn Ihnen eine solche Aufgabe zu teil werden wuerde und es wuerden tatkraeftige Argumente fuer und nicht gegen eine solche Aufgabe gefunden.
Vor diesem Hintergrund sollten wir doch etwas konstruktiver mit der Verantwortung umgehen und nach dem Erfolg streben!

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02. Januar 2007 14:21

Der Pfusch der Berliner Politik - Ameuteurin bekommt europaeische Dimension

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Zu wuenschen ist, dass die Partnerregierungen der politischen Amateurin mit dem tantenhaften Stil ordentlich Dampf machen.
Deutschland braeuchte einen Ersatz - Kanzler aus Bruessel, der den Berliner Mummenschanz stoppt und fuer frischen Wind sorgt.

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02. Januar 2007 13:12

Verwunderung

Uwe Leopold (leouwe)

Die Bürger der mittlerweile unzähligen EU-Ländern werden sich über die grundsätzliche Planlosigkeit bundesdeutscher Politik/Politiker wundern. Bisher konnte alles noch weitestgehend innerhalb der Grenzen bleiben...

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