
In diesem Brief wird gesagt was schon lange noetig gewesen ist. Es werden nicht nur die USA kritisiert, sondern auch missstaende weltweit. Und so wie es scheint hat sich Praesident Ahmadineschad damit einen Vorteil verschafft.
Was die wahren absichten des Irans sind, weiss keiner, denn was in letzter Zeit immerwieder vergessen wird ist der Heilige Krieg den die Moslime fuehren wollen. Aber fuer mich klingt es nicht so, also ob, bis auf wenige extremisten, daran festgehalten wird.
Praesident Ahmadineschad will einfach nur etwas veraendern[in seinem Land], was man auch aus seiner Lebensgeschichte ableiten kann.
Ich denke nicht das es hier um militaerische Macht geht, denn der Iran hat soviele Oelvorkommen das er damit eigentlich uneingeschraenkte Macht hat.

Leider erkenne ich keine Anzeichen von Kooperationswillen von Seiten Ahmadi-Najads.
Mir erscheint dieser Brief eher wie eine Farce. Jede Reaktion darauf würde das Verhältnis zwischen den USA und Iran nur weiter unnötig belasten, wie auch dieser offene Brief unnötig und inhaltlos scheint: Es werden Gemeinplätze iranischer Propaganda breitgetreten, scheinheilig formuliert als rhetorische Fragen.
Um ehrlich zu sein, bin ich enttäuscht. Von Ahmadi-Najad hatte ich mehr erwartet, vor allem auch weil von vielen Seiten - v.a. im privaten und universitären Umfeld - Meinungen zu diesem Brief geäussert wurden, die ich nun nicht nachvollziehen kann. [Offensichtlich haben diejenigen den Brief nicht gelesen; das hoffe ich jedenfalls.]
Fazit: Den Brief kann man sich sparen. Ahmadi-Najad soll erst einmal vor der eigenen Türe kehren, bevor er den mahnenden Zeigefinger hebt. Daher schliesse ich, dass dieser Brief v. a. als öffentliche Massnahme innerhalb des Iran gedacht war. Einen anderen Zweck kann ich mir nicht denken, es sei denn ein solcher wurde fatal verfehlt.
Mein bescheidener Kommentar
Johann Bauer, Schweiz

Bush sollte diesen Brief detailliert beantworten. Sein Schweigen ist vernichtend für das Ansehen der USA.