Afghanistan-Reise

Guttenbergs Hubschrauber-Gruppe beschossen

Nach dem Beschuss: Meldung an Verteidigungsminister zu Guttenberg noch in der Luft

Nach dem Beschuss: Meldung an Verteidigungsminister zu Guttenberg noch in der Luft

15. November 2009 Die Hubschrauber-Gruppe, mit der Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Freitag in Afghanistan unterwegs war, ist auf dem Flug von Kundus nach Termes in Usbekistan von Aufständischen beschossen worden. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Zwischenfall wurde dem Minister noch während des Fluges mitgeteilt. Der Beschuss mit Infanteriewaffen erfolgte in der Region Kundus. Die drei Helikopter vom Typ CH-53 konnten den Flug fortsetzen; über Schäden an den Maschinen wurde nichts bekannt. An Bord des Hubschraubers, in dem der Minister reiste, waren auch Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan und der deutsche Botschafter in Kabul, Lauk. Guttenberg hatte in Kundus das deutsche Feldlager besucht. Am Vortag war ein Bundeswehr-Hubschrauber desselben Typs ebenfalls mit automatischen Waffen beschossen und getroffen worden. Er hatte vier Treffer in einem Zusatztank.

Vor dem Abflug: Verteidigungsminister zu Guttenberg in einem CH-53-Hubschrauber
Vor dem Abflug: Verteidigungsminister zu Guttenberg in einem CH-53-Hubschrauber

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Berthold Kohler, F.A.Z.

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