
Hansen fühlt sich als Unternehmer und er handelt wie ein Unternehmer. Die Rolle des Gewerkschaftsbosses hat er glatt vergessen. Die berechtigten Interessen der Transnetmitglieder werden mit dieser Haltung zu Grabe getragen. Eine Börsenbahn wird die Belegschaft zahlenmäßig nach 2010 noch weiter ausdünnen und die Konditionen zu denen gearbeitet werden muss, werden sich weiter verschlechtern. Die hart erarbeiteten Fahrvergünstigungen der Belegschaft werden als erstes auf dem Börsengabentisch für die Investoren liegen. Dies betrifft sowohl die Aktiven und die Inaktiven (Ruhestand). Der SeniorInnenanteil in der Transnet ist sehr hoch, sie ist die größte Gruppe in der Transnet. Ich bin sehr gespannt, wie lange die Mitgliedschaft der Transnet, sich diesen Mann als Vorsitzenden, noch leisten wird. Übrigens wenn Arbeit und Kapitaleinsatz als Produktionsfaktoren gleich behandelt würden, müsste jede Bahnerin und jeder Bahner monatlich 350,- € als Gewinnbeteiligung für 2006 erhalten. Das würde einer Gehaltssteigerung von 15,25 % (gemessen an einem durchschn. Gehalt von 30000 € brutto) entsprechen. So spektakulär ist seine Gehaltsforderung also nicht. Konstruktive Zusammenarbeit das geht anders, da hat er was falsch verstanden.