Kulturtipps

Wo im Rhein-Main-Gebiet was los ist

Das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt im Herzen bietet für Liebhaber von Konzerten und Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen ein reichhaltiges Angebot. Den Überblick über die einzelnen Termine zu behalten, ist nicht einfach.

Die Kulturredaktion der Rhein-Main-Zeitung hilft mit Tipps regelmäßig dabei, wichtige Ereignisse nicht zu übersehen. Ihr redaktioneller Veranstaltungskalender zu Klassik, Pop und Theater, Ausstellungen und Literatur, der jede Woche aktualisiert wird, soll als Leitfaden dienen und die Auswahl erleichtern.

Text: @thwi
Bildmaterial: dpa

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Planen Sie Ihren Urlaub einmal etwas anders. Buchen Sie eine abwechlungsreiche Event-Reise im FAZ.NET-Ticketportal!

Ben Willikens' Gemälde

Das Abendmahl und das DAM

Am rechten Ort: Ben Willikens’ „Abendmahl“.

Ben Willikens‘ Gemälde „Abendmahl“ ist jetzt wieder an seinem ursprünglichen Platz im Deutschen Architektur-Museum zu sehen. Von Konstanze Crüwell, Frankfurt

„Gretchen 89ff.“ in Darmstadt

Nur der Hospitant liebt das Theater

All diese obskuren Theaterleute quälen einander: Szene mit Harald Schneider, Anne Hoffmann und Tino Lindenberg in “Gretchen 89ff“

Theater ist schrecklich, Theater ist eine Zumutung. Von schrulligen Theaterleuten und dem harten Spiel auf der Bühne: Lutz Hübners köstliche Theaterposse „Gretchen 89ff.“ am Staatstheater Darmstadt. Von Matthias Bischoff, Darmstadt

30 Jahre „Titanic“

Der Führer privat

Schön, wahr, gut: “Titanic“

Es ist ein rares Vergnügen, sich in die Ausstellung „Titanic“ - das Erstbeste aus 30 Jahren“ im Frankfurter Caricatura Museum für Komische Kunst zu vertiefen, die am Samstag eröffnet worden ist. Wer hier nicht wenigstens ab und zu lacht, gehört zu den zuverlässig humorfreien Mitbürgern. Von Konstanze Crüwell, Frankfurt

Verein „Frauen machen Musik“

Mädchen, die rocken

Hier spielt die Musik: Hildegard Bernasconi, Antje Köhn und Mane Stelzer (von links)

Seit 25 Jahren gibt es das Frankfurter Frauen Musik Büro: Profis, aber auch engagierte Laien finden in dem kleinen Büro eine Anlaufstelle. Vieles hat sich schon getan. Von Eva-Maria Magel

Frankfurter Ikonen-Museum

Sachsenhausen als Wohnort der Kaiser

Aus dem Besitz des Deutschen Ordens: Schutzmantelmadonna mit Gnadenstuhl (um 1400)

Der Auftrag des Deutschen Ordens hieß „heilen und helfen“. Das Frankfurter Ikonen-Museum zeigt eine Schau zu seiner Geschichte. Von Michael Hierholzer

Festspiele Heppenheim

Endlich zwei Verehrer für Léonida

Wie zwei ihr Glück finden, weil sie den Schritt in die Welt wagten: Die turbulente Komödie „Das Sparschwein“ ist bei den Festspielen Heppenheim zu sehen. Von Christian Riethmüller

Stiftsmuseum

„Kunstwerke von europäischem Rang“

Der Magdalenenaltar, der vorher in der Kunsthalle Jesuitenkirche zu sehen war

Das Aschaffenburger Stiftsmuseum erhält Cranachs Magdalenenaltar und den Stiftsschatz als Dauerleihgaben von der Kirche. Dafür wird ein Ausstellungsraum als mittelalterliche „Schatzkammer“ hergerichtet. Von Agnes Schönberger, Aschaffenburg

Frankfurter Portikus

Mit dem Schlauchboot durch den Kunstbetrieb

An der alten Brücke: der Portikus

Wer die Installation von Att Poomtangon im Frankfurter Portikus besucht, kann selbst zum Paddel greifen - und trifft den letzten Mainfischer.

„Summer in the City“

Zwischen Rosen und Skulpturen

Im Sommer wird sonntags im Garten des Liebieghauses Jazz gespielt

Den „Summer in the City“ gibt es nun erstmals im Liebieghaus-Garten. Von 26. Juli an spielen dort fünf Wochen lang jeden Sonntag um 11 Uhr skandinavische und hessische Jazzmusiker.

„Die Tödliche Doris“ in der Galerie Kind

Die Gesamtheit allen Lebens

„Die Tödliche Doris“ wurde 1980 als Musikband gegründet. Ihre Mitglieder widmeten sich aber auch der Kunst. Die Galerie Kind zeigt eine Documenta-Arbeit der Gruppe. Von Christoph Schütte

Zuse-Computer

Elektronenröhren in der Postrelaisstation

Nachbau eines Zuse Z-3, dem ersten digital funktionierenden Computer der Welt

Das Kinderzimmer der deutschen Computertechnik stand in Haunetal: Dort baute Konrad Zuse, der 1941 die erste Computerfirma der Welt gegründet hatte, seine Elektronenrechner. Von Barbara Hofmann

Frankfurter Museen: Ausstellungen 2009

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

“Der Heilige Hieronymus als Büßer“ (links) und “Der Heilige Hieronymus als Schriftgelehrter“ von Caravaggio (1571-1610)

Das Ausstellungsjahr in der Schirn beginnt mit dem Spätwerk von Ernst Wilhelm Nay. Und im Städel dürften 2009 „Caravaggio in Holland“ sowie eine Botticelli-Schau zu Publikumsmagneten werden. Von Michael Hierholzer