Rolling Stones in Frankfurt

Zeit auf ihrer Seite

Rocken bis ins Rentenalter: Mick Jagger

Rocken bis ins Rentenalter: Mick Jagger

14. Juni 2007 Der Vorverkauf für das Konzert der Rolling Stones zum Abschluss des dritten Teils ihrer „Bigger Bang“-Welttournee lief so schleppend, dass der Veranstalter das Kartenkontingent für die Commerzbank-Arena um fast ein Drittel verkleinerte. Doch die fulminante Rock-’n’-Roll-Maschine geriet dadurch nicht ins Stottern. Die dienstälteste Rockband der Welt spielt seit nunmehr fünfundvierzig Jahren zusammen, und die Musiker wollen auf der Bühne stehen, bis der Tod sie scheidet.

So ließ sich Gitarrist Keith Richards dieser Tage vernehmen. Jeder der vier ist inzwischen jenseits der sechzig. Doch alle Spekulationen über alte Herren auf zu großen Bühnen in leeren Stadien waren gegenstandslos, als Mick Jagger (Foto) und Kollegen am Mittwochabend die Bühne betraten. „Start Me Up“ machte den Anfang, wie so oft in den zurückliegenden 25 Jahren. Das Publikum im Parkett schnellte von den Sitzen. Knapp zwei Dutzend Songs folgten, darunter selten Gespieltes aus den Sechzigern wie „Monkey Man“ und „Midnight Rambler“. Vieles sangen die Fans mit. Immer noch scheint die Band alle Zeit der Welt auf ihrer Seite zu haben.

Text: A.O., F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Marcus Kaufhold

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