Ballack über Löw: “Respekt und Loyalität ist das Wenigste, was man als verdienter Nationalspieler erwarten kann“

Im Interview: Michael Ballack

„Frings' Rücktritt wäre schlimm“

Michael Ballack empfindet es als schlimm, dass Torsten Frings unter dem Druck über seinen Rücktritt nachdenkt. Der Mittelfeldspieler vermisst Respekt und Loyalität. Im F.A.Z.-Interview bezeichnet er die Kritik des früheren Nationalspielers Olaf Thon als Frechheit.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Oktober 2008 11:40

Löw, Ballack und Co

hans HUEBER (HUEBER1)

das verhalten von B. und F. war masslos und dumm. Löw muss 2010 gewinnen, dann sind die beiden so wie szt Wörns an dem, was B. jetzt schlucken muss, hat aber Ihr interwiewer ein gerüttelt mass an schuld. so töricht durfte er B. nicht gegen die wand laufen lassen. mfg

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25. Oktober 2008 14:05

Bierhoff hat zuviele Kompetenzen, Löw muss methodisch und taktisch besser werden

Astrid Schröder (Astridfaz)

Liebe Leute, es ist nun sehr offensichtlich, dass die interne Kommunikation in der Nationalmannschaft nicht so erfolgt wie es wünschenswert wäre. Die Gewährleistung einer einwandfreien Kommunikation in einer Gruppe ist Aufgabe der Führung. In der Nationalmannschaft werden Teile dieser Aufgabe vom sogenannten Teammanager übernommen. Dieser Teammanager ist aber der Auslöser für das Kommunikationsproblem, weil er sich in sportliche Belange einmischt bzw. einmischen soll, so dass die Kommunikation zwischen den eigentlichen Protagonisten gestört wird, und 2. viele Sachen eingeführt hat, die hinsichtlich der Ziele eines Fußballers und einer Fußballmannschaft weder effektiv noch effizient sind. Die Kompetenzen vom Teammanager müssen daher stark beschnitten werden. Das ist die eine Lösung. Darüber hinaus muss der Bundestrainer wieder zu einer Linie finden, die nachvollziehbar ist und die Selbstkritik enthält. Denn in diesem Jahr hat der Bundestrainer viele personelle (Metzelder, Odonkor, Lehmann, Gomez, Frings im EM-Kader bzw. als Stamm, Klose, Po'ski, Sch'eiger, Hitz'erger leistungsmäßig zu viele Einsätze) und taktische Fehlentscheidungen getroffen, die nur aufgrund der Klasse seiner Spieler nicht so sehr zum Tragen kamen.

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24. Oktober 2008 17:46

Worum gehts hier eigentlich

Mark Demander (markdemander)

Wie man Michael Ballack vorwerfen kann, er würde etwas "medienwirksam ausschlachten" ist mir unerklärlich. Als wenn er sich jemals ins Rampenlicht gestellt hätte. Was für eine abenteueliche Behauptung, irgendwo abgeguckt und schön nachgequatscht, ohne Bezug zur Realität. Es ist die Behauptung von jemandem, der oft in die Röhre schaut und den Grund dafür übersieht (oder nicht kennt) warum man gerade Michael Ballack ständig im Interview haben möchte. Jahrelang wurde, weiß der Kuckuck was, von ihm gefordert, so zu sein wie ein "echter Führungsspieler" und das ganze bla. Zu dieser Zeit war er schon ein TopSpieler. Eben nur nicht so ein Großmund wie andere. Hauptsache nach aussen werden alle Spielregeln eingehalten, und ansonsten kann man sich verhalten wie das letze Aas. Das ist dann korrekt nach Ihrem Verständnis? Wahrscheinlich meinen Sie das.

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24. Oktober 2008 10:39

Ein wirklich sachdienlicher Beitrag

Günter Hartmann (guehart)

Bravo Herr D., das nenne ich jetzt mal einen sachdienlichen polemik- und pöbelfreien Beitrag. Zitat"...Hauptsache es geht nicht um Fußball sondern um korrektes Verhalten und Vorbildfunktionen. Als wenn es in diesem, unseren Lande ein hohes Gut wäre..." Nein ist es kaum, aber deshalb muss man sich nicht von dem Anspruch verabschieden oder den Zustand, so wie Sie es tun, auch noch für gut halten. Zitat"...Sein Wort muß auch Gewicht haben - muß mehr Gewicht haben als z.B. das von Oliver Bierhoff." Richtig, er muss es aber auch dort zur Geltung bringen wo es Sinn macht und vor allem wo es zu einer konstruktiven Kritik werden kann: zunächst intern und mit allen Zuständigen, erst wenn das nichts fruchtet, kann das m. E. auch in die Öffentlichkeit getragen werden. Hätte Herr B. dies (intern kommuniziert) getan, hätte er es sicher medienwirksam ausgeschlachtet. Da er das nicht getan hat (medienwirksam ausgeschlachtet), gehe ich davon aus, dass er sich um die interne Kommunikation des Problems nicht die Mühe gemacht hat. Zitat:"Deswegen meine Bitte und mein Rat ..." Unerbetene Ratschläge sind wie Hautausschlag, man braucht sie einfach nicht. Und vor allem derartige nicht ...

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23. Oktober 2008 21:43

zu einigen Kommentaren kann man einfach nicht schweigen

Mark Demander (markdemander)

Wenn ich die Kommentare hier so lese, dann bekomme ich nicht den Eindruck dass es hier überhaupt um Fußball geht. Vielen derer, die sich hier zu Wort melden, kann man bestenfalls das Prädikat "fußballinteressiert" verleihen. Aber sich zu Wort melden weil es ja um den Kapitän und den Trainer geht - ja da können Sie auch mal wieder mitreden. Hauptsache es geht nicht um Fußball sondern um korrektes Verhalten und Vorbildfunktionen. Als wenn es in diesem, unseren Lande ein hohes Gut wäre. Total lächerlich, nicht mal naiv, sondern vor allem verlogen. Michael Ballack wird von den besten Trainern der Fußballwelt (wohl zu Recht) hoch geschätzt. Sein Wort muß auch Gewicht haben - muß mehr Gewicht haben als z.B. das von Oliver Bierhoff. Wenn ich dieses Herr B. und Herr Ballack gepöbel hier lese wird mir regelrecht schlecht. Jogi Löw macht seine Sache eigentlich auch ganz gut bisher, doch steckt er zunehmend in der Klemme. Der Druck wächst eben auch durch zahlreiche unqualifizierte und einstige Unterlegene (Rummenigge) Teilnehmer an der Debatte. Deswegen meine Bitte und mein Rat: Kaufem Sie sich die Bunte und unterhalten Sie sich besser mit Oliver Geissen über Verona Feldbusch. Das wird Ihrer Kompetenz in Sachen Fußball eher gerecht.

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23. Oktober 2008 15:17

Wenn die Wade der Nation im Kopf zwickt ...

Günter Hartmann (guehart)

... dann kommt ein solches Interview heraus. Weder in den Fragen und schon gar nicht in den Antworten ist irgendetwas von sachlicher Auseinandersetzung enthalten. Herrn B. geht's m. E. lediglich darum sich medienwirksam zu äußern. Als Führungsspieler hätte er zeigen müssen, dass er in der Lage ist, Konflikte intern zur Sprache zu bringen und an einer einvernehmlichen Lösung mitzuwirken. Und wenn dies nicht gelungen wäre oder wenn er diese versucht hätte, dann hätte Herr B. uns das wohl medienwirksam kundgetan. Ob das nicht (mehr) möglich ist, wie das hier in den Kommentaren vermutet wird, vermag niemand zu sagen, weil niemand Außenstehendes weiß, wie die interne Kommunikation läuft bzw. gelaufen ist. Wenn Löw vorausgesehen hat, dass diese Diskussion der "Mimosen" kurz vor der WM 2010 genauso gelaufen wäre, dann hat er den richtigen Zeitpunkt ausgewählt um den "keinenstammplatzfordernden" Stammspielern zu zeigen, dass sie ersetzbar sind. Bis zur WM ist diese Diskussion verraucht und die Mannschaft kann ohne Schaden nach Südafrika gehen.

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23. Oktober 2008 12:14

Verdienst Versprechung

Lenny Svilar (ArsoVivo)

Es ist nun offensichtlich, dass Ballack keine Möglichkeiten mehr sieht, Dinge intern anzusprechen. Es würde mich nicht wundern, wenn dies auch zum großen Teil der passiven Haltung Löws im Bierhoff Konflikt geschuldet ist. Er traut der Manschaftsführung nicht mehr und vermutet seine Kritik in schlechten Händen. Insofern ist sein Schritt nachzuvollziehen. Wie man sich diesem Konflikt gegenüber als Außenstehender positioniert, hängt im starken Masse davon ab, wem man die Erfolge der letzten Jahre zuschreibt. Die Mannschaftsleitung spricht sie offensichtlich gänzlich ihrer Führung und ihren Methoden zu. Aber es sei daran erinnert, dass Ballack das Finale 2002 erreichte und in zwei Champions-League Finals stand. Das ganz gewiss nicht ohne Grund...

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23. Oktober 2008 10:38

Er hat Recht, hätte das aber anders kommunizieren sollen.

Daniela Jentsch (simmonsbibl)

Die Probleme, die Ballack anspricht, sind existent und nicht erfunden. Eine Mannschaft muss eine ausgewogene Mischung aus gestandenen und jungen Spielern haben. Indem man Frings regelrecht rasiert, macht man die Hirachie kaputt. Ich glaube nicht, dass Frings gegen RUS anstelle von Hitz the Hammer hätte spielen sollen. Dazu war seine aktuelle Verfassung nicht gut genug (er war schließlich recht lange verletzt). Es geht aber hier offenbar um die Art der Ausbotung. Setzt man jemanden wie Frings auf die Bank, muss das nach außen anders verkauft werden. So wurde er in der Presse als Loser abgestempelt, und das ist bei jemanden, der seit Jahren in der BL unf CL auf europäischen Spitzenniveau spielt, unangemessen. Insoweit hat Ballack Recht. Trotzdem dürfte der Weg, den Ballack über die FAZ gewählt hat, problematisch sein. Vielleicht hätte man das erst mal intern regeln sollen. Ach ja, Olaf Thon möge sich doch bitte einfach raushalten. Solche Äußerungen in Bezug auf Ballack / Scheinsteiger deuten auf ganz persönliche Motive des Herrn Thon hin.

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23. Oktober 2008 09:59

Ballack- die Angst vor der eigenen Ausbootung?

Andreas Burg (21339852)

Frings ist ein verdienter, seid der WM 2002, Stammspieler der Nationalelf.Allerdings kann er daraus keine Garantie einfordern, dies auch in der Zukunft zu bleiben.Das Leistungsprinzip gilt auch für ihn.Gerade bei der EM 08 wurde das beste Turnierspiel, sprich Viertelfinalsieg gegen Portugal, ohne Frings gerade zu zelebriert.Auch im Verein konnte er nicht mehr die überragenden Leistungen abrufen, die er bsp bei der WM im eigenen Lande zu leisten im Stande war.Ballack selbst wird auch seine unantastbare Führungsrolle, die er wohl im moment noch inne hat, gefährdet sehen.Sollte Ballack tatsächlich bis zur EM 2012 vorhaben weiterzuspielen, wird es ihm nicht anders ergehen als Frings.Er wird Stück für Stück demontiert werden, da ich mir nicht vorstellen kann, bei aller Klasse des Wahlengländers, 2012 Leistungen abzurufen, die der Mannschaft weiterhelfen könnten.Bis Südafrika ist er unersetzbar, erfolgt danach nicht der freiwillige Rücktritt,wird auch er durch das Raster des Leistungsprinzips fallen.Davor kann ihn auch sein einflußreicher Berater Michael Becker und dessen Allianz mit "Bild" nicht bewahren.Eine offenen Fehde mit Löw kann Ballack nicht gewinnen, das sollte er eigentlich wissen.Am Ende zählt das Team,keine Einzelschicksale

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22. Oktober 2008 22:59

Ungereimtheiten

Ernst Richter (georgrichter)

Ich finde in diesem Streit liegt die Wahrheit wie so oft in der Mitte, sowohl Ballack/Frings als auch Löw haben einige Argumente auf ihrer Seite. Was mich allerdings wundert ist, dass so wenig auf einige Widersprüche/Ungereimtheiten in Ballacks Interview hingewiesen wurde. Zum Beispiel beantwortet er die siebte Frage eigentlich überhaupt nicht. Er weist auch immer wieder darauf hin dass er den Konkurrenzkampf haben will und fördert, aber einige seiner Aussagen kann man nur als klares "Frings, Klose und ich haben uns einen Stammplatz bis mindestens zur WM verdient und damit basta" interpretieren. Auch glaube ich z.B. nicht dass Kahn den Kampf mit Lehmann nie gewinnen konnte - damals glaubten doch alle dass Lehmann keine Chance hätte und das der "Kampf" nur eine Show wäre (obwohl Ballack zugegebenerweise natürlich mehr Einblick in diese Geschichte hat hat als ich). Auch sein Zitat "Und keiner von uns hat je einen Stammplatz gefordert" kann ich auch nicht ganz verstehen - so direkt vielleicht nicht, aber warum ist dann Frings eigentlich so beleidigt ? Abgesehen davon denke ich dass das Problem bei vielen Mannschaften eher der zu späte als zu frühe Umbruch war (siehe z.B. die Deutschen bei WM '78 oder '98).

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22. Oktober 2008 22:21

Es gärt...

Christian Ermecke (ChristianErmecke)

...offensichtlich im Team. Anders ist für mich nicht erklärbar, daß einem relativ ruhigen und in Interviews sehr professionell wirkenden Kapitän plötzlich eine derartige Äußerung entfährt. Die Ereignisse vor dem Portugal-Match zeigten bereits, daß offenbar etwas nicht stimmt, obwohl wir als Außenstehende die Wahrheit erst in vielen Jahren (wenn überhaupt) erfahren werden. Im Übrigen sieht man das interne Problem auch auf dem Rasen schon lange: Unglaubliche Verunsicherung, Passivität im Zweikampf, Reihenweise Fehler im Zusammenspiel. Meine persönliche (wenn auch sicher hier unpopuläre) Meinung ist, das das Problem letztlich beim Bundestrainer selbst liegt. Er hat die Verantwortung für die Leistung des Teams, und die wird in der o.g. Verfassung für "richtige" Gegner bei großen Turnieren (Italien, Argentinien, Brasilien,etc.) nicht ausreichen. Löws taktisches Know-How ist sicher excellent, aber - er muß die Spieler motivieren, "zusammenschweißen" und einschwören können. Kann er das nicht, ist er der Falsche - mit oder ohne Ballack, Frings,u.a.

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22. Oktober 2008 21:19

Scheinheilig

Christian Schacht (chris974987)

Joachim Löw weist ja zurecht darauf hin, das der Trainer (oder da mittlerweile die Verantwortung zu schwer für zwei Schultern geworden ist: "das Trainerteam") für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich ist. Löw führt das "Leistungsprinzip" ein, sagt aber gleichzeitig, dass nur er definiert, was Leistung ist. Dadurch wird eine Scheinobjektivität geschaffen, die scheinheilig ist. Interessant die Aussage von Ballack "ob es früher nicht nach Leistung ging". Die objektiven Teile der Diskussion drehen sich ja auch gerade um die Bewertung der Leistung Lehmann vs. Kahn, Frings vs. Hitzelsberger, Kuranyi vs. Helmes. Wenn Löw sagen würde, er entscheidet weil er entscheiden muss (oder objektiviert: weil derjenige besser in sein Konzept passt oder in den er mehr Vertrauen hat) dann wäre das sowohl ehrlich als auch nachvollziehbar. Man mag ja im Land der 20 Mio Bundestrainer über die Einschätzung von Frings, Ballack und Co. unterschiedlicher Meinung sein. Löw entscheidet und solange die Ergebnisse stimmen, hat er alles richtig gemacht. Ballack hat recht, wenn er mehr Ehrlichkeit fordert. Dann wären uns die kindische wie nachvollziehbare Aktion von Kuranyi erspart geblieben. Aktuell funktioniert es ja, also wo ist das Problem?

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22. Oktober 2008 21:09

Ballack-Interview

Wolfgang Fischer (wolfgangwfischer)

Mit seinem Interview bestätigt Herr B. nur meine schon länger vorhandene Überzeugung: Er war noch nie ein Führungsspieler und wird es auch nicht mehr! Es bleibt hoffentlich bei dem Versuch, sich in der Nationalmannschaft gegen eigene nachlassende Leistungsfähigkeit abzusichern. Wer so oft über Leistung in der Mannschaft schwadroniert und für sich und einige der engen Freunde Respekt, wohl im Sinne von Dankbarkeit fordert, möchte sich wohl selbst nur noch im gepolsterten Reservat der Capitanos aufhalten. Da frißt ihn aber hoffentlich vorher der Löw!

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22. Oktober 2008 15:38

New Captain please!

Heinrich Junghanns (hjumc)

Banker, denen die moralischen "Gierbremsen" abhanden gekommen sind, Fußballer, die sich selbst für die Nationalelf aufstellen – da kommt man doch ins Grübeln. Wir leben – Gott sei Dank – nicht mehr zu Herbergers Zeiten, aber Respekt fordern, indem man sich respektlos verhält? Herr Ballack hat sich mit dieser persönlichen, öffentlichen Kritik gegen den Bundestrainer disqualifiziert. Bitte einen neuen Capitano und zwar ohne weiteres Blah, Blah.

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22. Oktober 2008 14:57

Ballack, der beste deutsche Spieler um Laengen

René Fischer (karambolage)

Also der letzte Kommentar ist ja wohl man an Unwissenheit kaum zu ueberbieten. (...) Von wegen Ballack ist kein Teil der Weltelite.....natuerlich ist man, wenn man beim Chelsea FC spielt und da fast immer von Anfang an nur ein durchschnittlicher Spieler. o0 Alles klar, erstmal informieren bevor man sich laecherlich macht. Ballack ist ein Fuehrungsspieler durch und durch, hatte enormen Anteil am erreichen des CL Finals letztes Jahr und da ich in London wohne, regelmaessig zu den Spielen gehen, weis ich das die Englaender ihn lieben und uns fuer diesen Spieler beneiden. Aber das ist mal wieder typisch Deutsch hier, was in der Vergangenheit war wird zerredet und mit Fuessen getreten. Kein Spieler......KEIN andere Spieler in Deutschland erreicht das Niveau von Michael Ballack. Die Bundesliga ist der PremierLeague, nicht zuletzt auch wegen des Geldes einfach hoffnungslos unterlegen und das Michael Ballack nocheinmal besser geworden ist waehrend seiner Zeit beim Chelsea FC ist nicht abzustreiten.

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22. Oktober 2008 14:45

RE: Weiter denken

Robert Klemme (rklemme)

Herr Herder, es kann ja auch sein, dass Ballack den Weg der Öffentlichkeit wählt, weil er im Grunde weiß, dass Löw Recht hat - intern seine "Kritik" also gar nicht verfangen würde. Und selbst wenn er das hehre Motiv gehabt hätte "etwas anzustoßen", hätte ihm bei der von Ihnen attestierten intellektuellen Kapazität genau so klar sein müssen, dass dieser Weg über die Öffentlichkeit üble Nebenwirkungen haben würde - und die Hauptwirkung (der Anstoß) wahrscheinlich gar nicht zum Tragen gekommen wäre. Wenn er also die Konsequenzen in der Weise berücksichtigt hat, die Sie unterstellen, dann muss er ebenfalls wissentlich das Risiko eingegangen sein, seine Position als Stammspieler und Kapitän zu verlieren...

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22. Oktober 2008 12:05

Kneift sie wieder? Ballacks Wade?

Klaus D. Wolf (serigala)

Herr Ballack, ein in die Jahre gekommener deutscher Spitzenfußballer, der es allerdings nie in die Weltelite geschafft hat. Er fürchtet zu Recht um seinen "Stammplatz". Ist es nicht so, dass er vor gar nicht all zu langer Zeit in die Kritik seiner Mannschaftskameraden in der Bundeself gekommen ist? Hierüber sollte er sich einmal Gedanken machen. Und Bayern München hat schon gewußt, warum sie ihn wie Sauerbier zum Verkauf angeboten gaben. Und wenn eine Deutsche Elf aufläuft und ein Herr Ballack ist nicht dabei, so fällt dies beim Spiel eigentlich nicht auf. Herr Ballack, von der Presse hochgelobt, wird in Wirklichkeit total überschätzt. Seinen Zenit hat er längst überschritten. Und solche Kritik öffentlich zu üben, ist ein schlechter Stil und entspricht dem eines pubertierenden 15-jährigen. In 2 Jahren ist Herr Ballack 34 Jahre alt. Will er dann bei der WM über den Platz getragen werden, oder nur zum Freistoß-Ausführen eingewechselt werden? Sofern die Wade nicht wieder zwickt.

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22. Oktober 2008 11:22

Frings / Ballack & Co

Vince Monte (vincemonte)

Ein Rücktritt von Frings würde ich auf gar keinen Fall begrüssen, da ich diesen immer noch für einen der Kern-Leistungsträger in der Mannschaft halte. Herr Frings verfügt über genug Erfahrung und vor allem Kampfgeist und war somit häufig DIE zentrale Figur, welcher die restlichen Spieler mit motivieren konnte und in Konsequenz nach vorne trieb. Diese Qualität lässt ein Herr Ballack nur zu häufig missen und m.E. ist Herr Ballack auch überschätzt. Der Mythus Ballack hatte zwar auch seine "moments of excellence", jedoch habe ich nie verstanden wie nach vielen schlechten Spielen mit desolaten Leistungen (i.d. Nationalmannschaft) nur ein Highlight (z.B. tolles Freistoß-Tor) genügte, um ihn anschließend als "Spieler des Tages" zu küren. Daran sind aber auch die teilweise inkompetenten Sport-Kommentatoren schuld. Einen Freibrief auf zukünftigen Spieleinsatz sollte kein Spieler automatisch erhalten. Genauso wenig halte ich davon, dass nur Spieler Eintritt in die Mannschaft finden sollen, welche sich bereits international und/oder in der Vergangenheit bewährt haben. Es gibt genügend Spieler, die gutes & ausbaufähiges Talent haben, jedoch aus der 2.Reihe kommen. Am Ende zählt die Leistung - nicht der Name und die Vergangenheit.

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22. Oktober 2008 11:17

Weiter denken...

Jens Herder (JensH75)

Wenn einer wie M. Ballack solch ein Interview gibt passiert das nicht emotional, der denkt sich was dabei. Ballack hat in seiner Karriere sicher schon schwierigere Zeiten (Chelsea) erlebt als diese. Ich glaube er hat diesen Schritt gewählt eben weil es intern NICHT mehr (warum auch immer) möglich ist so zu kritisieren / anzustossen. Hier gehts nicht um Clever, Bärendienst etc., Ballack macht das BEWUSST jetzt und mit Überlegung, da bin ich mir sicher. Auch wird er sich die Konsequenzen die erfolgen könnten vorher angeschaut haben. Michael Ballack ist kein Lothar Matthäus (intellektuell gesehen).

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22. Oktober 2008 10:36

Kommentar-Monokultur

Robert Klemme (rklemme)

Ich bin anderer Meinung als die Mehrheit der Kommentatoren hier und teile die Verschwörungstheorien überhaupt nicht. Unabhängig davon, ob Ballack Recht hat oder nicht, sind seine eigenen Äußerungen ein schwerer Fall von Illoyalität. Das ist eine Kampfansage an Löw und läuft auf eine Machtprobe hinaus. Dass Ballack das tut, zeigt, dass er sich unersetzlich wähnt, weil - wie man an den Kommentaren hier sieht - die "öffentliche Meinung" ihn spielen sehen will. Ihm, der für klare Hierarchien plädiert, muss aber klar sein, dass der Trainer der Chef ist. Und der bestimmt über den Kader und die Mannschaftsaufstellung - niemand sonst. Ballack hat sich mit diesem Interview einen Bärendienst erwiesen. Das insbesondere, weil der Eindruck "die etablierten Spieler in der Nationalelf versuchen im Herbst ihrer Karriere, mit aller Macht ihren Status zu erhalten" nicht von der Hand zu weisen ist. Denn Frings Leistungen waren zweifellos schon einmal deutlich besser - was nach der Verletzungspause auch nicht wundert. Demgegenüber kann Löw mit der Nationalelf eine hervorragende Bilanz vorweisen. Ich empfehle auch allen, sich einmal anzuschauen, wie Bernd Schneider mit seiner Situation öffentlich umgeht.

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22. Oktober 2008 10:36

Der Mann hat Format

Peter Keul (hildennet)

Hut ab, vor Herrn Ballack. Die Mittelmäßigkeit hat ja beim DFB Tradition. Mittelmäßige Vorstände haben ein Problem mit starken Persönlichkeiten. Deshalb hat auch ein Bernd Schuster nicht mehr in der Nationalmannschaft gespielt, nachdem er in Ungnade gefallen ist. Intellektuell limitierte Bubis hatten und haben es beim DFB leichter. Und nur deshalb ist Löw Bundestrainer, deshalb konnte Vogts Bundestrainer werden. Die Kliensmann-Entscheidung war da nur ein Ausrutscher. Und auch den hat man geköpft. Indem man ihm Bierhoff aufs Auge drückte. Wozu wird der gebraucht? Gnadenbrot? Für den sollte Ballack den Clown machen? Und indem man ihn brüskierte mit der Entscheidung für Sammer. Immer Typen, die so sind, wie sich ein Schrebergärtner seinen Schwiegersohn wünscht. Ballack gehört zu den wenigen genialen Fußballspielern, die es in Deutschland gegeben hat. Deswegen wird er von den limitierten gemobbt

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22. Oktober 2008 10:11

frühe Phase der Mannschaftsbildung

Tobias Eder (16061904)

Ballack hat sicherlich recht, wenn er "provozierte Konkurrenzsituationen" beklagt, deren Ausgang von den Protagonisten nie wirklich noch zu beeinflussen war. Die Frage ist allerdings, ob es in der gegenwärtigen Phase schon angebracht ist, so viel Wind zu machen. Man ist mitten in der WM-Qualifikation, die bisher auch nahezu perfekt verlaufen ist, und jeder weiß, dass die aktuelle Mannschaft nicht viel mit der zu tun haben muss, die dann hoffentlich in Südafrika auflaufen wird. Jetzt sollte es darum gehen, jedem einzelnen zu zeigen, welche große Möglichkeit er in seiner Karriere mit dieser WM vor Augen hat. Herr Löw macht das, meiner Ansicht nach, sehr gut. Die jungen Spieler, die jetzt zum Einsatz kamen, haben sich das Vertrauen des Bundestrainers nicht zuletzt auch durch ihre Leistung in den Vereinen verdient und mit der Leistung in der Nationalmannschaft dann auch ausnahmslos zurückgezahlt. Man mag über Oliver Kahn denken, was man will, aber in solchen Zeiten wünscht man sich, dass es doch mehr Spieler gäbe, die bei allem sportlichem Ehrgeiz auch die nötige Größe mitbrächten, mit solch menschlich sicherlich schwierigen Situationen umzugehen.

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22. Oktober 2008 10:03

@Luca Washington

Alexander Dust (shoother)

also dieser Mann hat wirklich Ahnung, denn Ballack ist der arroganteste Spieler, der diese Arroganz aber soprtlich kaum rechtfertigt, sagte ich kaum? ich meine auf keinen Fall, denn da muss mal ein bisschen mehr leisten, als mal bei Chelsea zu kicken und im Natioteam mal auf dem platz zu stolpern, Herr Ballack wenn Sie die über Kritik von Spielern wie O.Thon oder Lothar Matthäus spotten und diese Menschen als "Lügner" darstellen... Bestätigen Sie nur ihre Arroganz, denn diese Spieler sind Welt-Europameister und haben als 32 Jährige schon alles erreicht , was ein Herr Ballack NIE erreichen wird. Sein wir doch ehrlich was hat denn BAllack erriecht???? Was??? 2ter werden oh... auch in 10 oder 20 Jahren wird man von Namen wie Zidan, Beckenbauer, Matthäus etc sprechen aber doch kaum von einem Ballack... ich bitte euch Ahja auch ein Herr Bierhoff ist ein Europameister... jaja er schoss sich sogar dazu.... also wenn Sie von Respekt reden wollen zollen Sie diesen erstmal...den schwätzer gibt es in Deutschland genug. Ballack zieht sich mit seinen "klugen" Aussachen doch nur mehr und mehr ins Lächerliche.

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22. Oktober 2008 06:42

Ballack hat das Problem genau erkannt!

Sascha Kaiser (thorin)

Es ist wahnwitzig, Spielern wie Ballack und Frings jetzt zu unterstellen, dass sie alternde Stars seien, die jetzt jammern, weil andere nachrücken und sie verdrängen. Sowohl Ballack als auch Frings haben immer auf das entscheidende Kriterium verwiesen: Die Leistung! Was sich tatsächlich abgespielt hat ist doch, dass Jogi Löw Reizpunkte setzen wollte, einen Konkurrenzkampf schüren wollte und zu diesem Zweck einen der etablierte bisherigen Leitwölfe opfern wollte. Und da war es eben Frings, der am zur Zeit vielleicht am verwundbarsten ist und ohnehin bei einem Club spielt, der beim DFB noch nie eine besondere Lobby hatte. Und genau das halte ich für falsch. Frings hat zuletzt in keiner Weise schlechter gespielt als Hitzlsperger. Er wurde nur aus den oben genannten taktischen Motiven ausgebootet, nicht wegen der Leistung. Und wenn Spieler auf die Leistung verweisen, dann ist das gerade kein Platzhirschgehabe! Und ja, es wird Zeit, dass endlich einmal ausgesprochen wird, dass in der Vergangenheit inbesondere bei der Besetzung der zweiten Reihen nicht nach der Leistung ausgewählt wurde. z.B. als man 2006 den pflegeleichten Mike Hanke einem Kuranyi vorzog. Das wurde nur stets durch ordentliche Turnierergebnisse überdeckt.

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22. Oktober 2008 03:55

recht hat er

Rainer Damoisy (Quallenregen)

und ein herr löw sollte mal sein leistungsprinzip wirklich umsetzen...dann wäre ein podolski sicher nicht in der nationalmannschaft..tore hin oder her. wer im verein nicht spielt kann in der nationalmannschaft auch kein stammspieler sein,punkt. michael ballack sagt was es zu sagen gibt und das ist gut so,denn herr löws handlungen und aussagen widersprechen sich doch erheblich. mit seinen entscheidungen trägt herr löw selbst bei zu solchen mätzchen...kurany,frings,ballack....gut gemacht herr bundestrainer. zumindest unterhaltung ist angesagt.

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22. Oktober 2008 03:55

bundes trainer loew

heinz frisch (karleman)

meine persoenliche meinung von herrn loew ist :: er ist sehr arrogant und ueberheblich von seinen qualitaeten halte ich nichts er hat nicht die gabe ein menschen fuehrer zu sein karlheinz v. frisch catagena colombia

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22. Oktober 2008 00:58

Recht hat er schon, aber ...

Falk Hammer (FalkHammer)

. er versteht es nicht sein Anliegen in Worte zu fassen. Mir kam es auch so vor als haette Oliver Kahn nie eine reelle Chance gehabt. Und ganz aehnlich scheint es jetzt bei Frings, da stimme ich zu. Auch macht es mir sorgen das ein Marko Marin aus der zweiten Liga nominiert wird, der noch nie ein internationales Spiel bestritten hat. Zudem kommt es auf Persoenlichkeit an. Wenn einer im Verein Suspendiert wurde, dann nehme ich als Bundestrainer zuerstmal Abstand. Es ist schwierig, aber wenn einer das Recht hat diese Missstaende anzusprechen bevor sie zu einem richtigen Problem werden, dann Ballack und es zeigt das er bei Chelsea viel gelernt hat. Lampard und Terry waren da mit Sicherheit Vorbild. Hoffen wir das seine Flucht nach vorn den drohenden Machtkampf im Keim erstickt und Loew realisiert das zu grosse Unsicherheit keine Leistung steigert.

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21. Oktober 2008 23:32

Karriereende

E Pohlhausen (egbp)

Wenn das Karriereende naht, die Verletzungen sich häufen, die Konstanz nachläßt und die Jungs von unten drängen, dann kann man halt versuchen über diesen Weg in der Mannschaft zu bleiben. Wenn die Leistung nicht mehr stimmt, muß man sich über andere Begriffe definieren. Absolutes Schwächezeichen Ballacks, er hat es selbst noch nicht verstanden.

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21. Oktober 2008 23:31

Ich weiss nicht, ob Michael Ballack....

Thomas Kobler (ThomasKobler)

...Recht hat mit seiner Sicht der Dinge, aber wenn sich der Kaptiän der Nationalelf, den ich nicht nur als Sportler hoch schätze, so äussert, dann sind offensichtlich einige Dinge nicht optimal gelaufen. Kevin Kurany nicht zu berücksichtigen, war vertretbar. Torsten Frings der Taktik zu opfern - kann man machen. Aber Michael Ballack's Wert für diese Mannschaft zu hinterfragen, kann eigentlich nur eine Erkenntnis zeitigen: Im Hinblick auf die hohen Zielsetzungen nach wie vor unersetzlich. Um eine solche Spielerpersönlichkeit, kann man Mannschaften aufbauen, können hochtalentierte, jüngere Spieler nach und nach ind die Mannschaft integriert werden. Darüber hinaus wird jeder Gegner vor taktische Probleme gestellt. Welcher Mittelfeldspieler ist defensiv so stark und gleichzeitig so torgefährlich aus jeder Lage? Der Bundestrainer sollte den durchaus wünschenswerten Konkurrenzkampf in der Mannschaft etwas umsichtiger schüren und vor allem auf mögliche Brandbeschleuniger, wie Oliver Bierhoff, besser aufpassen. Spiele ohne Funktionär Bierhoff sind überhaupt kein Problem, ohne Michael Ballack dagegen....

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21. Oktober 2008 22:24

Interview Ballack

Lothar Hollstein (Toni20)

Schade, daß die Leistungen des Herrn Ballack auf dem Platz in keinem Verhältnis zu den großen Worten stehen, die er in diesem Interview von sich gibt. Offensichtlich übersehen die Herren, daß der Bundestrainer die Verantwortung für den Ausgang der Spiele trägt und er muß sich am Erfolg messen lassen. Wenn er aus dieser Verantwortung heraus eine andere Mannschaft aufstellt als Herrn Ballack recht ist, so ist seine Kritik daran eine Frechheit und zeugt sowohl von mangelndem Respekt sowie fehlender Loyalität. Hier sollten die überbezahlten Balltreter den selben etwas flacher halten.

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21. Oktober 2008 22:05

löw & bierhoff sorgen für unruhe

Olli Linkenbach (rheinlandromario)

ich bin weiß gott kein ballack fan, aber er trifft in diesem interview den nagel auf den kopf.100 % ige zustimmiung

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21. Oktober 2008 21:45

Ballack hat Recht!

Raiko Richter (richterrai)

Michael Ballack hat eine Meinung. Nur er sagt sie auch, dass ist der Unterschied zu vielen die sich immer nur auf die Zunge beißen und sich angepasst durchs Leben schlängeln. Michael Ballack kann sagen was er will, weil er nicht wirtschaftlich abhängig ist von irgendwelchen Instanzen. Michael Ballack vermisst Loyalität und Respekt. Der DFB will Personal, welches nicht hinterfragt sondern ausführt. Charakterköpfe, wie Kahn oder jetzt Frings, stören nur. Jahrelang erbrachte Leistungen zählen deshalb nicht mehr. Michael Ballack spürt, er könnte der nächste sein. Doch welchen Wert der Kapitän für Nationalelf hat, zeigte sich nicht zuletzt beim Sieg über Russland. Sicherlich gibt es viele junge talentierte Spieler in der DFB-Elf, aber in Zeiten wo Führungsspieler aussterben ist ein Michael Ballack in engen Spielen wichtiger denn je. Denn Physis allein gewinnt kein Spiel. Übersicht und Spielverständnis schon. Michael Ballack will und wollte immer nur eins- Erfolg. Bei der EM lenkten Spielerfrauen im Hotel und Hubschrauberrundflüge nur ab vom Wesentlichen, dass störte nicht nur ihn. Michael Ballack legte sich mit Oliver Bierhoff an, weil die Marketingstrategie des DFB wichtiger schien, als die richtige Taktik im Spiel. Bierhoff will die schöne Verpackung. Michael Michael Ballack wollte Inhalt. Michael Ballack ist ein Familienmensch. Er vermittelt Werte. Er ist Sportler, emotional, aber authentisch. Michael Ballack hat Rech

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21. Oktober 2008 21:44

History repeats

Cornelis Clement (Cornelisbln)

@ Henning C Die gleiche Geschichte, gab es in Frankfurt schon mal unter der Ägide von Jupp Heynckes. Wohin das geführt hat, spürt man gerade in dieser Saison irgendwie immer noch. Jedenfalls ist Fußball ein Mannschaftssport und wenn man an bestehenden Strukturen zu stark rüttelt, fällt das Haus zusammen. Die Erfahrung machen Klinsmann und Löw momentan unisono. Manche Menschen sind zu ignoprant oder schlicht zu doof um schon mal gemachte Fehler zu vermeiden. Löw gehört leider dazu. Da sie anscheinend nie im Verein gespielt haben, empfehle ich Ihnen wieder am Wochenende Chips essend vor dem Ton-Bild Gerät Platz zu nehmen und den reaktionären Stimmen zu lauschen.

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21. Oktober 2008 20:41

Man kann sich auch gegenseitig niedermachen

Enrico DiParuta (EnricoDiParuta)

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21. Oktober 2008 20:36

Mir kommen die Tränen!

Luca Washington (LucaWashington)

Herr Ballack: Ich komme aus einer Generation von Matthäus und Eros Ramazotti. Ich gehöre, wie viele zu den geburtenstarken Jahrgängen, wir kickten auf dem Bolzplatz und schwärmten für Heinz Flohe, Rüdiger Abramzcik, Klaus Fischer, Herbert Neumann, später Littbarski, Rummenigge oder Kaltz. Bei allem Respekt vor Ihrer Leistung im Hochleistungssport Fussball, zu anderen Zeiten, gab es im 2-4 Jahresrhytmus Umbrüche und nur wenige Fussballer wie Paul Breitner oder Rummenige spielten über "Dekaden", bis andere nachkamen. Ein Bernd Schuster hat in seinen 21 Länderspielen mehr Eindruck hinterlassen, als Sie in 2 Weltmeisterschaften und dass Sie noch Fussballländerspiele aneinanderreihen können, trotz teilweise mangelnder Form oder meinethalben verletzungsbedingter Schwächephasen liegt doch einzig daran, dass seit 1996 der Fussballnachwuchs durch Mittelklasseausländer zurückgedrängt wird in der Entwicklung. Ich erinnere mich noch sehr gut an die 9+2 Regel, da gab es dann halt Kevin Keagan dazu oder Alan Simonsen. Sie haben keine Konkurrenz und dass Sie sich und Ihren Kollegen Frings über Altverdienste in die Mannschaft reden wollen, finde ich vollkommen deplaziert. Frings ist verletzt und hat keine Form mehr. Nur darum geht es!

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21. Oktober 2008 20:12

frings rücktritt

rita gross (ritahurricane)

Ich finde es erschreckend wie mit erfahrenen Nationalspielern umgegangen wird.Bildet sich ein Herr Löw ein, dass er auf einen Weltklassespieler wie Michael Ballack verzichten kann? Die unselige Allianz zwischen Bierhoff und Löw ist tragisch für den deutschen Fussball. Wie tief diese Bindung zum Herrn Bierhoff geht, mag ich nicht beurteilen, aber es ist merkwürdig wie junge Spieler aufgefordert werden einen Ballack zu mobben der auch mit großen Schmerzen sein Bestes gibt. Ballacks Fehler ist wohl, daß er mit der Bildzeitung nicht kann und will. Weniger intelligente Spieler wie Matthäus fühlen sich im Schlammjurnalismus wohler. Herr Ballack sollte sich nicht unterkriegen lassen von Neidern die ihm fußballerisch und intellektuell nicht das Wasser reichen können. Eine gute Saison bei Chelsea und den Wunsch, daß beim Herrn Bierhoff die Haare liegen und dem Herrn LÖw das Hemd gut sitzt.

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21. Oktober 2008 19:45

Stil und Form haben sich verändert......

wolf haupricht (emilgilels)

Ballack hat ein gutes Auge nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Leben. Seit Löw das Sagen hat, stellt er vieles in Frage und pflegt seinen eigenen Stil. Das ist sein gutes Recht, stößt jedoch auf Unverständnis, wenn eben Stil und Form abweichen vom bisherigen Verständnis. Frings und Ballack sind ein gutes Beispiel, Lehmann schließt sich an, Kurany hat es auch zu spüren bekommen. Seine Auswahl der Spieler für die EM warfen auch Fragen auf. Z.B. Helmes, Marin...... Ich habe den Eindruck, dass Löw Spieler, die er mag und die sich anpassen, bevorzugt und dadurch Leistung hinten anstellt. Auch der Konflikt Ballack - Bierhof ist eigentlich nicht gelöst. Wo war da Löw? Verdrängung? Auch die taktische Ausrichtung der Mannnschaft auf das nächste Spiel, wie bei der EM beobachtet, wird nicht von allen getragen und führt letztendlich zu unausgeräumten Problemen. Seine Vorsicht auf dem Spielfeld und eine fehlende Motivation der Spieler sorgen dafür, dass volle Leistung und Risiko fehlen. Ballack hat das gut erkannt und im Interview präzise analysiert.

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21. Oktober 2008 19:38

Willkommen im Kindergarten!

Henning C. (Einisch)

Erst Kuranyi, dann Frings, jetzt auch noch Ballack: Sind wir im Kindergarten? Wer sich so im Interview äußert, wie Ballack es tut, anstatt das intern zu besprechen, der hat sein Recht auf das Kapitänsamt verwirkt. Löw sollte in Zukunft auf alle drei verzichten: Es gibt genug Alternativen, und vor allem gibt es genug, die sich nicht aufführen, wie ein Kind, dem man keine Süßigkeiten kauft.

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