Uefa-Cup-Aus in St. Petersburg

„Saufen und Feiern“ nach der Demütigung des FC Bayern

Aus, Ende, vorbei, Schluss: Oliver Kahn tritt mit einer Blamage abDie helle Freude bei Zenit St. PetersburgEin einstiger Titan auf dem Boden der TatsachenEinfach nur zum Schämen: Der FC Bayern ging in St. Petersburg unter

Bildergalerie Sie haben schon den nationalen Pokal und den Meistertitel praktisch auch schon. Doch nach dem 0:4-Debakel im Uefa-Cup in St. Petersburg ist nichts mehr wie es war beim FC Bayern. Die Münchner Verantwortlichen sind dennoch zufrieden.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Mai 2008 14:51

Der FC Bayern ist nicht die Bundesliga

Michael Adam (MACHE174)

und deshalb muss dieser dieses 0:4 überhaupt nicht peinlich sein, denn die Bayern hätten mit einer solch schwachen Leistung wie am Donnerstag auch gegen die meisten BL-Gegner keine Chance gehabt. Überhaupt ist die aktuell bestehende nationale Dominanz der Münchner nichts weiter als eine Laune der aktuellen Saison, in der man im DFB-Pokal dank extremen Losglücks ohne ernsthafte Gegner bis ins Finale spazieren konnte und in der BL 12 Punkte Vorsprung nur aufgrund der Schwäche der letztjährigen Top 4 aufweisen kann. Das 0:4 ist eine Schlappe für die Bayern und nicht für die Bundesliga.

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02. Mai 2008 09:41

International gibt es nicht einmal einen Bayern-Bonus bei den Schris

Markus Schulze (leser-faz)

International halten die Bayern auch nicht mit, erst recht nicht in der CL. Was für die Bayern international vielleicht am schlimmsten ist: Sie haben keinen Bonus bei den Schiris und werden schlicht und einfach wie andere auch behandelt. Da gibt es international halt keine Angst der Schiris bei Entscheidungen gegen die Bayern und den damit verbundenen Konsequenzen (schlechte Presse, Rügen der mächtigen Bayern-Verantwortlichen und Kolumnisten in all den Zeitungen, inbes. Springer- und Burda-Presse). Und es gibt halt auch kein Schiri Fandel, der ständig die Bayern pfeift, jede Schwalbe von Toni oder Jansen als Foul gegen Bayern auslegt und sich jedes Mal vom Meckern der Bayern-Spieler beeindrucken und beeinflussen lässt.

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02. Mai 2008 09:23

Wider die bayrische Borniertheit

Claus Behrens (chipin)

In St. Petersburg hat der FCB einsehen müssen, dass auch außerhalb der Allianz-Arena und der Champions League (guter) Fußball gespielt wird. Wurde vor dem Spiel gegen Getafe noch laut schallend der Geograph zu rate gezogen, wo man denn überhaupt hin müsse, wusste man vor dem Spiel gegen St. Petersburg wohl gar nicht, wer russischer Meister ist. Zum Glück korrespondiert die russ. Meisterschaft nicht mit der in Mitteleuropa, so konnte die Schuld auf die gerade erst begonnene Meisterschaft geschoben werden. Wer 90 min. die Bälle hoch in die Mitte schlägt, ohne zu erkennen, dass dies brot- (tor-)lose Kunst ist, DARF den Pokal der Verlierer nicht gewinnen. Aber zum Glück hat man sich die Eintrittskarte in die Champignon League für die nächste Saison schon gekauft und da ist Bayern ja so etwas wie ein Seriensieger (möchtegern oder gefühlt, oder so, wenigstens). Vielleicht ist diese Niederlage auch die Quittung für fehlenden Respekt (von Hoeneß und Beckenbauer) gegenüber den Kontrahenten. Die nationale Überlegenheit, ist eine gekaufte, aber gäbe es auch noch eine Euro-Punkte-Ratio, würde der FCB zusammen mit Wolfsburg wohl absteigen müssen. Mit Geld kann man eben nicht alles kaufen.

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02. Mai 2008 08:51

@ Carlo Pedersolli

Mirko Schneider (fritzelstl)

Selbst wenn die Bayern noch 4 mal verlieren (was höchst unwahrscheinlich ist), müssen die Verfolger erst 4 mal gewinnen (was auch unwahrscheinlich ist). Zum Spiel gestern: Das war wirklich schon Arbeitsverweigerung. Man hatte teilweise den Eindruck, dass die Bayern kraft- und lustlos waren. Schade, so einfach wie dieses Jahr wird es nicht so schnell wieder werden, das erste Tripple zu schaffen. Es ist keine Schande zu verlieren, auch als Bayern nicht. Aber nicht so! Mit dieser Einstellung wird es auch nächstes Jahr in der CL schwer sein. Und für alle die, die jetzt hier schadenfroh sind: Die Bayern haben das Double, der Rest der Bundesliage hat gar nichts! Herzlichst Mirko Schneider

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02. Mai 2008 00:44

Peinlich

gisbert heimes (gisbert4)

Nicht nur für den FC Bayern, sondern mehr noch für die Bundesliga - wenn deren souveräner Meister international so abgewatscht wird. Klinsmann wird noch viel Arbeit haben.

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01. Mai 2008 20:55

FCB geht sang- und klanglos unter.....

wolf haupricht (emilgilels)

Die körperlich fit auftrumpfenden Spieler legten die Schwächen der saft-und kraftlos spielenden Bayern schonungslos vor allem in der 2. Halbzeit offen. Ein Ribery allein reicht nicht, L. Toni zeigte diesmal seine Schwächen und wird sodann unfair. Schade. Ein unbedingter Siegeswille war nicht vorhanden. Vielleicht ist ein Tanz auf drei Hochzeiten auch zuviel, eine geschlossene Mannschaftleistung war das nicht. Klinsmann wird an der Fitneß und dem eigenwilligen Spiel mancher einiges zu verbessern haben.

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