Sprinter mit langem Atem
Laufwunder
Die stärksten Mannschaften entwickeln eine Beharrlichkeit bei der Umsetzung ihrer physischen Qualitäten. Scheinbar verlorenen Bällen wird mit vollem Tempo nachgegangen; mit hohem Aufwand werden immer wieder Sprints angezogen. Dafür bekannt sind Stürmer wie Didier Drogba (Chelsea), Dirk Kujt (Liverpool) oder Karim Benzema (Lyon). Wayne Rooney (Manchester United) ist in der vergangenen Saison bei einem Sprint in der Champions League gegen Rom über 50, 60 Meter mit einer Geschwindigkeit von 31,3 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Fünf Sekunden nach Ballverlust der Italiener an der linken Strafraumecke von Manchester erzielte er auf Zuspiel seines Vereinskollegen Cristiano Ronaldo einen Treffer. Vom Portugiesen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 33,6 Kilometer pro Stunde bekannt. Auch die Stars von Real Madrid oder die „alten Herren” vom AC Mailand werden oft unterschätzt - sie gehen unglaubliche Wege. Mathieu Flamini von Arsenal London verfügt über die höchste individuelle Laufkomponente in Europa und absolviert im Schnitt 14 Kilometer pro Spiel, zwei bis drei mehr als alle anderen. Dies kombiniert er mit fußballerischer Klasse als zentrale Absicherung im Mittelfeld hinter Alexander Hleb, Tomas Rosicky und Cesc Fabregas.