17. Juli 2008 Der nach der Manipulation von Fußball-Spielen wegen Beihilfe zum Betrug zu einer Haftstrafe verurteilte frühere Schiedsrichter Robert Hoyzer kommt an diesem Freitag vorzeitig aus dem Gefängnis frei. Dies sagte die Sprecherin der Berliner Strafgerichte, Iris Berger, Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur.
Sie bestätigte damit einen Bericht von Sport Bild online. Somit wird Hoyzer schon nach Verbüßung der Hälfte seiner Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten entlassen. Dies ist nach dem Gesetz möglich, wenn Gründe wie gute Führung oder ein stabiles soziales Umfeld vorliegen, erläuterte die Sprecherin.
Herr Hoyzer freut sich
Herr Robert Hoyzer wird mit Ablauf des 18. Juli aus der JVA Hakenfelde entlassen, heißt es in einer Presseerklärung der Anwälte, die durch das Online-Portal zitiert wird. Herr Hoyzer freut sich, dass er in Kürze wieder in Freiheit ist und ihm zum rechtlich frühest möglichen Zeitpunkt Gelegenheit für einen Neuanfang gegeben wird.
Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter hatte vor dreieinhalb Jahren gestanden, für die Manipulation von Spielen insgesamt 67.000 Euro erhalten zu haben. Im November 2005 war er wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt worden. Am 18. Mai 2007 hatte Hoyzer seine Strafe im Berliner Gefängnis Hakenfelde angetreten.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: AP