Deutscher 3:0-Sieg im EM-Test

Ein perfekter Aufbaugegner - danke, Österreich

Bildergalerie Spezial Ergebnis gut, Leistung schlecht: Deutschland ist vier Monate vor der EM nicht in Form. Das 3:0 war eher Österreichs Schwäche denn der eigenen Stärke zu verdanken. Von Michael Horeni, Wien

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Februar 2008 14:36

@Ralf Schneider

Peter Grimm (Ogga)

Ihre Mutmaßungen und Vergleiche zwischen Vereinsmannschaften und Nationalmannschaften hinken doch sehr. England hat mit die besten Vereinsmannschaften, ist aber bei der EM- Qualifikation mit der Nationalmannschaft ausgeschieden. - Im übrigen warum wird immer alles schlechter gemacht, als es ist?
Das Spiel war in der ersten Halbzeit nicht das gelbe vom Ei, aber es es wurde dennoch; - und zwar deutlich - ; gewonnen.
Etwas Glück gehört einfach zu jedem Spiel (das ist der Charakter von jeder Art von Spielen). Im übrigen die Spiele der anderen Nationalmannschaften waren auch nicht berauschend ( z.B.: Vize-Weltmeister Frankreich, hat sogar verloren!)

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07. Februar 2008 14:21

@ Herrn Domernicht: Hysterie - nein danke!

J.-R. Müller-Wachtendonk (perello)

Ich kann Ihnen erklären, warum "der Journalismus" Ihre Fragen nicht verfolgt: weil allen klar ist, dass die von Ihnen gewünschte Hysterie fehl am Platze ist sondern eine sachliche Analyse von Seiten des Trainerstabs.

Österreich hat gegen eine deutsche B-Mannschaft trotz erheblichen Motivationsvorsprungs (David gegen Goliath) und offensichtlichem läuferischen Mehraufwand in der ersten Halbzeit noch 0:3 verloren.
Man muss auch mal solche "hässlichen" Spiele gewinnen, in denen es hinten und vorne nicht klappt. Vielleicht sollte man mal kurz bedenken, dass man sich darüber hinaus auch auf des Gegners Platz befand.

Es wird wohl in den Interviews mehr als deutlich, dass Löw die Dinge erkannt hat, die es zu verbessern gilt. Die Umsetzung durch fitte und eingespielte Spieler sehe ich in keinster Weise gefährdet. Wie das bei all den Rückkehrern direkt hätte funktionieren sollen, möchte ich mal wissen.

Ich denke, man geht in Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich ausgewogen mit der eigenen Elf um, d.h. keine falschen Illusionen ("Der Titel ist sicher", wie stets in England) aber auch kein Trübsalblasen.
Für hysterisches Geschrei hat keiner Zeit.

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07. Februar 2008 12:19

Nur ein Testspiel!

Ralph Roeske (RGRoeske)

Leute, Leute, es war nur ein Testspiel. Wenn man die "gleichgeschalteten" Kommentare der Tageszeitungen heute liest, könnte man meinen, Deutschland hat das entscheidende EM-Gruppenspiel verloren und ist raus. Katzenjammer!
Die Österreicher sind 1 Stunde lang gerannt wie die Hasen. Wer sagt, daß wenn die 2 ihrer 4 Großchancen verwertet hätten, sie nicht trotzdem verloren hätten?
So wie die gerannt sind, hätten sie wohl jedes Team der Welt in einem Freundschaftsspiel in Verlegenheit gebracht. Und so kam, was kommen mußte. Nach einer Stunde waren sie platt.
Daß nun alle von einem unverdientem Sieg der Deutschen reden ist absoluter Schwachsinn. Das wäre das gleiche, als wenn man einem Marathonläufer, der auf den ersten 10 Km wie ein 5000-m-Läufer allen davonrennt und nach 20 km schlapp macht den Sieg gönnt und dem späteren Sieger bescheinigt er hätte unverdient gewonnen, weil er ja 20 Km lang keine Chance hatte !!!
Es war ein schönes Freunschaftsspiel; es gab schlimmere; einige dt. Spieler sind nach wie vor außer Form; die Mannschaft hat so nie zusammen gespielt; daher viele Fehlpässe; die Leistung war dem Saisonzeitpunkt angepaßt; Österreich spielte die beste Halbzeit seit Jahrzehnten; alles Dinge, die man berücksichtigen muß.

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07. Februar 2008 11:51

Österreich-Deutschland

Frank Dombrowski (froda1)

Natürlich schwach.Erstens weil Freundschaftsspiel, zweitens aufgrund mangelnder
spielerischer Substanz. Drittens wohl aufgrund fehlender Spielpraxis bei einigen
erwarteten Hauptakteuren ( Ballack, Lehmann.) Schließlich die - zu erwartenden-
Schwächen in der Abwehr und ein unglücklicher Einstand von Westermann.
Nach dem 2:0 Sieg der Polen im Freundschaftsspiel gegen Tschechien muß
man schon etwas Optimist sein, wenn man Deutschland als sicher gruppenquali-
fiziert sieht.

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07. Februar 2008 11:33

Sie können es halt oft nicht besser

Ralf Schneider (ralf61)

Warum denken eigentlich viele Fan,s das die Qualität der Nationalmanschaft besser sein sollte, als die der Bundesliga in internationalen Vergleichen?
Herr Löw ist auch kein Wundermann, genausowenig Klinsmann, denn entscheidend ist das Spielermaterial. Mit Teamgeist und Euphorie kann man sicher ein paar Prozent rausholen, aber trotzdem muß konstatiert werden, dass die deutschen Spieler den Rückstand zu den, in Spieltechnik und Taktik führenden Ländern wie Argentinien, Italien oder Spanien noch keineswegs aufgeholt haben. Wie hoch deutsche Spieler tatsächlich gehandelt werden ist durch die Tatsache belegt, das in der Championsleague respektive den führenden Club,s wie Real Madrid, Chelsea, Arsenal, Liverpool und Barcelona gerade mal ein deutscher Feldspieler aufläuft. Spieler wie Schweinsteiger, Lahm und vor allem Podolski sind International keine Marken, werden vielleicht noch welche. Geduld ist hier gefragt, die Ergebnisse der letzten Jugendturniere mit Spielern wie Toni Kroos geben alls zur Hoffnung das der Profisport sich verbessern wird.
Übrigens: Der Trainer von Real Madrid ist der ehmalige WELTKLASSE Spieler Bernd Schuster, ein Mann der in seiner großen Zeit der Beste der Welt war, das waren noch Zeiten.

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07. Februar 2008 10:47

Freundschaftsspiele haben bei Profis......

wolf haupricht (emilgilels)

.....ihren eigenen Charakter. Mit der Taktik der Österreicher und ihrem agressiven und mit vielen Fouls geprägten Spiel hatte das Mittelfeld wenig bis nichts entgegen zu setzen. Der Gegner machte die Räume zudem dicht und ein Spielführer war auf deutscher Seite nicht zu erkennen. Test oder Freundschaftsspiele sind selten ein Maßstab. Insofern stimmte dann am Ende doch das Ergebnis.

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07. Februar 2008 09:58

Zweifel an Löw

Christoph Domernicht (Radomer)

Jogi Löw ist angetreten, dem deutschen Fussball Attraktivität und Erfolg zu verleihen. Nach der WM-Euphorie ist die Attraktivität geschwunden, die Deutschen spielen wie in alten Zeiten, schlecht und und - leider - glücklich.

Woran liegt es, dass die Nationaltrainer ihre Mannschaft nicht zu einer aktiveren Leistung motivieren können? Ich habe bei dem Spiel nicht erkennen können, dass Herer Löw die Spieler entscheidend motiviert hätte. Auch allfällige Auswechslungen zur und schon vor der Pause, blieben aus. Ist es der richtige Weg Spieler, die augenscheinlich außer Form sind, wie Schweinsteiger, Schneider und Lehmann oder nicht zum Spielsystem passen, wie Ballack, durchzuschleppen?

Ich frage mich auch, warum der Journalismus sollchen Fragen nicht in der gebotenen Deutlichkeit nachgeht. Warum fragt niemand Löw nach dem Spiel, welche Fehler er machte, die zu einem solchen spielerischen Versagen der Deutschen Mannschaft geführt haben?

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06. Februar 2008 23:35

Ribbeck statt Klinsmann

Wolf Bütow (Lobonet)

Es wird sich schwerlich jemand finden lassen, der allen Ernstes behaupten wird, dass dieses Spiel ein gutes war. Wer nach der ersten Halbzeit wider besseres Ahnen nicht schon irgendwo anders gelandet ist, konnte sich immerhin davon überzeugen, dass die Fussballnation Deutschland auch weiterhin mit Glück gesegnet bleibt. Ansonsten fühlte man sich an die Zeiten unter Ribbeck erinnert, von Klinsmann keine Spur. Dass es Österreich nicht einmal gelungen ist, den Ball im weit offen stehenden deutschen Tor zu versenken ist erschreckend, aber das Glück ist ja - wie gesagt - beim Fussball zumeist auf der deutschen Seite.

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