Im Gespräch: Renate Lingor

„Wir können keine Röcke tragen“

“Ein blauer Fleck ist nicht schön, gehört aber dazu“: Renate Lingor

"Ein blauer Fleck ist nicht schön, gehört aber dazu": Renate Lingor

22. Februar 2008 Als Kind hat sie sich im Dreck gesuhlt und erst Jahre später entdeckt, dass es so etwas wie Make-up gibt. Heute - nach mehr als fünfundzwanzig Jahren als Fußballspielerin und zweimaliger Weltmeisterin - freut sich Renate Lingor über enge Trikots und wird unruhig, wenn es um die Auswahl der Abendgarderobe für lange Ballnächte geht. Im dritten Teil der der FAZ.NET-Serie „SOLO - Ein Thema, ein Interview“ redet die Spielerin des 1. FFC Frankfurt über - Schönheit.

Frau Lingor, was ist für Sie schön?

Das ist eine schwierige Frage. Es gibt so unglaublich viele Dinge, die schön sein können. Sehen Sie nach draußen: Der Frühling kommt, die Blätter werden wieder grün. Für mich ist das die schönste Zeit des Jahres. Ich fahre dann gern mit dem Fahrrad durch den Wald, wenn die Sonne aufgeht und es ganz ruhig ist.

Schönheit kann also sehr einfach sein.

Ja. Aber es muss ein Gefühl ergeben, das einem das Herz aufgehen lässt. Ein Sonnenaufgang am Meer ist relativ trivial, und der ist auch alltäglich - aber trotzdem ist er sehr schön.

Wie wichtig ist Ihnen Ihr Aussehen?

Es ist nicht so, dass ich danach strebe, immer für jeden schön auszusehen. Bei Veranstaltungen wie dem Ball des Sports ist das natürlich ganz anders. Da stehe ich dann Stunden vor meinem Schrank und schaue zehnmal hinein, bevor ich mich für eines der Kleider entscheide.

In Ihrem Alltag spielt Schönheit also eine untergeordnete Rolle?

Ich will nicht hässlich aussehen, das will keine Frau. Aber ich beschäftige mich nicht permanent mit diesem Thema.

Wann haben Sie sich denn das erste Mal damit beschäftigt?

Das war sicher die Zeit, als ich in die Pubertät gekommen bin. Davor war es mir egal. Da habe ich mich im Dreck gesuhlt und Fußball gespielt, und so sah ich dann auch aus, als ich nach Hause gekommen bin. Dass es Make-up und all die anderen Sachen gibt, habe ich erst später entdeckt.

Vor dem Endspiel der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr sah man Sie und andere in der Kabine lange vor dem Spiegel stehen. Mit Haarspray wurden da die Haare fixiert, Sie haben Zöpfchen geflochten. Ist das Eitelkeit?

Es gibt verschiedene Bedeutungen dafür. Man muss sehen, dass die langen Haare nicht im Gesicht hängen und während des Spiels stören. Man darf nie vergessen, dass wir eine Sportart ausüben, die sehr schnell ist. Da müssen die Haare gut halten - aber sie sollen auch gut aussehen. Das braucht seine Zeit. Ich verstehe das ja manchmal selbst nicht: Ich mache immer die gleichen Bewegungen, und trotzdem liegen die Haare immer anders. Dann mache ich es wieder weg, wieder neu, und das dauert dann. Das ist kein Ritual, aber gehört doch dazu.

Immer?

Nein, im Training ist es mir relativ egal, wie ich aussehe. Da sieht mich dann ja niemand.

Wie wichtig ist das Äußere für Ihre Bedeutung als Fußballspielerin?

Um die Sportart vernünftig ausüben zu können, spielt das keine Rolle. Aber das gesteigerte Medieninteresse an uns hat einiges verändert: Inzwischen haben wir eigene Frauentrikots, früher haben wir in denen der Männer gespielt. Wenn man darauf achtet, wie man auftritt und wie man aussieht, kann man seine Sportart noch besser verkaufen. Aber dorthin, wo wir sind, haben wir es vor allem mit Leistung geschafft. Die Leute haben sich doch jahrelang überhaupt nicht dafür interessiert, wie wir auf dem Platz aussahen.

Die engeren Trikots haben Ihnen dennoch gefallen.

Natürlich gefallen sie mir besser. Unsere Trikots sind auf Taille geschnitten, es ist nicht so ein Sack wie bei den Männern. Das sieht jetzt um einiges besser aus. Aber ich ärgere mich noch immer, wenn das Trikot eine Nummer zu groß geliefert wird. Das ist nicht mehr schick.

Trotzdem sind Fußballspielerinnen nicht so weiblich gekleidet wie Hockeyspielerinnen oder Tennisspielerinnen.

Wir können keine Röcke tragen, weil zum Fußballspiel auch bei Frauen das Tackling gehört. Da wird an einem gezuppelt und gezogen. Fußball ist eine Sportart, bei der es ordentlich Körperkontakt gibt. Da kann man keine Röcke tragen, das geht nicht. Deshalb mag ich solche Diskussionen nicht. Wenn gerade in der männlichen Bevölkerung immer wieder gesagt wird: Die Fußballspielerinnen sollten sich mal anders kleiden. Zu den Männern sagt das ja auch niemand - und die könnten genauso gut engere Shorts anziehen.

Sie ärgern sich ja richtig.

Nein. Von mir aus könnten die Trikots noch ein bisschen enger geschnitten sein. Die Schwedinnen tragen solche, die sind eng anliegend, haben kurze Ärmel. Wir bekommen unseren Stil vorgegeben, und es gibt ja auch bei uns Spielerinnen, die sich nicht so wohl fühlen, wenn die Trikots so eng sind. Da muss man dann einen guten Kompromiss finden.

Hat sich das Erscheinungsbild von Fußballspielerinnen in den vergangenen Jahren geändert?

Natürlich, das ist eine gesellschaftliche Entwicklung. Eine Fußballerin ist nicht nur Sportlerin, sie ist auch eine Frau. Wir gehen die verschiedenen Trends mit: Wenn gerade Strähnchen in sind, dann haben wir Strähnchen. Wenn lange Haare der Trend sind, haben wir die auch.

Die Schriftstellerin Virginia Woolf hat von der „Unfähigkeit der Frau zum Fußballspiel“ geschrieben.

Das muss aber schon lange her sein, oder?

Es war 1928.

Das würde heute niemand mehr schreiben. Wir haben das widerlegt. Man sieht, dass Frauen Fußball spielen können und dass es auch dann noch ein ganz ansehnlicher Sport ist. Nur darf man das Spiel nicht mit dem der Männer vergleichen. Wir können anatomisch gar nicht so spielen wie die. Nach zwei oder drei Kontakten sind Männer vor dem gegnerischen Tor, wir brauchen länger, weil wir gar nicht so weit spielen können.

Ist Fußball schön?

Ja.

Warum?

Er verkörpert alles, was Spaß macht, was man gern anschaut, jeder versteht es. Jeder kann nachempfinden, welche Situation, welcher Spielzug, welches Tor schön war.

Ist Frauenfußball schön?

Ich denke schon. Das, was den Fußball nicht so schön macht, sind Dinge wie Meckern und aggressives Verhalten. So etwas gibt es beim Frauenfußball nicht so häufig. Bei uns überwiegt das Schöne: Ich versuche mit meinen Möglichkeiten, mein bestes Spiel zu zeigen und nicht das des Gegners zu zerstören.

Aber hat die Schönheit des Spiels nicht im Frauenfußball gelitten? Es gibt mehr Fouls im Mittelfeld, mehr Gelbe Karten, mehr Taktik.

Ja, der Frauenfußball wird immer schneller. Wenn man dann nicht mehr hinterherkommt, hilft nur noch ein Foul.

Gibt es denn nur die Schönheit des Spiels oder auch jene des Zweikampfs, des Kopfballduells und der Grätsche?

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Philipp Lahm grätscht. Das sieht richtig schön aus. Der beherrscht das in Perfektion. Der grätscht, holt sich den Ball und baut das Spiel sofort wieder auf. Mir gefällt das.

Wie sieht ein schönes Tor aus? Ist das immer nur der Weitschuss in den Winkel, der Fallrückzieher oder Flugkopfball?

Nein, genau das denke ich nicht. Das sind nur die Tore, die ausgezeichnet werden. Aber es gibt sehr viele schöne Tore, bei denen die Vorbereitung das Kunstwerk war.

Schließen sich Schönheit und Erfolg aus, oder gehören beide zusammen?

Man kann auch mal ein Spiel gewinnen und nicht schön spielen. Das muss man sogar. Und manche Mannschaften sind nur erfolgreich, wenn sie das Spiel zerstören und durch Zufall ein Tor machen.

Das muss Sie schmerzen. Sie verstehen ein Fußballspiel doch eher als Kunst und nicht als Arbeit.

Natürlich will ich, dass alles gut aussieht. Aber das geht nicht immer. Ich musste das auch erst lernen. Die ehemalige Bundestrainerin Tina Theune-Meyer hat mich immer ermahnt. „In Schönheit sterben“, das Sprichwort traf lange auf mich zu. Aber um erfolgreich zu sein, gehört mehr dazu, als den Gegner auf dem Bierdeckel schwindelig zu spielen. Das ist uneffektiv. Ich habe das gelernt, als ich irgendwann nicht mehr zu Nationalmannschaft eingeladen wurde. Da habe ich gemerkt, dass mehr dazu gehört, als ein paar Tricks draufzuhaben, um international mithalten zu können.

Haben Sie damals mehr für sich und die Zuschauer gespielt?

Für mich war das sicher schön. Wenn ich einen Haken gemacht habe und dann noch einen, habe ich vielleicht ein paar Gegnerinnen ausgespielt, aber irgendwann bin ich hängen geblieben. Das war nicht gut für die Mannschaft.

War das schwer zu lernen?

Ja, es war keine schöne Zeit. Ich habe gedacht, dass mir alle etwas Böses wollen. Aber es hat mir sehr geholfen. Ich wäre heute sicher nicht die Spielerin, die ich geworden bin, wenn es damals nicht diese Entscheidung gegeben hätte.

Sie haben zweimal den Weltmeistertitel gewonnen, sind Europameisterin, deutsche Meisterin. Wird bei alledem das, was vor fünf Jahren noch schön war, inzwischen gar nicht mehr so schön, weil es viel zu normal ist?

Mitunter schon. Gerade wenn es einfache Spiele sind, die wir gewonnen haben, fühlt sich das manchmal nur noch an wie getane Arbeit. Dann ist man einfach fertig. Natürlich freut man sich, aber die Highlights sind doch die schöneren Momente. Spiele, in denen es um alles geht.

Wie ist es mit den Stunden im Bus auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel, das sind keine schönen Momente, oder?

Wieso?

Weil es zur Routine wird. Weil es sich wiederholt und Hunderte von Kilometern auf der Autobahn ja gemeinhin nicht zu den schönsten Erlebnissen zählen.

Es ist der Alltag. Aber es kommt darauf an, wie schlecht oder wie schön man sich das redet. Wir wissen doch, dass wir jeden zweiten Sonntag ein Auswärtsspiel haben. Sicher wäre es schöner, wenn man in einer Stunde angekommen wäre.

Was war der letzte schöne Moment, den Sie erlebt haben?

Der WM-Titel. Der Moment, als das Spiel zu Ende war und die ganze Anspannung von mir abgefallen ist.

Und im Kleinen?

Im habe mich direkt nach der WM verletzt, deshalb gab es danach nicht sehr viele schöne Momente. Als ich mich von der ersten Verletzung erholt hatte, war es schön, wieder im Training dabei zu sein. Das war ein schöner Moment, aber der wurde mir schnell wieder genommen, weil ich mich drei Wochen später wieder verletzt habe.

Sie haben mit sechs Jahren mit dem Fußball begonnen. Was war damals so schön an aufgeschlagenen Knien?

Aufgeschlagene Knie sind nie schön. Das hat sich auch nicht verändert. Wenn ich jetzt einen blauen Fleck habe, gerade im Sommer, dann freue ich mich natürlich überhaupt nicht darüber. Aber das gehört dazu, und das passiert im Hockey genauso wie im Volleyball und Fußball.

Macht es einen Unterschied für Sie, ob man die Verletzung sieht oder nicht?

Ja, die Verletzungen, die man nicht gleich sieht, sind zumeist schlimmer. Da habe ich dann lieber ein aufgeschlagenes Knie, das geht dann schnell wieder weg. Mit Knochenbrüchen oder Bänderrissen ist das ganz anders.

Wann ist der richtige Moment für Sie als Leistungssportlerin gekommen, um die Karriere in Schönheit zu beenden?

Ich bin inzwischen schon 32 Jahre alt, und da macht man sich natürlich Gedanken über solche Themen. Ich habe viele Verletzungen gehabt. Die WM lief gut für mich, und da denkt man dann: Toll, jetzt bist du wieder ganz oben mit dabei. Und schwupps, eine Woche später ist man wieder verletzt. Ich frage mich manchmal schon, ob mein Körper das alles noch leisten kann. 2011, die WM im eigenen Land, kommt für mich definitiv zu spät. Ich kämpfe mich ja schon jetzt ein bisschen durch, im Alter braucht man mehr Pausen, und da muss ich mich fragen, wie lange ich dieses hohe Niveau noch halten kann.

Wie wäre ein schöner Karriereausklang?

Mit der Goldmedaille um den Hals bei den Olympischen Spielen.

Das Gespräch führte Michael Wittershagen.



Text: F.A.Z., 23.02.2008, Nr. 46 / Seite 78
Bildmaterial: Michael Hauri

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Verliebt, verlobt, verheiratet!Für alle die mehr suchen als einen Flirt - www.faz.net/partnersuche

Im Gespräch: Frank Vytrisal

„Ohne Glücksgefühle würde ich das nicht machen“

Darmstädter Triathlet vor der Frankfurer Skyline: Frank Vytrisal

Spezial Triathleten sind oft allein. Frank Vytrisal findet Erfüllung nicht nur in seinem Sport, sondern auch und vor allem in der Familie. Seiner Frau zuliebe hätte er 2005 schon aufgehört. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 19 mit Frank Vytrisal und „Alleinsein“.

Im Gespräch: Rolf Müller

„Ohne Macht funktioniert überhaupt nichts“

Stabschef im hessischen Sport: LSB-Präsident Rolf Müller

Spezial Rolf Müller, LSB-Präsident für 2,2 Millionen Mitglieder in 7800 Vereinen, ist Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde, Abgeordneter und früherer Hochschulmeister im Schwimmen. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 18 mit Rolf Müller und „Macht“.

Im Gespräch: Fabian Hambüchen

„Das Gefühl zu fliegen ist das Größte“

Muskelmann an den Ringen: Fabian Hambüchen

Spezial Er ist ein Mann der Gegensätze: Fabian Hambüchen liebt die Herausforderung, im Privatleben will er Ruhe. Er diskutiert schon mal mit seinen Eltern. Das war früher anders. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 17 mit Fabian Hambüchen und „Grenzen“.

Im Gespräch: Marcel Hacker

„Ich habe einen Waschbärbauch“

“Ich weiß, was ich drauf habe“: Marcel Hacker

Spezial Marcel Hacker fällt auf: Knapp zwei Meter ist er groß und mehr als 100 Kilogramm schwer. Ein Mann, der auffällt und genießt. Diese Muskeln aber sind für ihn auch Werkzeuge. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 16 mit Marcel Hacker und „Muskeln“.

Im Gespräch: Theo Zwanziger

„Jetzt spiel' halt nicht nur Fußball, Theo!“

Freund und Förderer des Frauenfußballs: DFB-Präsident Theo Zwanziger

Spezial Ob bekennender Fan oder Dauergast beim Pokalfinale: DFB-Präsident Theo Zwanziger fördert den Frauenfußball. Großmutter, Mutter, Ehefrau haben eine prägende Rolle gespielt. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 15 mit Theo Zwanziger und „Frauen“.

Im Gespräch: Ioannis Amanatidis

„Auf dem Platz bin ich ein anderer“

Ein Mann der Gegensätze: Im Spiel ist Ioannis Amanatidis wilder, privat eher zurückhaltend

Spezial Im Profifußball sollen, neben jedem Spieler, ganze Teams Charakter zeigen. Das geht, behauptet Ioannis Amanatidis, auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 14 mit Ioannis Amanatidis und „Charakter“.

Im Gespräch: Klaus Gerster

„Es gibt kein Feindbild Klaus Gerster“

Berater unter Beobachtung: Klaus Gerster ist seit vielen Jahren im Geschäft

Spezial Klaus Gerster ist Spielerberater, für viele „der schwarze Abt“ und der Inbegriff des windigen Profiteurs im Fußball. Mit Andreas Möller wurde er groß - oder Möller mit ihm. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 13 mit Klaus Gerster und „Feindschaft“.

Im Gespräch: Michael Gross

„Ich habe alles aus eigenem Antrieb erreicht“

Eine Frage der Perspektive: Nur um die Schultern herum scheint Michael Gross etwas schmaler geworden zu sein

Spezial Er fühlt sich als Mann von Welt und tritt auch so auf. Wie früher im Schwimmbecken als Olympiasieger machte Michael Gross auch später als Geschäftsmann beeindruckend Karriere. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 12 mit Michael Gross und „Karriere“.

Im Gespräch: Steffi Jones

„Ich bin überrascht, wie viele Väter ich habe“

Durchblick: Steffi Jones ist eines der prominentesten Gesichter im deutschen Frauenfußballs

Spezial In der deutschen Fußballfamilie ist Steffi Jones für eine Art Mutterfigur. In ihrer richtigen Familie hingegen hat die OK-Präsidentin der WM 2011 schwere Rückschläge erlitten. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 11 mit Steffi Jones und „Familie“.

Im Gespräch: Harald Schmid

„Ich habe mich nie betrogen“

“Ich weiß nicht, ob ich gegen einen sauberen Gegner verloren habe“: Harald Schmid

Spezial Der frühere Hürdenläufer Harald Schmid wollte „kein rundgeschliffenes Etwas“ sein. Das bekamen vor allem Politiker und Funktionäre zu hören - ohne Kompromisse. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 10 mit Harald Schmid und „Vorbildern“.

Im Gespräch: Friedhelm Funkel

„Mein Gott, habe ich ein Glück“

Ein deutsches Fußballgesicht mit Spuren: Friedhelm Funkel

Spezial Er ist seit über 30 Jahren im Fußballgeschäft. Mittlerweile ist Friedhelm Funkel von Eintracht Frankfurt einer der profiliertesten Trainer Deutschlands - dank seines „Trumphs“. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 9 mit Friedhelm Funkel und „Erfahrung“.

Im Gespräch: Andrea Petkovic

„Ich habe die dunkle Seite kennengelernt“

Reisen bildet, jedenfalls dann, wenn man wie Andrea Petkovic gerne Bücher zur Hand nimmt

Spezial Sie ist nicht nur im Sport hochbegabt, sie war es auch in der Schule. Geprägt haben die 20-Jährige die Zeit auf der Tennis-Tour, das Reisen, die Kulturen, der Kampf auf dem Platz. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 8 mit Andrea Petkovic und „Lernen“.

Im Gespräch: Cornelia Hanisch

„Natürlich sind wir Sportler Egoisten“

“Ach, Frau Hanisch, was brauchen Sie Kinder - Sie haben doch uns!“

Spezial Cornelia Hanisch war einst Deutschlands erfolgreichste Fechterin. Dass sie 1980 wegen des Boykotts nicht nach Moskau durfte, zählt sie nicht zu den schicksalhaften Tiefschlägen. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 7 mit Cornelia Hanisch und „Verlust“.

Im Gespräch: Sylvia Schenk

„Zabel – das hat sich inzwischen auch erledigt“

Klagt über gespaltene Moral und gespaltene Persönlichkeiten: Sylvia Schenk

Spezial Sylvia Schenk kennt den Sport und die Sportpolitik aus erster Hand. Und die kritische Betrachterin ist nicht nur einmal an undurchschaubaren Verbandsstrukturen gescheitert. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 6 mit Sylvia Schenk und „Ehrlichkeit“.

Im Gespräch: Helge Meeuw

„Schwimmsport ist Luxus“

Für Helge Meeuw ist die Schwimmhalle “kein Wohnzimmer, aber mindestens ein Badezimmer“

Spezial Helge Meeuw ist deutscher Schwimmsportler. Er macht sich Gedanken um Wasserknappheit und stellt sich die Sinnfrage, ob es richtig ist, was er macht: schwimmen um Sekunden. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 5 mit Helge Meeuw und „Wasser“.

Im Gespräch: Alex King

„Als Kind habe ich mir gewünscht, ein Weißer zu sein“

Kompliziertes Leben zwischen Triumph und Niederlage: Alex King

Spezial Ernsthaft verletzt war er noch nie - körperlich. Dennoch gab und gibt es für Basketball-Profi Alex King Blessuren: innere, unter denen er leidet. Als Sportler und als Mensch. Manche Wunden sind tief. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 4 mit Alex King über „Verletzungen“.

Im Gespräch: Lasse Kopitz

„Man robbt übers Eis und sucht seine Zähne zusammen“

Mit Muskeln geht es besser: Lasse Kopitz

Spezial Trotz gebrochener Kniescheibe spielte er die Play-offs. Nur mit Fieber geht Lasse Kopitz nie ins Spiel. Eishockeyprofis sind zwar „durchgeknallt“ - aber nicht lebensmüde. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 2 mit Lasse Kopitz und „Schmerzen“.

Im Gespräch: Heribert Bruchhagen

„Ich habe ein Leben wie Gott in Frankreich“

SOLO - Ein Thema, ein Interview: Heribert Bruchhagen

Spezial Es ist kein großer Widerspruch, die marktgerechten Preise von Fußballspielern zu kennen, nicht aber die von Lebensmitteln. Und es ist nicht leicht, Bekannten ein paar Pils auszugeben. SOLO - Ein Thema, ein Interview - Teil 1 mit Heribert Bruchhagen und „Geld“.