Im Gespräch: Frank Vytrisal

„Ohne Glücksgefühle würde ich das nicht machen“

Darmstädter Triathlet vor der Frankfurer Skyline: Frank Vytrisal

Darmstädter Triathlet vor der Frankfurer Skyline: Frank Vytrisal

05. Juli 2008 Der 41 Jahre alte Darmstädter Berufsschullehrer Frank Vytrisal hat sich bis Ende 2009 vom Schuldienst beurlauben lassen, um als Profi Triathlon zu betreiben. In den vergangenen beiden Jahren ist er beim Ironman in Frankfurt jeweils Dritter geworden. Er ist - wie andere Triathleten natürlich auch - oft allein. Erfüllung findet er nicht nur in seinem Sport, sondern auch und vor allem in der Familie. Seiner Frau zuliebe hätte er 2005 schon aufgehört. Im Interview spricht Frank Vytrisal im neunzehnten Teil der FAZ.NET-Serie „SOLO - Ein Thema, ein Interview“ über - Alleinsein.

Wie sieht Ihr Trainingspensum aus?

Ich schwimme zehn bis fünfzehn Kilometer die Woche, fahre zwischen 500 und 600 Kilometer Rad und laufe 50 bis 80 Kilometer.

Wie lang sind die längsten Radausfahrten?

200 bis 220 Kilometer.

Alleine - oder mit Begleitung?

Sowohl als auch. Seit dem 1. Februar bin ich vom Schuldienst freigestellt, und wer hat schon unter der Woche Zeit, sieben Stunden Rad fahren zu gehen. Das ist so die Zeit, die ich brauche. Für eine halbe Stunde mache ich eine Mittagspause.

Wo findet die statt?

Unter der Woche in einem Supermarkt, mit einem Backshop, wo ich mir ein Käsebrötchen holen kann. Am Wochenende mache ich die Pause an einer Tankstelle. Dann gibt es Laugenbrezel, Cola, Croissant, Power Bar. Alles, was schmeckt und Energie gibt.

Sieben Stunden. Da geht einem vieles durch den Kopf. Was erlebt man da?

Das Schöne beim Radfahren im Odenwald ist die tolle Landschaft. Ich schaue mir die Berge an, fahre am Neckar entlang. Es gibt aber auch Phasen, bei denen man in sich hineinhört. Zum Beispiel, wenn ich einen Berg hochfahre. Dann wird überprüft: Was ist meine angenehme Geschwindigkeit? Was ist eine Belastung, die am Übergang zu einer Ewigkeitsfahrt ist? Oder zu einer Intensität, die man nur eine halbe Stunde durchhalten kann. Dieses Spiel mit dem Körper ist interessant und macht die Sache reizvoll.

Auf die Signale Ihres Körpers können Sie sich stets verlassen?

Natürlich habe ich auch viel Lehrgeld zahlen müssen. Ich bin zwar als Jugendlicher leistungsmäßig geschwommen. Aber das waren doch ganz andere Belastungen. Ich war damals im Schwimmen 100-Meter-Sprinter, da braucht man zirka 53 Sekunden. Das ist eine andere Intensität und ein anderes Belastungsgefühl, als wenn man sechs, sieben Stunden alleine unterwegs ist. Früher dachte ich: Och, das kannst du jetzt eine Ewigkeit fahren, doch nach zwei Stunden war der Ofen aus.

Geht es demnach um die Suche nach einer Intensität, die man "ewig" fahren kann?

Nicht nur. Es geht auch um andere Körpersignale. Habe ich genug Energie? Habe ich genug Flüssigkeit? Ich versuche, das dann abzuschätzen und das ausgeglichene Gefühl zu finden. Bei meinem ersten Ironman-Rennen hatte ich Kopfschmerzen. Damals konnte ich mir das nicht erklären. Heute weiß ich, dass das am Flüssigkeitsverlust lag.

Es ist also ein ständiger Prozess des Sich-selbst-Überprüfens. Gibt es einen Punkt, an dem man abschaltet und von dem an es von alleine fließt?

Man muss entscheiden. Heute ist eine Fettstoffwechselfahrt in ganz niedriger Intensität angesagt - dann höre ich nicht permanent in meinen Körper rein. Dann genieße ich mehr die Landschaft und überlege, wo fahre ich lang. Ich entscheide an der nächsten Kreuzung spontan, ob es rechts oder links weitergeht. Das hat einen Ausflugscharakter. Ich kann aber auch harte Runden fahren. Dann ist es ein permanentes Fühlen.

Ist es etwas Meditatives, das Ausdauersportler suchen?

Dass ich komplett wegtrete und in einer völlig anderen Welt bin, kann ich von mir nicht sagen. Ich versuche immer in der Realität zu bleiben.

Gibt es Glücksgefühle dabei?

Ja, ja, auf jeden Fall. Sonst würde ich das nicht machen. Ein Glücksgefühl für mich ist, wenn alles auf einmal besser und leichter als noch in der Vorwoche geht. Das permanente Besserwerden macht mich glücklich. Wenn ich merken würde, dass ich schlechter werde, hätte ich damit ein ganz schönes Problem. Glücklicherweise ist das in den letzten fünf, sechs Jahren, in denen ich Triathlon intensiver betreibe, nicht vorgekommen.

Können Sie gut alleine sein?

Ich komme damit klar. Aber dass ich für längere Zeit in die Wüste ginge, dafür bin ich nicht gemacht. Sieben Stunden alleine Rad fahren - das genieße ich.

Und das Handy bleibt dann zu Hause?

Meine Frau verlangt manchmal, dass ich es mitnehme. Aber eigentlich habe ich es lieber zu Hause und bin nicht erreichbar.

Ist das eine Erholung von alltäglichen Belastungen?

Seitdem ich Profi bin, suche ich am Wochenende Trainingspartner. Als ich in der Schule war, war das anders. In der Schule war ich der Animateur, der Unterhalter. Da war es anschließend eine Erholung, allein zu sein. Schule, Sport, Ausdauersport - das war für mich ein großartiger Ausgleich. Die Belastung war aber auch ein Knaller, mit zwanzig Stunden Training damals, plus Familie, plus Beruf.

Ihre Frau Katrin, die Ärztin ist, hat das immer akzeptiert?

Nee. Es war mehrfach die Rede davon, dass ich endlich aufhören soll. Spätestens dann, als Katrin schwanger war. Und als Lisa zur Welt kam, hat sie gesagt: Das ist jetzt dein letzter Wettkampf. Ich hatte die Pille geschluckt und habe gesagt: Okay, es ist mein letzter. Dann bin ich aber Fünfter geworden in Frankfurt, und Katrin hat mir zugerufen, dass sie mit mir nach Hawaii fährt. Ich durfte dann noch einmal in Frankfurt mitmachen, bin Dritter geworden, habe einen Sponsor gefunden. Und so kam eins zum anderen.

Zurück zu den sieben Stunden auf dem Rad. In welchem Zustand kommen Sie zu Hause an? Leer - oder erfüllt?

Eher das zweite. Ich bin erfüllt, und weil es in der Regel auch gut läuft, glücklich. Schlagkaputt bin ich nicht, ich mache anschließend noch etwas mit der Familie. Die Ermüdung kommt erst am nächsten Tag.

Früher war das anders? Schulische Probleme mussten sofort ausgeschwitzt werden?

Meistens habe ich direkt nach der Schule meinen Sport gemacht. Anschließend dann Korrekturen und Vorbereitungen. Ich hatte immer gute Unterstützung von der Schulleitung. So hatte ich meistens montags frei - trotz der 26 Wochenstunden, die ich zu unterrichten hatte. Sonntags war hartes Training und montags Ruhetag. Da habe ich den ganzen Krimskrams weggearbeitet. Als Lehrer hat man gewisse Vorteile. Von der Ausbildung her bin ich auch Ingenieur. In diesem Beruf ist man viel weniger flexibel.

Hören Sie Musik bei Ihren Ausfahrten?

Um Gottes willen, nein. Für mich ist das gar nichts. Beim Morgenlauf beispielsweise genieße ich es, das Vogelgezwitscher und die Natur zu hören. Das Naturerlebnis ist wichtig für mich. Ich fahre auch leidenschaftlich gerne in die Alpen. Ich bin ein recht passabler Skifahrer und ein ordentlicher Windsurfer und liebe es, mit den Naturgewalten zu spielen.

Haben Sie noch Zeit, um Ski zu laufen und zu surfen?

Seitdem ich Triathlon so intensiv betreibe, leider nicht mehr. Früher war ich schon einmal auf Maui und bin da in acht Meter hohen Wellen gesurft. Jetzt geht das nicht mehr.

Vom Freak zum Familienvater?

Man muss Abstriche machen. Windsurfen ist unheimlich aufwendig. Bei Windstärke sieben kann man keine Familie an den Strand setzen.

Lernt man sich selbst besser kennen, wenn man lange alleine unterwegs ist? Wird einem manches klarer?

In Bezug auf Schule sind mir die besten Ideen immer beim Training gekommen. Radfahren ist da prima geeignet, Schwimmen eher weniger.

Lange Trainingseinheiten haben also ein kreatives Element?

Ja, aber das gibt es manchmal auch bei einem halbstündigen Morgenlauf. Es geht gar nicht um die Länge, es geht darum, dass man sich nicht verklemmt, dass man sich nicht hinsetzt und sagt: Jetzt muss dir aber mal etwas einfallen! Gerade dieses Unbewusste, dass man fährt und nicht sagt, ich will - das ist der Grund dafür, dass man auf Lösungen kommt. Dieses lockere Herangehen. So war das auch mit unserem Hauskauf hier in Darmstadt, die Entscheidung ist unterwegs gefallen. Plötzlich habe ich gedacht: Diese Lage, dieses Haus, das muss gekauft werden!

Training als Entscheidungshilfe?

Ich setze mich nicht aufs Fahrrad oder laufe los und sage mir: Jetzt musst du für diese Situation eine Lösung finden. Nein, ich laufe los, denke an nichts, und auf einmal kommt die Lösung - und du denkst: Genau so muss es sein, warum bist du nicht vorher drauf gekommen.

Ist Triathlon ein asozialer Sport, wie Lothar Leder gesagt hat?

Man kann diesen Sport sicherlich asozial betreiben, man kann aber auch versuchen, ihn anders zu verstehen. Ich versuche, ihn familiengerecht zu gestalten. Ich bin nicht derjenige, der am Wochenende zwei Wettkämpfe macht, der erst nach Belgien fährt und in der Nacht nach Dresden und Leipzig und am Montag heimkommt und meint, er müsse schon wieder trainieren. Ich mache es so, dass meine Familie ein gutes Gefühl dabei hat. Ich war zweimal im Trainingslager dieses Jahr, einmal in den Weihnachtsferien, einmal in den Osterferien, und beide Male war meine Familie dabei. Alle drei Tage gab es einen Ruhetag, da haben wir Ausflüge gemacht, einen Leihwagen genommen und viel Zeit miteinander verbracht. Es ist schon ein großer Luxus, Profi-Triathlet zu sein. Ob diesen Luxus jeder nutzt und ob ihn auch jeder zu schätzen weiß, wage ich zu bezweifeln.

Wird es schwer, diesen Luxus irgendwann wieder aufzugeben und an die Schule zurückzukehren?

Bisher versuche ich, diese Gedanken auszublenden, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren und meine Ziele zu verwirklichen. Aber es ist auch so, dass ich die Schule manchmal vermisse, die Gespräche mit den Kollegen, den Kontakt zu den Schülern. Ich habe im Vergleich mit anderen Triathlon-Profis den Vorteil, dass ich einen schönen Beruf habe, in den ich zurückkehren kann.

Ein Darmstädter Neurologe und Hobby-Triathlet hat vor einem Ironman gesagt, er sehe den Sinn langer Trainingseinheiten auch darin, der immer weiter fortschreitenden Reizüberflutung zumindest zeitweise zu entfliehen. Er könne dabei zu einer besonderen Form von Ruhe finden. Kennen Sie dieses Gefühl?

Ja. Es ist schön, wenn man sich selbst, seinen Körper mal wieder richtig spürt, man sich mit sich selbst beschäftigen kann, ganz weg von Mail, Telefon, Schule. In der Schule ist das ja extrem. In kaum einem Job ist es so stressig wie in der Schule. Wie viele Eindrücke in einer einzigen Schulstunde auf einen zukommen, das ist schon enorm. Der Sport bietet dazu einen wunderbaren Ausgleich.

Wie schwer ist es, das richtige Trainingsmaß zu finden?

Man kann sich mit Sport so hinrichten, dass er kein Ausgleich mehr ist. Triathlon eignet sich ganz hervorragend dazu. Wenn man in einer Disziplin kaputt ist, kann man eine zweite trainieren und sich da weiter kaputtmachen, und wenn es da auch nicht mehr geht, kann man sich immer noch mit Schwimmen den Rest geben. Das habe ich auch schon geschafft. Man hört dann nicht mehr auf seinen Körper. Früher hatte ich Trainingspläne, an denen ich ganz strikt festgehalten habe - auch wenn ich mich nicht danach gefühlt habe, habe ich diesen Plan erfüllt. Das ist heute nicht mehr so. Ich habe jetzt einen groben Plan, den ich nach meinen Bedürfnissen verändere.

Verlangt der Körper nach Bewegung? Oder können Sie das Training auch mal abschalten, zwei Wochen mal gar nichts machen?

Das ist schwer, da wird die Laune deutlich schlechter. Ganz schlimm ist es im Oktober und November. Wenn man aus der Hitze von Hawaii nach Hause kommt, wo die Tage schon ganz kurz sind und das Wetter schlecht ist. Dann mache ich vier Wochen fast gar nichts, und dann werde ich depressiv. Ich brauche die Bewegung.

Ist das eine Sucht?

Ja, das ist in einer gewissen Weise eine Sucht. Aber es ist eine positive Sucht. Ich brauche den Sport, ich muss ihn machen, aber ich kann mit dieser Sucht gut leben.

Was ist genau, was Sie brauchen? Die Bewegung, die Belastung, das Alleinsein, die Müdigkeit hinterher?

Die Summe von alldem. Dass du spürst, wie der Kreislauf in Schwung kommt, dass du schwitzt, dass du dich körperlich auslastet, dass du dich mal eine gewisse Zeit mit dir selbst beschäftigst. Du merkst dann, wie gut das tut. Du kannst nachts wieder schlafen. Wenn ich wenig trainiere, schlafe ich zwar genauso lang, aber nicht so tief, nicht so fest. Ich werde fülliger, ich nehme sechs, acht Kilo zu, ich fühle mich einfach nicht so gut.

Lassen Sie uns über den Wettkampf reden. Ist man einsam bei einem Ironman?

Nein, man ist immer beschäftigt. Ein Ironman-Wettkampf, das sind acht, achteinhalb Stunden höchste Konzentration. Du musst zum einen auf dich selbst achten, das ist das Wichtigste, du musst permanent in dich reinhorchen - und du musst auf die Konkurrenten achten.

Vergehen die achteinhalb Stunden schnell? Oder sind sie quälend lang?

Im Wettkampf habe ich überhaupt kein Zeitgefühl.

Nehmen Sie das Publikum wahr?

Nein, ich bekomme die Zuschauer überhaupt nicht mit. Die Anfeuerungsrufe höre ich zwar, aber ich nehme keine Menschen wahr - außer meine Frau und sieben, acht engste Leute, die ich vorher an bestimmten Stellen positioniere, von denen verlange ich dann auch Informationen, Zeiten, Abstände. Danach ist wieder Tunnelblick.

Ein Ironman-Wettkampf wird oft als Abfolge von Höhen und Tiefen beschrieben. Wie überwinden Sie Tiefpunkte?

Ich versuche, aus Tiefpunkten etwas Positives herauszuziehen. Ein Tiefpunkt war zum Beispiel letztes Jahr auf Hawaii, als ich bis zur Hälfte der Schwimmstrecke in der Spitzengruppe war, dann einen Tritt in den Magen bekam, mich übergeben musste und den Anschluss verlor. Ich bin alleine an Land gespült worden, hatte großen Rückstand auf die Gruppe. Dann habe ich mich mit Ronny Schildknecht zusammengetan beim Radfahren und mir gesagt: Super, jetzt fährst du mit Ronny, das ist einer der besten Radfahrer. So versucht man, sich wieder aufzupäppeln.

Wann kommen die Schmerzen bei einem Ironman?

Das ist das Komische: Ich habe überhaupt keine Muskelschmerzen. Ich habe am nächsten Tag Muskelkater, aber beim Rennen habe ich keine Schmerzen. Es gibt welche, die werfen sich Aspirin oder Voltaren ein im Wettkampf, das würde bei mir gar nichts helfen, weil ich keine Schmerzen habe, die ich betäuben könnte. Bei mir sind es andere Dinge, die die Intensität herunterziehen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Seitenstechen. Oder dass der Zuckerspiegel so heruntergefallen ist, dass der ganze Körper leer ist. Ich kann das ganz gut am Puls festmachen, denn dann kann ich nur noch mit einem 130er Puls laufen.

Was ändert sich, wenn das Ende der Strapazen absehbar ist, wenn Sie dem Ziel am Römer nahe kommen?

Es kommt auf die Rennsituation an. Letztes Jahr war es so, dass ich als Dritter nach hinten viel Vorsprung hatte. Da habe ich mir gesagt: So, und jetzt genießt du das! Jetzt läufst du entspannt ein, schaust hoch und genießt das! Es war aber auch schon so, dass ich mir mit Jürgen Zäck einen Kampf bis aufs Messer geliefert habe. Meine Traumvorstellung ist, dass ich in Richtung Ziel laufe und zwei Minuten Vorsprung vor dem Nächsten habe, egal ob das jetzt der Siebte oder der Dreizehnte ist. Wenn man den Zieleinlauf genießen kann, entschädigt das für vieles. Das ist ein Gefühl, das ich nur zweimal im Jahr erleben kann, und das ist ganz ausgezeichnet.

Die ganzen Strapazen wegen dieses Gefühls?

Ich bin Leistungssportler und will mich auch messen, aber mir gibt das Training mehr als der Wettkampf. Wenn ich einen Sponsor hätte, der mich nur fürs Training bezahlte, wäre ich auch glücklich. Dieses Fitmachen, auch ohne danach im Wettbewerb zu stehen, das ist für mich das Eigentliche. Es gibt andere, die brauchen jedes Wochenende einen Wettkampf, ich brauche das überhaupt nicht.

Das Gespräch führten Michael Eder und Ralf Weitbrecht.



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Wonge Bergmann

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