17. Mai 2008 Der 1. FFC Frankfurt hat eine Hand am Uefa-Cup der Fußballfrauen. Der deutsche Meister und Pokalsieger verschaffte sich am Samstag mit dem 1:1 (1:1) im Final-Hinspiel beim schwedischen Titelträger Umea IK eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag in der Frankfurter Commerzbank-Arena.
Vor knapp 5000 Zuschauern wurde das Aufeinandertreffen der weltbesten Clubs-Teams mit einem Paukenschlag eröffnet. Umeas Star, die Brasilianerin Marta, sorgte mit dem schnellsten Tor der Cup-Geschichte nach elf Sekunden für die schwedische Führung. Conny Pohlers besorgte bereits nach sechs Minuten den Endstand in einer hochklassigen Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten.
Ungenaues Passspiel auf ungewohntem Kunstrasen
Der FFC steckte den Fehler von Abwehrchefin Tina Wunderlich, der zum 0:1 führte, bestens weg. Doch zu ungenaues Passspiel auf dem ungewohnten Kunstrasen im Stadion Gammliavallen brachte Umea immer wieder schnell in Ballbesitz. So mussten der zweifache Uefa- Cup-Gewinner öfter den von Marta angetriebenen Schwedinnen hinterherlaufen.
Erst nach dem Wechsel erhöhte Frankfurt den Druck und kam durch Pohlers, Petra Wimbersky und Kerstin Garefrekes zu guten Möglichkeiten zur Führung. Umea blieb trotzdem stets gefährlich. Die FFC-Abwehr vor der starken Torfrau Silke Rottenberg musste zeitweilig Schwerstarbeit verrichten. Vier Minuten vor dem Ende vergab Marta die letzte Chance für Umea.
Uefa-Cup, Finale, Hinspiel in Umea/Schweden:
Umea IK - 1. FFC Frankfurt 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 Marta (1.), Conny Pohlers (6.)
Zuschauer: 4100
Text: dpa
Bildmaterial: AP
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