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Wir Erstsemester

Amin Benaissa

Amin Benaissa

17. Oktober 2006 Auf die Vorlesung „Mikroökonomie 1“ hatte ich mich gefreut. Doch was mich erwartet, ist eine reine Enttäuschung. Der „Homo oeconomicus“ wird vorgestellt. Dieser ist nur auf den eigenen Nutzen bedacht, immer rein rational und so weiter. Auf die Bemerkung, daß dieses Konstrukt mit der realen Welt nichts zu tun habe, kommt die Antwort: „Das dürfen Sie nicht so hinterfragen.

Glauben Sie mir einfach, daß dem so ist.“ Habe ich auf dem Gymnasium umsonst gelernt, nicht alles zu glauben, was man mir erzählt? Leider werde ich auch später immer wieder von Professoren enttäuscht, und meine Konsequenz ist ein Rückzug aus Veranstaltungen, in denen kritische Fragen nicht beantwortet werden. Zum Glück gibt es Lehrbücher, die differenzierter sind als manche Wirtschafts-Professoren.

Amin Benaissa, AStA-Vorsitzender der Universität Frankfurt



Text: F.A.Z., 17.10.2006
Bildmaterial: F.A.Z. - Julia Zimmermann

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Platzmangel

Tarek Al-Wazir

Erster Tag im Uni-Turm in Frankfurt. Das Gebäude muß von einem Architekten für Kaninchenställe stammen. Der Aufzug hält nur alle neun Stockwerke, um die Massen irgendwie in die Höhe zu hieven.

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Radrennen um Sitzplätze

Jörg Michaelis

Ich habe 1960 in Freiburg mit dem Medizinstudium begonnen; das war das letzte Jahr vor der Einführung des bundesweiten Numerus clausus in diesem Fach. Bei meinem ersten Besuch an der Uni bekam ich einen Schock.

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Selbstbestimmung

Elisabeth Schweeger

Der erste Eindruck war natürlich der der Befreiung. Selbst bestimmen zu können, mit welchem Stoff, mit welchen Themen man sich beschäftigen möchte.

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Notfall in der Vorlesung

Udo Corts

Mein Jurastudium begann ich an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Während einer Vorlesung bei dem bekannten Gießener Kriminologen Arthur Kreuzer, die von mehr als zweihundert Studenten besucht wurde, ereignete sich plötzlich ein vermeintlicher medizinischer Notfall.

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Mit der Dampfeisenbahn nach Frankfurt

Ruth Wagner

Ich war das erste Mädchen meines Dorfes, das studierte. 1960 schrieb ich mich an der Goethe-Universität für Geschichte, Germanistik und Politik ein. Während des Studiums lebte ich in zwei Welten.

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Abends in der Kneipe

Jürgen Walter

Der Dekan der juristischen Fakultät in Mannheim hat uns Studienanfängern 1987 zwei Leitlinien mit auf den Weg gegeben, die ich selbstverständlich befolgt habe.

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Erlaubnis erteilt

Fred Irwin

Am ersten Tag meines Studentenlebens - es war im Jahr 1960 - bin ich mit Onkel und Tante im Auto nach Cincinnati, Ohio, gefahren. Ich hatte meinen einzigen Anzug an und einen Scheck für die Studiengebühr dabei.